Vor 30 Jahren haben wir unser Büro kister scheithauer gross in Köln gegründet und seitdem in ganz Deutschland Forschungs-, Wohn-, Kultur- und Bildungsbauten entworfen, die mit den Städten wie den Nutzern in Dialog treten. Das Besondere dabei ist, dass von Beginn jedes Projektes an jeweils eine oder einer von uns die Entwurfshoheit innehat – wir sprechen miteinander, jedoch ohne Zwang zum Konsens. So ist eine Entwurfsperspektive entstanden, die große Freiräume für die persönliche Entwicklung lässt.

Außerdem sind wir beide Professoren für das Fach Entwerfen – Johannes Kister seit 1994 am Bauhaus Dessau der Hochschule Anhalt, Susanne Gross seit 2004 an der Universität Wuppertal. Johannes Kisters Lehrtätigkeit endet dieses Jahr – diese Gelegenheit nutzen wir, um noch einmal unsere bedeutsamsten Werke in einer Monographie zu präsentieren.

Das Buch ist hier erhältlich und unserer Meinung nach eine unserer schönsten Veröffentlichungen – wir freuen uns über möglichst viele Leser!

Alle reden von neuen Gebäuden – wir auch. Aber gerade wenn wir in unserer Stadt Köln unterwegs sind, stolpern wir öfter über unsere allerersten Bauprojekte. Das beste Beispiel ist die U-Bahn-Station Wiener Platz, die 1997 eröffnet wurde – viele wussten vermutlich noch nicht, dass wir sie entworfen haben. Und bei jedem Besuch sind wir, trotz viel Graffiti, immer noch begeistert davon, wie das Raum- und Farbkonzept umgesetzt wurde.

Wir haben deshalb beschlossen, ab jetzt jeden Monat eines unserer “gaaanz alten” Projekte vorzustellen. Willkommen bei: ksg revisited!

Beim Vergabeverfahren um den Neubau von Schulgebäuden für das Berufskolleg Dinslaken haben ksg den Zuschlag erhalten und übernehmen nun die Planung des Projektes. Es ist ein sehr komplexes Projekt, bei dem der Abriss der Bestandsgebäude und der Neubau im laufenden Betrieb des Berufskollegs erfolgt, weshalb das Projekt in mehreren Bauphasen verläuft. Unser Entwurf beinhaltet einen Vorplatz mit urbanem Charakter, einen aktiven “Schulgarten” mit Teich, eine Kita mit eigenem Garten und eine große Aula, in der sich Schüler*innen treffen können.

Beim städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb „Zukunftsstandort am Probsthof/Gerhard-Domagk-Straße“ in Bonn hat unser Berliner Büro „keylab“ den ersten Preis geholt!

Im Osten des Entwicklungsareals „west.side“ wird ein neuer Quartierseingang geschaffen – mit Wohn- und Bürogebäuden, vielen grünen Freiflächen und Aufenthaltsorten sowie Zugang für Fuß- und Radverkehr.

Unser Entwurf arbeitet mit prägnanter und einfacher Architektur und setzt bei Freiräumen und Verkehr ganz auf Nachhaltigkeit. Am Eingang des Quartiers wollen wir zwischen herrlichen Bestandsbäumen einen Vorplatz schaffen, der sich perfekt für Cafés eignet. Die Straße wird als „Promenade“, als kommunikativer öffentlicher Ort geplant, bei dem der Mensch, nicht das Auto im Vordergrund steht. Der Parkraum wird als grüne Mitte geplant, die als Aufenthaltsort dient, sich durch Versickerung aber auch positiv auf das Klima auswirkt.

Mit der GERCHGROUP AG planen wir das Mammutprojekt “The Q” und transformieren das zweitgrößte leerstehende Industrieareal Deutschlands zu einem modernen Mixed Use-Quartier. Und gerade hat das Projekt den ersten Preis beim #polisaward in der Kategorie “Urbanes Flächenrecycling” gewonnen!

Vielen, vielen Dank an den Bauherrn, die Jury und die Veranstalter!

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein deutschlandweit tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Berlin, Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Labor- und Forschungsbauten, Büro, Wohnen, Transformation, Sakralbau sowie (Hoch-)Schulgebäude gehören zu unseren Schwerpunkten. Im Berliner Büro arbeitet ein junges, achtköpfiges Team an außergewöhnlichen stadt- und freiraumplanerischen Wettbewerben. Und seit kurzem planen wir unser erstes Berliner Projekt: Einem Stadtentwicklungsprojekt mit mehreren hundert Wohnungen und einer großen Parkfläche.

Das sind Sie:

Sie sind studierte*r Landschaftsarchitekt*in mit Kammerzulassung. Für ksg in Berlin bauen Sie eine Planungsabteilung auf. Stadtplanung und Landschaftsarchitektur aus einer Hand – für Wettbewerbe und Entwürfe bei Rahmenplänen. Sie denken unternehmerisch und haben Freude an der Entwicklung eines Teams mit eigenem Profil. Erfahrungen in den ersten Leistungsphasen einschließlich Genehmigungsplanung sind gewünscht.

 

Ihre Qualifikation, auf den Punkt gebracht:

  • abgeschlossenes Studium der Landschaftsarchitektur, mdt. 2 Jahre Berufserfahrung in den LPH 1-4
  • Organisationstalent
  • sehr gute CAD-Kenntnisse
  • herausragende Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Rendering-Programmen
  • Freude an koordinativen Aufgaben, Führungserfahrung wünschenswert
  • Erfahrung im deutschen Bauwesen, sicheres Deutsch in Wort und Schrift
  • Gute Englischkenntnisse

 

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 5 MB per Mail mit dem Betreff „Landschaftsplanung Berlin“ zu Händen von Prof. Johannes Kister an: bewerbungen@ksg-architekten.de

 

Wir freuen uns auf Sie!

Für die Planung anspruchsvoller, komplexer Projekte mit Fokus auf Bauen im Bestand, Altbausanierung und Denkmalschutz suchen wir derzeit eine*n engagierte*n Architekt*in am Standort Köln.

 

Das sind wir:

Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Als Team aus rund 60 Architekt*innen arbeiten wir von Köln, Leipzig und Berlin aus für Bauherren, die für Wohnen, Forschung oder Kultur- und Bildungsbauten heute außergewöhnliche Entwürfe von morgen suchen. Dabei behalten wir die Nutzer*innen unserer Gebäude ebenso im Fokus wie die Städte, zu denen sie gehören. Erst kürzlich haben wir ein ehemaliges Gefängnis denkmalschutzgerecht zum Büro umgewandelt – und aktuell planen wir die Tranformation des zweitgrößten Industriedenkmals Deutschlands zum modernen Mixed-Use-Quartier.


Das sind Sie:

Leidenschaft an Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mehrjährige Erfahrung im Bereich Altbausanierung und Denkmalschutz. Ebenso arbeiten Sie gern in der Ausführungs- und Detailplanung, sind zuverlässig und teamorientiert. Darüber hinaus bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

  • Abgeschlossenes Studium der Architektur
  • Erfahrung mit öffentlichen Bauten und Großprojekten
  • Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Altbausanierung
  • Weiterbildungen im Bereich Denkmalschutz
  • Sehr gute Revit-Kenntnisse
  • Sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.
  • Ein versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und 3D-Werkzeugen sowie AutoCAD-Kenntnisse sind von Vorteil
  • Sicheres Deutsch in Wort und Schrift werden vorausgesetzt, gute Englischkenntnisse sind wünschenswert

6 Dinge, die wir Ihnen versprechen:
ARBEITEN – im Team
ARBEITSPLATZ – mit Rheinblick
FLEXIBLE ARBEITSZEITEN – für unterschiedlichste Lebensmodelle
WEITER GEHEN – mit ksg-Schulungen
PERSPEKTIVE – mit bedeutsamen Projekten in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld

5 Dinge, Die wir uns von Ihnen wünschen:

KREATIVITÄT – in Entwurf und Präsentation

VERSTÄNDNIS – für planerische Zusammenhänge
ENGAGEMENT – um Dinge initiativ in die Hand zu nehmen
FLEXIBILITÄT – für die unterschiedlichsten Aufgaben, die unser Beruf mit sich bringt
GENAUIGKEIT – gepaart mit vorausschauender Arbeit

Passen Sie zu uns? Das würde uns freuen!

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Vita und Arbeitsproben inkl. Ihrer Gehaltsvorstellung und dem möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 5 MB unter dem Betreff „Bewerbung Denkmalschutz/Altbausanierung“ zu Händen von Frau Prof. Susanne Gross per Mail an bewerbungen@ksg-architekten.de.

