Neubau Naturwissenschaften
an der Universität Bremen

Projektdaten:

Bauherr: Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Beauftragung nach Verhandlungsverfahren

Die Universität Bremen erhält ein neues Labor-, Lehr- und Bürogebäude für die Biologie. Gefordert war ein systematischer, modularer, flexibler und strukturierter Neubau, der den Anforderungen einer modernen Biologie entspricht. Im Wettbewerb überzeugte der Entwurf eines prägnanten Kopfbaus von kister scheithauer gross. „Unser Entwurf erklärt sich konzeptionell aus den Bindungen der Aufgabe und des Ortes“, erläutert Entwurfsverfasser Johannes Kister. Aus der ersten Bindung der Aufgabe als der Organisation der Labormodule entwickelt der Entwurf eine typologische Antwort. Eine weitere Bindung des Ortes ist das Material der Gestaltungssatzung. Es wird ein heller rot-beiger Ziegel mit geschlossenen Fugen gewählt, der die dunkelfarbigen Ziegel der Umgebung deutlich auffrischt und in dem Kontrast dazu eine Eigenständigkeit erhält. „Der Baukörper, der sich aus einer inneren Organisation begründet, ist gleichwohl in der Lage, die städtebauliche Situation zu adressieren und eine signifikante Eigenständigkeit zu entwickeln, die bildhaft die universitäre Nutzung als Forschungsgebäude in den Stadtraum trägt“, so Kister weiter.