Wir stellen euch heute ein ganz besonderes neues Projekt vor:

Heute haben die Stadt Wuppertal und die Clees Unternehmensgruppe gemeinsam den Mietvertrag für die ehemalige Bundesbahndirektion in Wuppertal unterschrieben – ein imposantes klassizistisches Bestandsgebäude, in das mit unserer Hilfe bald Bürgerservice, Jobcenter und Universität einziehen können. Tausende Menschen werden das Gebäude jeden Tag besuchen, und so wird auch die Wuppertaler Innenstadt wieder lebendiger.

Vor der Unterzeichnung haben wir die Gebäudeplanung vorgestellt – unter anderem soll es einen offenen, grünen Innenhof mit Atrium geben.

Wir suchen zum 1. Mai 2022 eine_n Architekt_in als Büroleitung für das Kölner Büro.

Impulse geben

Sie denken die Zukunft gemeinsam mit der Führungsebene.

Strukturen schaffen

Sie entwickeln und optimieren gemeinsam mit den Büroleiterinnen in Leipzig und Berlin sowie den Assoziierten Strukturen und Prozesse und sind verantwortlich für deren Umsetzung. Wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich Qualitätsmanagement.

Takt halten

In der Büroleitung macht es Ihnen Spaß, die Projektleiter_innen darin zu unterstützen, ihre Projekte und Teams erfolgreich ins Ziel zu bringen.

 

Tätigkeitsbeschreibung

ksg sucht eine_n Architekten_in für die Büroleitung des Standortes in Köln.

Die Aufgaben umfassen die personelle Planung für die Projekte in Abstimmung mit den Assoziierten sowie der Geschäftsleitung, die Verhandlungen und Nachverfolgung der Objektplanungsverträge und die allgemeine Büro- und Personalorganisation. Die Vorbereitung und Wahrnehmung der VgV-Verfahren in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer Teil des Aufgabenspektrums. Hilfreich sind Erfahrungen in allen Leistungsstufen der HOAI und in der Zusammenstellung von Generalplanungsverträgen.

Der_die Büroleiter_in trägt proaktiv zu unserer offenen und kollegialen Kommunikation bei und pflegt interne und externe Netzwerke. Begeisterung für Architektur und ein pragmatischer Blick für die Erfordernisse der Umsetzung sowie die Bereitschaft, sich längerfristig einzubringen und die Position auszubauen, sind gewünscht. Die Möglichkeit zur Weiterentwicklung wird geboten.

 

Bewerben
Passen Sie zu uns? Das würde uns freuen! Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 5 MB per Mail mit dem Betreff „Büroleitung Köln“ zu Händen von Frau Bettina Gerlach an: bewerbungen@ksg-architekten.de

Unser neuestes Projekt hat es in sich: Auf der 6-Seen-Platte in Duisburg-Wedau entsteht das größte Stadtentwicklungsprojekt NRWs. Auf insgesamt 18.600 Quadratmetern planen wir gemeinsam mit dem Immobilienentwickler BPD ein großes Baufeld des Quartiers “Neue Gartenstadt”.

Der Name des Quartiers ist Programm für unseren Entwurf: Das Grün spielt  dabei, getreu dem Motto “Land schafft Stadt”, eine ebenso große und zentrale Rolle wie Gebäude. Wir  beleben die historische Idee der Gartenstadt und entwickeln sie für das einundzwanzigste Jahrhundert weiter: Mit kleinen und größeren grünen Begegnungsflächen. Aber auch in allen anderen Teilen des Quartiers beziehen wir ökologische Themen ein: Begrünte Dächer, aber auch transparente grüne Fassaden, die Holzlamellen mit Bepflanzung kombinieren.

→ Zum Projekt

Unser neues Forschungsgebäude CARL für die RWTH Aachen wird in wenigen Wochen fertig – hier bekommt ihr schon mal einen exklusiven Einblick durch die Linse von Linus Reich!

Die einmalige, der Biegung der Campus Boulevards folgende Ziegelfassade ist bereits zu sehen – die nächsten Fotos halten jedoch noch viel mehr Überraschungen bereit!

Beim Wettbewerb um ein neues Baugebiet, grenzend an Münster-Nienberge, haben wir eine Anerkennung erhalten.

Der Entwurf von ksg hatte bei diesem Preisgericht leider keine Chance.

Die Werke der Künstlerin Petra Kasten zieren die Innenräume unseres Justizzentrums in Leipzig – und tragen so mit dazu bei, dass aus ehemaligen Hafträumen offene, verbindende und manchmal auch bunte Orte werden.

Der Campus Lichtwiese der TU Damstadt wurde um ein neues Prüfstandsgebäude für Maschinenakustik erweitert – von uns entworfen. In den drei Prüfräumen erforscht das Fachgebiet SAM die Schallausbreitung von Maschinen, um ihre Geräuschqualität zu verbessern.

Das Gebäude ist von außen puristisch gestaltet und besitzt durch die Metallfassade sowie die Größenverteilung der Verkleidungs- und Fensterelemente einen hohen Wiedererkennungswert. Die durchgängige Fensterfassade stattet die Hallen gleichmäßig mit Tageslicht aus.

→ Hier geht’s zum Projekt!

Zur Unterstützung unserer Wettbewerbsabteilungen suchen wir eine*n erfahrene*n, entwurfsstarke* Architekt*in für den Standort in Köln.

Das sind wir:

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner zählt zu den großen und renommierten Architekturbüros in Deutschland. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Als Team aus rund 60 Architekt*innen entwerfen wir von Köln, Leipzig und Berlin aus außergewöhnliche Wohn-, Forschungs-, Kultur- und Bildungsbauten. Dabei behalten wir die Nutzer*innen unserer Gebäude ebenso im Fokus wie die Städte, zu denen sie gehören. Besonderes Augenmerk legen wir auf nachhaltige Baustoffe, den Erhalt von Bestandsgebäuden und eine Reduktion des Flächenverbrauchs.


Das sind Sie:

Leidenschaft an Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mehrjährige Erfahrung in der Bearbeitung von Wettbewerben mit hohem Detaillierungsgrad, baukonstruktives Wissen und eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft. Sie sind zuverlässig und teamorientiert. Darüber hinaus bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

Ihre fachlichen Kompetenzen:

  • abgeschlossenes Studium der Architektur, mehrjährige Berufserfahrung in der Bearbeitung von Wettbewerben
  • sehr gute CAD-Kenntnisse
  • herausragende Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Rendering-Programmen (Adobe Creative Suite)
  • Revit-Kenntnisse sind wünschenswert

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 5 MB per Mail mit dem Betreff „Wettbewerb“ zu Händen von Prof. Susanne Gross an: bewerbungen@ksg-architekten.de

Wir freuen uns auf Sie!

Zur Unterstützung unserer Architekturprojekte suchen wir eine*n Architekt*in mit guten Planungskenntnissen für den Standort in Köln.

Das sind wir:

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner zählt zu den großen und renommierten Architekturbüros in Deutschland. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Als Team aus rund 60 Architekt*innen entwerfen wir von Köln, Leipzig und Berlin aus außergewöhnliche Wohn-, Forschungs-, Kultur- und Bildungsbauten. Dabei behalten wir die Nutzer*innen unserer Gebäude ebenso im Fokus wie die Städte, zu denen sie gehören. Besonderes Augenmerk legen wir auf nachhaltige Baustoffe, den Erhalt von Bestandsgebäuden und eine Reduktion des Flächenverbrauchs.


Das sind Sie:

Leidenschaft an Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben Erfahrung in der Planung der LPH 1-5 mit hohem Detaillierungsgrad, baukonstruktives Wissen und eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft. Sie sind zuverlässig und teamorientiert. Darüber hinaus bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

Ihre fachlichen Kompetenzen:

  • abgeschlossenes Studium der Architektur
  • sehr gute Revit- und AutoCAD-Kenntnisse sowie der gängigen Office-Anwendungen
  • sicheres Deutsch in Wort und Schrift
  • gute Kenntnisse der gängigen Adobe Creative Suite-Programme sind wünschenswert

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 5 MB per Mail mit dem Betreff „Projektarchitekt*in“ zu Händen von Prof. Susanne Gross an: bewerbungen@ksg-architekten.de

Für die Ausführungsplanung anspruchsvoller, komplexer, nationaler Großprojekte und zur Verstärkung unseres BIM-Teams suchen wir derzeit eine*n engagierte*n Architekt*in am Standort Köln.

Leidenschaft an Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mehrjährige Erfahrung in der Planung mit hohem Detaillierungsgrad, baukonstruktives Wissen und eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft. Ebenso arbeiten Sie gern in der Ausführungs- und Detailplanung, sind zuverlässig und teamorientiert. Darüber hinaus bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

  • Abgeschlossenes Studium der Architektur
  • Erfahrung mit öffentlichen Bauten und Großprojekten
  • Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Ausführungsplanung: Durcharbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung zur Ausführungsreife, Detailplanung für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Koordination und Integration der Fachplanerleistungen
  • Sehr gute Revit-Kenntnisse
  • Sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.
  • Ein versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und 3D-Werkzeugen sowie AutoCAD-Kenntnisse sind von Vorteil
  • Sicheres Deutsch in Wort und Schrift werden vorausgesetzt, gute Englischkenntnisse sind wünschenswert
  • Ihr Eintrittstermin wäre sofort

6 Dinge, die wir Ihnen versprechen:
ARBEITEN – im Team
ARBEITSPLATZ – mit Rheinblick
FLEXIBLE ARBEITSZEITEN – für unterschiedlichste Lebensmodelle
WEITER GEHEN – mit ksg-Schulungen
PERSPEKTIVE – mit bedeutsamen Projekten in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld

5 Dinge, Die wir uns von Ihnen wünschen:

KREATIVITÄT – in Entwurf und Präsentation
VERSTÄNDNIS – für planerische Zusammenhänge
ENGAGEMENT – um Dinge initiativ in die Hand zu nehmen
FLEXIBILITÄT – für die unterschiedlichsten Aufgaben, die unser Beruf mit sich bringt
GENAUIGKEIT – gepaart mit vorausschauender Arbeit

 

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Vita und Arbeitsproben inkl. Ihrer Gehaltsvorstellung und dem möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 5 MB unter dem Betreff „Bewerbung Ausführungsplanung“ zu Händen von Prof. Susanne Gross per Mail an koeln@ksg-architekten.de.

Beim Verhandlungsverfahren für ein neues Lehrgebäude für Pharmazie an der TU Braunschweig haben wir einen Zuschlag erhalten und arbeiten nun an einem neuen Haus für die Studierenden, für die Lehre und für die Wissenschaft.

Das 61 Meter lange Gebäude hat ein durchlaufendes Außenprofil. In die unteren Ebenen sind die Lehrräume einschließlich eines Hörsaales eingefügt, die oberen Geschosse enthalten Flächen für die pharmazeutische Forschung. Die Konstruktion ist als Hybridgebäude mit Stahlbetondecken- und kernen und mit  Holzfassaden vorgesehen. Ein dreigeschossiger Luftraum verbindet den kopfseitigen Eingang mit den vertikalen Erschließungen und mit den Hörsaalzugängen.

Der Bau des Gebäudes soll voraussichtlich 2022 starten und 2025 abgeschlossen werden.

Unsere Ausstellung “Working Title: Brick” läuft jetzt noch 22 Tage – bis zum Start des Kölner Karnevals am 11.11. können sich Architektur- und Backsteinliebhaber im Aedes Architekturforum in Berlin einen Einblick in unsere vielfältigen Projekte und Fassadenelemente verschaffen.

Seit dem Beginn der Ausstellung am 18.09. stößt die Ausstellung auf reges Interesse. Besonders beeindruckt sind Besucher*innen von der Farbvielfalt der 7000 Ziegel, die, vom Backsteinkontor Köln bereitgestellt, unseren Papiermodellen einen Sockel sowie unseren Projekten ein Kleid geben. Gemeinsam mit der Ausstellung “A Heart of Wood”, die sich mit dem Baumaterial Holz beschäftigt, eröffnet das Aedes-Architekturforum mit unserer Ausstellung neue Perspektiven auf zwei der ältesten und gleichzeitig zukunftsträchtigsten Baumaterialien.

Die Ausstellung findet vom 18.09. bis 11.11.2021 im Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin statt.

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18.30 Uhr
So–Mo 13–17 Uhr
Sa, 18. September 2021, 13–17 Uhr

 

Gute Nachricht: Für unser Projekt, das Anatomische Institut der Universität Würzburg, gibt es eine Baufreigabe. Der Bau kann voraussichtlich im März 2022 beginnen und wird ca. dreieinhalb Jahre dauern.

Es ist ein Transformationsprojekt: Die Anatomie wird in das Gebäude des ehemaligen Luipoldkrankenhauses verlegt. Das denkmalgeschützte Gebäude wird an heutige Ansprüche angepasst: Natürlich hinsichtlich des Brandschutzes und baulicher Ertüchtigung, aber vor allem mit dem Ziel, moderner Forschung den angemessenen Raum zu bieten.

Wir freuen uns darauf, für Forschende, Lehrende und Lernende der Anatomie Würzberg ein Gebäude zu gestalten, in dem sie mit umfangreicher technischer Ausrichtung neue medizinische Erkenntnisse gewinnen können.

 

Rendering: kister scheithauer gross

Am Freitag, den 17.09.2021 haben wir eine Ausstellung eröffnet, die sich mit einem unserer Markenzeichen beschäftigt: Dem Backstein. Bei den Eröffnungsreden haben Susanne Gross und Johannes Kister betont: Backstein ist ein ideales Baumaterial, um eine Verbindung zum öffentlichen Raum herzustellen – denn die handgearbeiteten Backsteine sind untrennbar mit ihrem Herkunftsort und dessen Geschichte verbunden.

Die Ausstellung „Working Title: Brick“ soll die Vielfalt und Geschichte des Backsteins präsentieren. Sie zeigt auf 7000 aufgetürmten Ziegeln acht Papiermodelle. Die Modelle bilden einige der wichtigsten Backsteinprojekte von kister scheithauer gross ab – beispielsweise das Bremer BIOM oder das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut.

Sowohl die Papiermodelle als auch die „Backsteintürme“ wurden von ksg-Mitarbeitenden gefertigt, die 7000 Ziegel selbst stammen vom Backsteinkontor Köln. Unser besonderer Dank gilt Bernhard Krutzke vom Backsteinkontor, den beteiligten Ziegeleien der jeweiligen Projekte, aber auch unserem Mitarbeiter:innen, die in Handarbeit Modelle gebaut und Backsteine gestapelt haben.

Die Ausstellung findet vom 18.09. bis zum 11.11.2021 im Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18–19, 10119 Berlin statt.

Fotos: Marco van Oel/Aedes Architekturforum

Zur Unterstützung bei unseren Großprojekten in ganz Deutschland suchen wir erfahrene Architekt*innen mit guten Revit-Kenntnissen für unsere Niederlassung in Leipzig.

Das sind Sie:
Leidenschaft für Architektur und Gestaltung prägen Sie. Sie haben mindestens fünf Jahre Erfahrung in der Planung in den LPH 1 – 5 mit hohem Detaillierungsgrad und fundiertes baukonstruktives Wissen. Sie sind versiert in der Arbeit mit Revit, zuverlässig und teamorientiert.

Ihre fachlichen Kompetenzen:
Abgeschlossenes Studium der Architektur
Erfahrung mit Großprojekten
Berufserfahrung in den LPH 1 – 5: Durcharbeitung der Entwurfs- undGenehmigungsplanung zur Ausführungsreife, Detailplanung für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Koordination und Integration der Fachplanerleistungen

Sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.
Gute Revit-Kenntnisse, versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und denüblichen Office-Anwendungen
Sicheres Deutsch in Wort und Schrift

Das sind wir: ksg in 30 Sekunden
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner zählt zu den großen und renommierten Architekturbüros in Deutschland. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Als Team aus rund 60 Architekt*innen arbeiten wir von Köln und Leipzig aus für Bauherren, die für Wohnen, Forschung oder Kultur- und Bildungsbauten heute die Entwürfe von morgen suchen. Dabei behalten wir die Nutzer*innen unserer Gebäude ebenso im Fokus wie die Städte, zu denen sie gehören. Besonderes Augenmerk legen wir auf nachhaltige Baustoffe, den Erhalt von Bestandsgebäuden und eine Reduktion des Flächenverbrauchs.

6 Dinge, die wir Ihnen versprechen:
ARBEITEN – im Team
ARBEITSPLATZ – mit Rheinblick oder in Leipzig in einem historischen Kontorhaus
FLEXIBLE ARBEITSZEITEN – für unterschiedlichste Lebensmodelle
WEITER GEHEN – mit ksg-Schulungen in BIM
PERSPEKTIVE – mit großen Projekten in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld
GEWISSENHAFTER UMGANG MIT CORONA – da wir um Ihre Gesundheit besorgt sind

5 Dinge, Die wir uns von Ihnen wünschen:
KREATIVITÄT – ob im Entwurf oder bei der Steuerung der Fachplaner
VERSTÄNDNIS – für planerische Zusammenhänge
ENGAGEMENT – um Dinge initiativ in die Hand zu nehmen
FLEXIBILITÄT – für die unterschiedlichsten Aufgaben die unser Beruf mit sich bringt
GENAUIGKEIT – gepaart mit vorausschauender Arbeit

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung unddem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einer PDF mit max. 10 Seiten per Mail mit dem Betreff „Architekt*in mit Erfahrung“ z. Hd. v. Kathrin Winterhagen an leipzig@ksg-architekten.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir eine*n Innenarchitekt*in
für unser Büro in Köln.

Seit 2012 gehört das Interior Design zum Leistungsspektrum von kister scheithauer gross. In interdisziplinären Teams mit Architekten und Stadtplanern entwerfen unsere Innenarchitektinnen maßgeschneiderte Lösungen für Bauherren und zukünftige Nutzer. Das Ziel: Architektur als Gesamtbild – vom Masterplan bis hin zur Türklinke, von außen nach innen, von der Gesamtkonzeption bis zur Realisierung von Detailaufträgen.

Als Ergänzung für unsere Planungsteams in Köln suchen wir eine/n Innenarchitekt/in.

Das sind wir:

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein national tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Wir arbeiten zum Beispiel daran, in Nürnberg die zweitgrößte leerstehende Immobilie Deutschlands zu einem wohnlichen Quartier zu transformieren, die Nachbarschaft des Kölner Doms stadtplanerisch aufzuwerten und Forschung von Bremen bis Freiburg auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten und integrales Planen mit BIM. Wir leben flexible Arbeitszeitmodelle, die privates und berufliches Umfeld, auch durch Mobiles Arbeiten, bestmöglich vereinen. Außerdem finden interne, fachübergreifende Fortbildungen in unserer ksg-Akademie statt und es gibt Angebote wie das Job-Ticket und die Adobe Creative Suite auch für zu Hause.

Das sind Sie:

Ihre Leidenschaft für Gestaltung, Design und Architektur ist der Ausgangspunkt für Ihr Gespür für Gestaltungsqualität. Sie sind stark in Entwurf und Konzeption, arbeiten selbständig und strukturiert. Sie haben Teamgeist und bringen sich kreativ in komplexe Arbeitsstrukturen ein. Großes Engagement und Eigeninitiative runden Ihr Profil ab. Wenn Sie zudem über gute CAD-Kenntnisse (AutoCAD, Rhino, gerne auch Revit) verfügen, Photoshop und InDesign flüssig beherrschen und es lieben, Skizzen und Materialcollagen zu erstellen, dann bewerben Sie sich bei uns!

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter dem Stichwort „Innenarchitekt/in Köln“ zu Händen von Prof. Susanne Gross per E-Mail an: bewerbungen@ksg-architekten.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Im Aedes-Architekturforum in Berlin eröffnen wir am 18.09. unsere Ausstellung „Working Title: BRICK“. Sie beschäftigt sich mit dem Baumaterial, das uns am meisten am Herzen liegt: Dem Backstein.

Der Dialog unserer Bauten mit der Umgebung ist seit jeher Zentrum unserer Arbeit, umso wichtiger ist uns die individuelle Gestaltung unserer Fassaden. Der Backstein eröffnet uns hier unvergleichliche Möglichkeiten, denn die Identität vieler Städte und Regionen ist mit einem bestimmten Ziegel verbunden. Ziegel unterscheiden sich in ihrem Format, ihrer Farbe und Porosität so, dass jeder Ziegel als Unikat betrachtet und für jedes Gebäude passend ausgewählt werden kann. Hinter den Ziegeln steckt die Handarbeit der Backsteinmanufakturen, die, im Backsteinkontor Köln zusammengeschlossen, unsere Ausstellung begleiten und mitfinanzieren.

Seit unserem ersten Ziegelbau, dem Institut für Biologie in Halle vor 25 Jahren, sind Ziegelfassaden unser Markenzeichen. Einige unserer zahlreichen Ziegelbauten stellen wir in der Ausstellung, die sich selbst als ein Gebäudegrundriss aus Backstein darstellt, exemplarisch vor:

Bernhard-Nocht-Institut – Hamburg

Holiday Inn – Hamburg

WiSo – Köln

BIOM – Universität Bremen

CARL – Aachen

Leibniz School of Education – Hannover

ZWEI – Hannover

Alfred-Wegener-Institut – Bremerhaven

Die Ausstellung findet vom 18.09. bis 11.11.2021 im Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin statt.

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18.30 Uhr
So–Mo 13–17 Uhr
Sa, 18. September 2021, 13–17 Uhr

Fotos: Martin Classen, Yohan Zerhou (Hochschule Bremerhaven), HGEsch (Holiday Inn Hamburg, WiSo-Fakultät Köln)

Wir haben ein neues Büro in Berlin eröffnet! Im Kreativquartier der Reinbeckstrasse in Berlin-Oberschöneweide arbeitet jetzt ein interdisziplinäres Designteam unter der Leitung von Juliane Schröder für uns an Wettbewerben.

Foto: v.l.n.r. Fariza Mayasari, Hazal Sari, Selin Sener, Juliane Schröder, Niklas Schmitz

Im schlichten, modernen Atelierhaus kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren, auch wenn der Charme des ehemaligen AEG-Industriegeländes immer wieder für schöne Hingucker sorgt.

Gebaute Stadt und grüner Freiraum – das gehört nicht erst seit gestern zusammen. Ein Gebäudeensemble muss nicht nur schön und funktional sein, sondern etwas für die Stadt und damit für die Menschen um es herum leisten. Unsere neue ksg Inside „Land schafft Stadt“ beschäftigt sich daher intensiv mit dem Dialog zwischen Landschaft und Stadt. Mit dabei: Innovative stadt- und freiraumplanerische Projekte aus ganz Deutschland, sowie ein spannendes Gespräch zwischen Johannes Kister und dem renommierten Landschaftsarchitekten Andreas Kipar.

Fordern Sie unsere neue ksg Inside Zeitung gerne an: pr@ksg-architekten.de

Wer nicht warten will, bekommt direkt hier eine Online-Reise durch die ksg Inside und die grüne Stadt!

Fotos: Jana Esken

Großer Erfolg: Das k1 – erstes Hochhaus in Jena nach der Wende – von kister scheithauer gross ist Preisträger der ICONIC AWARDS 2021. Der international angesehene Design- und Architekturwettbe­werb zeichnet jährlich innovative Projekte aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Produktdesign und Markenkommunikation aus.

Als erstes Hochhaus nach der Wende in Jena markiert das k1-Wohn- und Geschäftshaus im Kontext einer »suprematistischen« Plattenbausiedlung, die mit großvolumigen Baukörpern eine fließende Stadtraumlandschaft darstellt, den Eingangsbereich zum Jenaer Stadtteil Lobeda. Der neue zehngeschossige Solitär entwickelt seine Gebäudeform aus diagonalen Bezügen zu den Naturräumen Park und Bergkulisse.

Der Neubau beherbergt wichtige Verwaltungsbereiche des gegenüberliegenden Universitätsklinikums. In den Obergeschossen bekrönen Penthouse-Wohnungen mit insgesamt 815 qm Wohnfläche – allesamt mit Lobdeburgblick – den Bau.

Die metallene Außenhaut spiegelt die städtebauliche Positionierung in ihren schrägen Fassadenelementen auch im Detail wider.

Erstes Hochhaus in Jena nach der Wende

Als ob das Gebäude selbst ein Objekt der Raumfahrt wäre: Die plastischen Qualitäten des neuen Baukörpers der zukünftigen DLR Hauptverwaltung werden auf dem Campus mit jedem Bautag und in vielen Details sichtbarer. Für die  DLR Hauptverwaltung erschufen unsere Architekt*innen eine Gebäudekubatur, die aerodynamischer nicht sein könnte. Durch die diagonale Ausrichtung gerät der Baukörper in Schwingung und der skulpturale Aspekt des Solitärs wird unmittelbar sichtbar. Die metallverkleidete Fassade ist geschuppt und erzeugt ein Lichtspiel, das je nach Standpunkt und Lichtstimmung Lebendigkeit in die Fassade tragen wird.

Am Tag der Fertigstellung wird der neue Bau als  bildhafte Verkörperung der DLR-Hauptverwaltung und Skulptur im Raum die ganze Aura und Ausstrahlung entfaltet haben und preisgeben, die im Entwurf unserer Architekt*innen angelegt ist und von den Baustellenfotos schon heute offenbart wird.

 

Fotos: Linus Reich

“WinWin” sei ein Meilenstein in der Entwicklung des Medienhafens zum Wohnstandort, sagte OB Thomas Geisel bei der Grundsteinlegung. Heute, pandemiebedingt ganz still und leise,  ist das Leuchtturmprojekt fertig und die zwei jeweils 60m hohen Wohnhochhäuser mit insgesamt 170 Wohneinheiten zu großen Teilen schon bezogen. Unser Fotograf Linus Reich war vor Ort und hat von Kopf bis Fuß, vom grünen Dach bis zur Plaza die städtebauliche Präsenz der Zwillingstürme in Bildern unterschiedlicher Perspektive eingefangen. „Die plastische Ausbildung der Gebäudesilhouette thematisiert z.B. das Gemeinschaftliche als ‚grüne Wohnung‘, die bildhaft völlig anders in den Stadtraum wirkt als übliche Technikaufbauten – ein architektonisches Alleinstellungsmerkmal, das beide Hochhäuser als „Wohnhochhäuser“ typisiert“, sagt Entwurfsverfasser Johannes Kister über die Turmspitzen, die als grüne Dachterrasse für die Bewohner entwickelt wurden und von einer ebenfalls grün patinierten Metallfassade umschlossen werden. Eine tektonisch gegliederte Fassade, aus drei Ziegeln unterschiedlich schattierter Ziegelfarben gestaltet, bildet einen ruhigen Schaft, der auf einem anthrazitfarbenen Sockelgeschoss ruht. Bildlich gesprochen ist hier ein Turmpaar errichtet, das wie zwei Campanile wirkt, die einen Platz zum Wasserbecken zwischen sich aufspannen.

Wer mehr wissen will: hier geht es zum Projekt

Fotos: Linus Reich

Zwischen den Bestandsgebäuden schmiegt sich das neue Institutszentrum mit klaren Linien ein. Der ursprüngliche Eingangsbereich wird durch eine einladende Treppen- und Rampenanlage aufgewertet. Ein neues Vordach führt den Besucher in  den Eingangsbereich des Institutscampus. Von hier erschließt sich das Innere der neuen Institutsmitte mit Seminarräumen, Kantine im Erdgeschoss und Bibliothek sowie Büroräumen im Obergeschoss. Der Neubau bleibt Bindeglied zwischen den Nachbarbauten und vernetzt alle Geschosse ebenerdig. Trockenen Fußes gelangen die Mitarbeiter auf kurzem Weg von Laboren und  Büros bis zum neuen Institutsgebäude. Die Seminarbereiche liegen direkt am Foyer. Über flexible Trennwandsysteme können sie sowohl mit diesem, als auch mit dem Speisesaal zu einem großen sehr flexibel nutzbaren Raumbereich zusammen geschaltet werden. Der Speisesaal liegt am Ende der Raumabfolge. Mit separaten Zugängen kann so die Kantine auch autark betrieben werden. Bibliothek und Kantine öffnen sich gen Westen und bieten einen weiten Blick in das Tal.

Treppen sind als plastische Skulpturen ein Geschenk für unsere Architekt*innen. Sie dienen nicht nur der reinen Erschließung, sondern bergen die Möglichkeit, einem Raum, einem Gebäude, Charakter zu geben. Heute schon zeigt sich das spiralförmig aufstrebende Treppe-Auge auf der Baustelle von CARL als Blickfang und gibt preis, dass es bei dem 6-geschossigen Forschungsbau zukünftig nicht nur um das “Wohin” gehen soll, sondern das “Wie” entscheidend ist, wenn hier  160 Forschungsangestellte zwischen Laboren, Werkstätten, Büros pendeln.

Fotos: Linus Reich

„Landschaftsarchitektur und Landschaft im Verhältnis zur Stadt brauchen eine neue Dimension, eine neue Perspektive“ (…) „In vielen Städten hat sich gezeigt, dass der Rückzug des menschlichen Maßes durch überbordende Infrastruktur nur durch Natur in Einklang zu bringen ist. Ohne Natur bekommen wir kein menschliches Maß in das Wachstum der Städte“ (…) Wie der darauffolgende spannende und fruchtbare Dialog zwischen einem Stadtplaner und Landschaftsarchitekten weiter geht? In wenigen Tagen erscheint die neue Ausgabe unserer Zeitung „ksg inside“. Darin sprechen Johannes Kister und Andreas Kipar, LAND Germany, in einem umfassenden Interview über vergessene, gelebte, zu überdenkende und neu zu planende stadträumliche Qualität von Freiräumen.

 

„Ich erinnere mich, dass bei vielen Aufgaben die Landschaftsplanung immer zum Schluss kam. Zuerst hat man die Gebäude beauftragt, dann wurde drumherum noch begrünt. Heute beziehen wir die Landschaft in die Ausrichtung der Gebäude und Stadtteile ein… Fortsetzung folgt.

Wir freuen uns darauf Menschen kennenzulernen, die es verstehen Außen- und Lebensräume durchdacht zu gestalten und sie mit unserer Architektur eine gemeinsame Sprache sprechen zu lassen. Die Spannbreite Ihres Arbeitsgebietes umfasst sowohl die Begleitung von Realisierungsprojekten mit Landschaftsplanung als auch die Mitarbeit bei Wettbewerben

Das sind Sie:

Leidenschaft für Gestaltung prägt Sie. Die Produkte von Autodesk und der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und InDesign) sind Ihr alltägliches Handwerkszeug. Sie wissen um die Bedeutung einer aussagekräftigen Präsentation und haben Spaß an der Gestaltung von Plänen. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie ein kommunikatives und engagiertes Auftreten.

Ihre fachlichen Kompetenzen:

• abgeschlossenes Studium der Landschaftsarchitektur
• Erfahrungen als Landschaftsarchitekt*in in Entwurf und Ausführung
• Kommunikationsverständnis als Projektleiter Landschaftsarchitektur
• routinierter Umgang mit Autodesk-Produkten (AutoCAD, Revit, Civil 3D)
• besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Renderingprogrammen

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einer PDF mit max. 10 Seiten per Mail mit dem Betreff „Landschaftsplanung“z. Hd. v. Prof. Susanne Gross an koeln@ksg-architekten.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Wir suchen ab Juli 2021 eine*n Mitarbeiter*in für die Presse‐ und Öffentlichkeitsarbeit in Voll‐ oder in Teilzeit. Im Team mit unserer Grafikerin und unserem Fotografen sind Sie verantwortlich für die Außendarstellung unseres Unternehmens. Dazu gehören u.a.

IHRE AUFGABEN

· Pflege und Weiterentwicklung unserer Social‐Media‐Kanäle
· Textliche Betreuung unserer gesamten on‐ und offline‐Publikationen
· Vor‐ und Nachbereitung von Interviewterminen unserer Gesellschafter u. Mitarbeiter
· Organisation von Akademien u. Ansprache der Referenten
· Betreuung der internen Unternehmenskommunikation

DAS WÜNSCHEN WIR UNS

· Sie haben Freude an Architektur (Themenbezogene Vorkenntnisse sind von Vorteil)
· Sie treffen stets den richtigen Ton
· Sie bleiben in Kontakt zu unseren Planungsteams und wissen, welche Ereignisse interessieren
· Idealerweise sind Sie bereits gut vernetzt mit einschlägigen Printmedien und deren Vertretern
· Ein hohes Maß an Flexibilität, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit

WIR BIETEN IHNEN

· Interessante Projekte (Wohnungsbau, Laborbau, Kultur, Kunst, Stadtplanung…)
· Flexible Arbeitszeitmodelle
· Offenheit für neue Ideen und Blickwinkel
· Ein engagiertes Team mit viel Freude an Kreativität
· Arbeiten im Büro und zuhause im Wechsel

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben sowie frühestmöglichen Einstiegstermin und Gehaltsvorstellung) in deutscher Sprache unter Angabe der Stellenbezeichnung „Bewerbung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ im Betreff als PDF mit max. 10 Seiten per Mail an Dagmar Pasch koeln@ksg-architekten.de.

Zur Unterstützung bei unseren Großprojekten in ganz Deutschland suchen wir erfahrene Architektinnen und Architekten mit guten Revit-Kenntnissen für unsere Niederlassung in Köln.

Das sind wir: ksg in 30 Sekunden

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner zählen zu den großen und renommierten Architekturbüros in Deutschland. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Als Team aus rund 60 Architekt*innen arbeiten wir von Köln und Leipzig aus für Bauherren, die für Wohnen, Forschung oder Kultur- und Bildungsbauten heute die Entwürfe von morgen suchen. Aktuell arbeiten wir daran, in Nürnberg die zweitgrößte leerstehende Immobilie Deutschlands zu einem wohnlichen Quartier zu transformieren, der Nachbarschaft des Kölner Doms ein neues Gesicht zu geben und Forschung von Bremen bis Freiburg auf höchstem Niveau zu ermöglichen.

Das sind Sie:

Leidenschaft für Architektur und Gestaltung prägen Sie. Sie haben mindestens fünf Jahre Erfahrung in der Planung in den LPH 1 – 5 mit hohem Detaillierungsgrad und fundiertes baukonstruktives Wissen. Sie sind versiert in der Arbeit mit Revit, zuverlässig und teamorientiert.

 

Ihre fachlichen Kompetenzen:

abgeschlossenes Studium der Architektur

Erfahrung mit Großprojekten

Berufserfahrung in den LPH 1 – 5: Durcharbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung zur Ausführungsreife, Detailplanung für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Koordination und Integration der Fachplanerleistungen

sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.

gute Revit-Kenntnisse, versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und den üblichen Office-Anwendungen

sicheres Deutsch in Wort und Schrift

 

Bewerben Sie sich gleich hier …

Wir freuen uns auf Sie!

Der Rohbau für das AWI-Technikum in Bremerhaven steht. Pandemiebedingt muss das Richtfest ausfallen. Den Meilenstein für den Neubau begeht das Alfred-Wegener-Institut mit einem Video-Richtspruch und Grußworten aus Politik und Wissenschaft. Den Film zum Richtfest gibt es gleich hier. Neben dem Innenausbau von Büros und Sitzungsräumen stehen nun vor allem die Einrichtung von Werkstätten und Laboren an, um das neue Haus als Ort der Entwicklung innovativer maritimer und polarer Technologien auszustatten. Der Neubau wird Platz für etwa 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bieten. Die Eröffnung ist für den Sommer 2022 geplant.

Artikelfoto: ©Joachim Hofmann

Zum Projekt geht es hier weiter

Auf die Website des AWI kommt man hier

Zur Unterstützung bei unseren Großprojekten in ganz Deutschland suchen wir erfahrene Architekt*innen mit guten Revit-Kenntnissen für unsere Niederlassung in Leipzig.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben Studium/weiterführende Tätigkeiten sowie frühestmöglicher Einstiegstermin und Gehaltsvorstellung) in deutscher Sprache unter Angabe der Stellenbezeichnung „Projektarchitekt*in Leipzig“ im Betreff als PDF mit max. 10 Seiten per Mail an Kathrin Winterhagen bewerbungen@ksg-architekten.de.

Das sind Sie:
Leidenschaft für Architektur und Gestaltung prägen Sie. Sie haben mindestens fünf Jahre Erfahrung in der Planung in den LPH 1 – 5 mit hohem Detaillierungsgrad und fundiertes baukonstruktives Wissen. Sie sind versiert in der Arbeit mit Revit, zuverlässig und teamorientiert.

 

Ihre fachlichen Kompetenzen:

abgeschlossenes Studium der Architektur

Erfahrung mit Großprojekten

Berufserfahrung in den LPH 1 – 5: Durcharbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung zur Ausführungsreife, Detailplanung für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Koordination und Integration der Fachplanerleistungen

sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.

gute Revit-Kenntnisse, versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und den üblichen Office-Anwendungen

sicheres Deutsch in Wort und Schrift

Die Dessauer Gespräche widmen sich dem Thema Holzbau, denn Klimaschutz, Energiewende und Ressourcenschonung haben das öffentliche Interesse an dem CO2 bindende Rohstoff  und leistungsfähigen Baustoff nachweislich geweckt. Die Vortragsreihe für Professoren, Studenten und Kollegen ist wie immer vielfältig und prominent. In seinem Vortrag ‚Flower Power‘ untersucht Prof. Johannes Kister die Verbindungen von Natur und Architektur – von Innen und Außen, zeigt Beispiele aus der Geschichte und aktuelle Projekte.

Der Vortrag wird in Deutsch gehalten und ins Englische übersetzt.

Termin: 5.5.21
Beginn: 18.30 Uhr via Zoom. Allen Interessierten steht die Teilnahme offen.
Einfach reinklicken und am Webinar teilnehmen: https://zoom.us/j/92304887540

Weitere Dessauer Gespräche im Sommersemester 2021:

19.05.2021 Susanne Scharabi, Scharabi Architekten, Berlin

09.06.2021 Jan Spreen, Spreen Architekten, München

16.06.2021 Gerhard Wittfeld, kadawittfeldarchitekten, Aachen

 

 

Zur Unterstützung der Wettbewerbsabteilungen von ksg suchen wir entwurfsstarke Architektinnen und Architekten für unseren Standort in Oberschöneweide, an der Spreehalle in Berlin. Leidenschaft für Architektur und Gestaltung prägen Sie und Sie haben hohe Ansprüche an die Konzepte und Entwürfe, die Sie entwickeln. Seit mindestens zwei Jahren bearbeiten Sie anspruchsvolle Wettbewerbe großen Maßstabs mit sicherem ästhetischem Gespür. Sie gestalten überzeugende Pläne und wissen sie in aussagekräftige Präsentationen einzubetten. Die Produkte der Adobe Creative Suite sowie AutoCAD sind dabei Ihr alltägliches Handwerkszeug, mit Revit kennen Sie sich idealerweise auch aus. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie wirkungsvolle Kommunikation und Engagement.

Ihre fachlichen Kompetenzen im Überblick:

o abgeschlossenes Studium der Architektur
o mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Bearbeitung von Wettbewerben
o sehr gute CAD-Kenntnisse
o herausragende Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Rendering-Programmen

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita, Arbeitsproben, Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin in einer PDF mit max. 10 Seiten per Mail mit dem Betreff „Wettbewerb“ an Dagmar Pasch  koeln@ksg-architekten.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Rund um das Amtsgericht Leipzig entsteht zwischen der Arndtstraße und der Alfred-Kästner-Straße, ein Justizzentrum. Kurz vor Fertigstellung war unser Architektur und Fotograf Linus Reich vor Ort und hat einige Fotos gemacht. Für die Neugierigen zeigen wir hier in ersten Impressionen den Verbindungsneubau und geben Einblicke in die frisch sanierten denkmalgeschützten Bestandsgebäude.

Die erhaltenen Blockränder stehen unter Denkmalschutz. Hierzu zählen das ehemalige Verwaltungsgebäude an der Alfred-Kästner-Straße und der ehemaliger Hafttrakt an der Arndtstraße. Im westlichen Gebäudeteil mit der historischen Zufahrt befindet sich die ehemalige Hinrichtungsstätte der DDR. Dieser Bereich wurde dem Bürgerkomitee Leipzig e. V. zur Nutzung überlassen, das im abgetrennten Bereich mit einer eigenständigen Baumaßnahme eine Gedenkstätte »Justizgeschichtlicher Erinnerungsort – ehemalige Zentrale Hinrichtungsstätte der DDR« plant.

Die Staatsanwaltschaft

Das Raumprogramm für die Staatsanwaltschaft Leipzig mit 252 Mitarbeitern umfasst im Wesentlichen Büro-, Akten- und Besprechungsräume, Archiv-, Registraturflächen sowie Lagerflächen für Asservate. Als Ermittlungsbehörde sind für den Standort der Staatsanwaltschaft sehr hohe Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen. Die Baumaßnahme umfasst die Sanierung und den Umbau der denkmalgeschützten Bestandsgebäude entlang der Arndtstraße und der Alfred-Kästner-Straße.  Ein Neubau im Innenhof schafft Verbindung im Areal. Unser ksg-Team findet dafür eine bauliche Lösung, die zwischen den Bestandsgebäuden vermittelt und sie integriert, einen angemessenen Abschluss zu den angrenzenden Höfen der Wohnbebauung schafft und gleichzeitig das umfangreiche Raumprogramm fasst.

Der Entwurf sieht einen sechsgeschossigen Verbindungsneubau in Form eines einfachen Riegels zwischen den beiden Giebelwänden der Bestandsgebäude vor. Er wird durch einen abgestuften Archivanbau (vier- bis sechs- geschossig) an die Brandwand zum Nachbarn ergänzt. Die T-förmige Gesamtstruktur ergänzt die Hofsituation. Die Kubatur bewirkt die räumlich-städtebauliche Abgrenzung des Sonderbereichs Justiz und vermittelt gleichzeitig durch die Höhenstaffelung des sechsgeschossigen Baukörpers zwischen dem deutlich höheren Amtsgericht und den viergeschossigen Wohnbebauungen. Im Kontrast zum Neubau stehen die denkmalgeschützten Bestandsgebäude. Sie werden funktional an die Erschließung des Neubaus angebunden. Die Gebäude selbst bleiben in ihrer Grundstruktur erhalten. Sie werden denkmalgerecht saniert und nur in Teilbereichen umgebaut.

Verbindungsbau
Der Neubau im Innenhofbereich soll als einfa- cher, klar gegliederter Verwaltungsbau mit einer ruhigen Gestaltung die beiden Bestandsbauten verbinden. Die sechsgeschossige hinterlüftete Fassade aus hellen Betonfertigteilen wird dabei horizontal in drei Teile gegliedert, die vertikal jeweils zwei Geschossebenen verbinden. Diese gewählte Aufteilung nimmt die Gebäudehöhe zurück und vermittelt so gegenüber den vierge- schossigen Wohnhäusern. Der neue Baukörper ist zum Amtsgericht hin vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss breiter und springt dann in den oberen Geschossen zurück. Dadurch wird der rd. 70 Meter lange, streng wirkende Bau- körper gegliedert und harmonisch strukturiert.

 

Weiterhin wird die Länge des Baukörpers mit den vertikalen Fensterformaten, die jeweils im oberen und unteren Bereich eines Geschosses als Blindfenster vor der Brüstung und dem Sturz in Erscheinung treten, unterbrochen.

Der besondere denkmalpflegerische Fokus liegt auf den beiden straßenseitigen Fassaden einschließlich der vollständig erhaltenen Kastenfenster und Fenstergitter. Aufgrund der bauphysikalischen Anforderungen und den Sicherheitsbelangen der Staatsanwaltschaft werden die inneren Fenster durch neue ersetzt, die den neuen Anforderungen entsprechen. Die äußeren, straßenseitigen Fenster sowie die Gitter bleiben erhalten und werden saniert. Im Zwischenraum der beiden Fenster kann der Sonnenschutz angeordnet werden. Die Außenwände werden durch eine kapillaraktive Innendämmung energetisch verbessert.

 

Eine Besonderheit im Gebäudeteil Arndtstraße stellen die ehemaligen Haftzellen mit der beeindruckenden Treppenanlage dar, die sich vom 1. Obergeschoss bis zum 4. Obergeschoss erstrecken. Dieser Bereich wird vollständig erhalten. Hier werden Asservaten- und Biblio- theksräume untergebracht. Die einzelnen Zellen erhalten Verbindungstüren in den Trennwänden. Die historischen Zellentüren werden soweit möglich saniert und als Blindtüren verschlos- sen. Der barrierefreie Zugang erfolgt über eine neue Erschließung im Verbindungsbereich zum Neubau.

 

Im Gebäudeteil Alfred-Kästner-Straße befindet sich im 3. Obergeschoss eine ehemalige Bethalle, die zuletzt für Sportzwecke genutzt wurde. Hier wird eine zusätzliche Galerieebene mit Büro- räumen eingezogen, die durch eine interne Treppe erschlossen wird.

 

Die Förderung zur Verbesserung der Energie- effizienz (EE-EFRE) wird für die Sanierung der Bestandsgebäude gewährt. Der für die Sa- nierung geplante energetische Standard liegt über den Anforderungen nach Energieein- sparverordnung (EnEV) und erfüllt damit die Förderbedingungen.

Wie kann das neue Verwaltungszentrum in Dresden zu Bürgerbeteiligung, Nachhaltigkeit, Lebensgefühl, Wirtschaftlichkeit beitragen? 6000 Stimmen gingen im Vorfeld der finalen Juryentscheidung auf der Internetplattform zur Bürgerbeteiligung ein. Dort wurden die Visualisierungen der beiden konkurrierenden Entwürfe im Vorfeld zur Jurysitzung in einer Online-Umfrage vorgestellt. Nach der Juryentscheidung und Ausstellung der beiden Projektvisionen im Kulturpalast Dresden möchten wir unseren Entwurf mit all jenen teilen, die die Ausstellung verpasst haben oder keine Möglichkeit hatten, sich über eine Neugestaltung von Verwaltung zu informieren.

Die Landeshauptstadt Dresden möchte sich auch mit seiner Verwaltung modern, zukunftsorientiert und bürgernah zeigen und wünscht sich den Neubau eines Verwaltungszentrum, in das die bisher verstreuten Geschäftsbereiche „Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften“ sowie „Umwelt und Kommunalwirtschaft“ mit ihren Ämtern einziehen. Mit der Wirtschaftsförderung und dem Fundbüro sollen zwei weitere Dienstleistungen die neue Adresse komplettieren. Ein zentraler Empfangs- und Begeg-nungsraum soll den persönlichen Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung anregen und Platz schaffen, für bürgerschaftliches Engagement.

Projektdaten:

2. Preis im Dialog-Verfahren mit Bürgerbeteiligung

ksg Team:
Kathrin Winterhagen, Martin Balßuweit; Christian Bobsin, Anna Bonnen, Julia Frey, Tina Schelz, David Schröpfer, Norman Walla

Wettbewerbsgemeinschaft: ksg mit HOCHTIEF Infrastructure GmbH

DER KSG-ENTWURF IN 6 THEMEN

VISION:  Demokratie und Teilhabe sind die Fundamente einer offenen Stadt, Identität und Zugehörigkeit einer diversen und lebendigen Stadtgesellschaft, die wir als gebauten und erfahrbaren Ort sichtbar machen.

GEBÄUDE: Der Masterplan für den Verwaltungsstandort Ferdinandplatz gibt als städtebauliches Gesamtkonzept einen Baublock vor. Der ksg-Entwurf entwickelt mit Einschnitten und Unterschnitten ein gegliedertes und leichtes Gebäude, das in seiner Präsenz und Form als STADTHAUS präzise Antworten auf die urbanen Bezüge findet und den Dialog mit den Bürgern und der Stadt sucht. Vom Ferdinandplatz aus öffnet sich die Architektur als „Tor“, das offen und einladend das neue Verwaltungsgebäude mit dem Stadtraum verbindet. Der große zweigeschossige Eingang schafft Transparenz, denn er eröffnet Besuchern wie Passanten Einblick in die Agora des Stadthauses.

GRÜN: Die niedrige Gebäudehöhe zum Ferdinandplatz erhält die Blickbeziehung zum Rathausturm als wichtige stadträumliche Orientierung. Begrünte Dächer schaffen Aufenthaltsqualität und zahlen auf das innerstädtische Klima ein.

KERAMIKFASSADE: Die Entwicklung von Porzellan und Keramik ist in Deutschland traditionell mit Sachsen verbunden. Mit der Keramikfassade gelingt dem Gebäude nicht nur Leichtigkeit und Modernität sondern Identität. Eine der bekanntesten und ältesten Glasuren ist die sogenannte ‚Seladon-Glasur‘ – eine graugrüne Glasur, bis heute in der Prozellansammlung des Dresdner Schlosses zu bestaunen ist. Die Verwendung dieses Farbtones verbindet Geschichte und Zukunft zu einem eigenen Markenzeichen. Als nachhaltiges Material mit ökologischen Parametern zahlt Keramik zudem auf die Zukunft ein.

ANKOMMEN / BÜRGERNÄHE: Die Agora bietet viele unterschiedliche Sitz- und Kommunikations-möglichkeiten an. Die Bürgertreppe lädt zum Verweilen ein und macht den Verwaltungsgang zum Erlebnis. Als kommunikatives Element übersetzt sie die historische Rathaustreppe in eine zeitgemäße Architektursprache und bürgernahe Gestaltung. Die Bürgertreppe führt zu teilöffentlichen Besprechungsräumen des Konferenzzentrums im 1. Obergeschoss. Als Zuschauertribüne bietet sie einen ungezwungenen Ort für Veranstaltungen, Präsentationen oder Diskussionsrunden. Verwaltungswelt erhält mit dem flexiblen und kommunikativen Leben der Agora eine neue Identität.

NEUES ARBEITEN: Im Obergeschoss quert die „Brücke der Begegnung“ ringförmige offene Bürozonen. Über den kurzen Weg mit guter Orientierung lädt sie zu zufälligen Begegnungen ein. Ausgehend vom Fassadenkonzept werden auch die Materialien für den Innenraum regional, ökologisch, modern. Auf flexiblem Grundriss entsteht eine mobile und agile Arbeitswelt, die mit Konferenzräumen, Projekträumen, offenen Arbeitslandschaften immer den richtigen Ort bereitstellt – egal ob etwas besprochen werden oder fokussiert gearbeitet werden muss.

Die Jury hat entschieden: Das k1- Hochhaus in Jena zählt zu den besten realisierten Wohnungsbauprojekten 2021 und macht im Jahrbuch zum Award Deutscher Wohnungsbauten 2021 ein eigenes Kapitel auf. Wie geht die Erfolgsgeschichte für das erste Hochhaus nach der Wende weiter? Das wird erst auf der offiziellen Preisverleihung im Oktober bekannt gegeben. Dann stellt sich heraus, wie das vielköpfige Preisgericht aus:

Claudia Boymanns – Exhibition Director EXPO REAL Messe München GmbH
Dr. Fabian Peters – Chefredakteur Architekturmagazin „Baumeister“
Reiner Nagel – Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur
Josef Schmid – Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag
Ulrich Nolting – Geschäftsführer InformationsZentrum Beton
Inga Stein-Barthelmes – Geschäftsbereichsleiterin Politik, Kommunikation und Presse des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie
Simon Dietzfelbinger – Head of Residential Properties Drees & Sommer
Benita Braun-Feldweg – Architektin bfstudio Partnerschaft von Architekten mbB und Sieger 2020
Cornelia Hellstern – Architekturkommunikation und Autorin

über Gewinner und Anerkennungen entschieden hat.

Bis dahin finden alle Interessierten Informationen rund um das Projekt hier auf unserer Website

Als seiner Zeit ökologisch weit voraus gilt das HAUS MACH, ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, das am Rande der Stadt Roßlau steht. Der Typologie eines Pultdach gedeckten hölzernen Lagergebäudes verpflichtet, gilt das autarke Haus, dessen Konzept von uns vor über 20 Jahren entwickelt wurde, in seiner Umgebung als Prototyp für nachhaltiges Bauen. Die hölzerne Außenhülle umkleidet einen massiven Betonkern, der die Aufgabe der Wärmespeicherung übernimmt. Der transluzente Dachraum, der zur Energieversorgung genutzt wird, sorgt für eine kontrollierte Lüftung und Beheizung. Abgerundet werden die einzelnen Elemente nachhaltigen Bauens von beweglichen Klappläden, die zum Sonnenschutz und zur Verdunklung eingesetzt werden. Autark wird das Haus auch durch eine eigene Kläranlage. Am Übergang von landwirtschaftlichen Gebäuden zur offenen Landschaft hat das ökologische Engagement des Bauherrn dazu geführt, dass die Gewächshäuser des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches in ihrer Struktur in das Konzept eingeflossen sind.

Städtebau:

Für die Gestaltung bestimmend war der Standort, an dem ursprünglich eine Gärtnerei stand. Ausgehend von einem ökologischen und energiesparenden Ansatz, der sich die Gestalt prägend darstellen sollte, wurde auf die Tradition der Gewächshäuser zurückgegriffen. Als Bezugspunkt stand stellvertretend das Gewächshaus in Wörlitz mit seinen massiven Steinwänden und seitlichen, vertikal gegliederten Glaswänden und das Orangeriegebäude in Oranienbaum mit Glaswänden und Holzklappläden.
Aufgegriffen wurde somit ein bewußt ländlicher Bautyp, den wir als technisch innovatives Wohngebäude interpretiert haben.

Das Wohngebäude ist von der Straße zurückgesetzt. Dadurch bildet sich ein Vorplatz, der für Stellplätze und die biologische Vollkläranlage genutzt wird. Die Fassade stellt sich Bewohnern und Besuchern als Sichtbetonwand mit großem Holztor vor, hinter der sich, für die Wohnparteien getrennt, kleine Innenhöfe zwischen Eingangswand und eigentlichem Gebäude ergeben. Das Wohngebäude tritt somit zur Straße wenig in Erscheinung. Hinter Bäumen versteckt, erschließt es sich Besuchern durch eine Wegefolge über Plätze und Höfe.

Als Aufhänger des Artikel wählt die Journalistin die Umnutzung des Gerling Hochhaus in Köln. Wie Johannes Kister Chancen und Herausforderungen bei der Umwidmung  von Büro zu Wohnen  beurteilt? Im Artikel kann man es ausführlich lesen.  Zusammengefasst begegnet Kister darin der Vorstellung, die Bauforscher aus Kiel errechnet haben wollen, mit Zweifel. Sein Credo zur Umnutzung: “Es ist eine gute Sache, weil sie nachhaltig ist, aber selten eine billige Lösung”.  Im Falle des Gerling Hochhaus wurde das Gebäude bis auf sein Skelett zurückgebaut und dann wieder neu verkleidet, um den zeitgemäßen Ansprüchen an Schallschutz, Brandschutz und Wärmedämmung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes gerecht zu werden. Aktuell ist ksg dabei, das ehemalige Areal des Versandhaus Quelle in Nürnberg umzuplanen.

zum Artikel geht es hier weiter

Projektvorstellung Gerling-Quartier
Projektvorstellung Quelle Umnutzung

Auf der Baustelle für das zukünftige DLR Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Köln-Porz wurden die Brücken gesetzt und die sogenannte “Himmelsleiter” eingebracht. Hier blieb nichts in der Schwebe. Wie es geklappt hat? Die Fotos im Beitrag zeigen es.

Hier geht es weiter zur Erläuterung des Entwurfs

Fotos:
© Kempen Krause Beratende Ingenieure, Köln
© Reichel Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf

Wir haben Spaß am Entwerfen, Planen, Bauen und suchen jemanden, der in unserer kreativen und dynamischen Bürowelt den Überblick hat und unseren Teams den Rücken freihält. Sie sind organisationsstark, arbeiten gerne mit Menschen und koordinieren souverän Telefon, Tastatur und Termine? Dann möchten wir Sie sehr gerne kennenlernen.

Zur Stellenausschreibungen gelangen Sie hier

Für unser allgemeines Tagesgeschäft suchen wir ab sofort eine:

Unterstützung im Back-Office
In Voll- oder Teilzeit

Ihre Aufgabengebiete:

  • Allgemeine Sekretariatsaufgaben (Büroorganisation, Koordination und Unterstützung des gesamten Teams im Tagesgeschäft, Posteingang, Verwaltung des Büromaterials, etc.)
  • Durchführung administrativer Aufgaben (z.B. schriftliche & telefonische Korrespondenz, Ablage, Pflege der Kontakte in Outlook, etc.)
  • Koordination und Organisation von Terminen und Besprechungen
  • Empfang und Betreuung von Gästen
  • Hilfe bei der Organisation der Bibliothek

 

Wir wünschen uns von Ihnen:

  • gute Kenntnisse in den MS Office Anwendungen, insbesondere in Word und Outlook
  • selbstständiges und zuverlässiges Arbeiten mit Gespür für Prioritäten
  • Flexibilität, Organisationstalent und Eigeninitiative
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • sehr gute Deutsch-Kenntnisse

 

Wir bieten:

  • ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld
  • die Entfaltung Ihrer persönlichen Stärken in einem dynamischen Umfeld
  • Leistungsgerechte Bezahlung

 

Sie fühlen sich direkt angesprochen? Dann kommen Sie zu uns!
Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin als ein PDF per Mail zu Händen von unserer Büroleiterin Dagmar Pasch
an:  bewerbung@ksg-architekten.de

Ziegel gehören zu den ältesten Baumaterialien der Menschheit – für unsere Bauten entwickeln wir immer die passenden, jedes Mal aufs Neue. Wie das Material den unterschiedlichsten Bauaufgaben zu Gesicht steht, zeigt die Galerie Aedes vom 17.09. – 11.11.2021 in Berlin. Die Ausstellungsvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Seit dem ersten Ziegelbau  unseres Büros – das war vor ca. 25 Jahren – arbeiten wir mit Bernd Krutzke und seinem Backsteinkontor zusammen. “Bei ihm finden wir die schönsten Steine und ausgefallensten Anregungen, wenn es um die kompositorische Herausforderung geht, die architektonische Wirkung des Gesamtentwurfs zu unterstützen”, so Johannes Kister. Deshalb ist das Backsteinkontor konsequenter Weise unser Kooperationspartner für die Ausstellung.

Zur Ausstellung wird ein AEDES-Katalog erscheinen.

SAVE THE DATE:

ksg-Ausstellung
17. September – 11. November 2021

Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18-19
10119 Berlin

Der CALLWEY Award Wohnungsbau des Jahres 2021 sucht auch dieses Jahr die besten realisierten Wohnungsbau-Projekte und Konzepte. In der Kategorie “Wohnhochhäuser” erregte das erste Hochhaus in Jena nach der Wende Aufmerksamkeit und erhielt eine Einladung zur Teilnahme. Gerade ist die Einreichfrist beendet. Jetzt liegt die Entscheidung bei der Jury, zu der u.a. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Josef Schmid, Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag, Inga Stein-Barthelmes, Bereichsleiterin Politik, Kommunikation und Presse des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie gehören. Wir sind gespannt und freuen uns.

k1 – Erstes Hochhaus nach der Wende

Was für ein Jahr! Was für ein Weihnachtsfest? Aus der Kapelle der Gustav Carus Klinik, dem Seelsorgezentrum der Uniklinik Dresden, das ksg geplant und dessen Kreuz aus Keramik Johannes Kister gestaltet hat, überträgt das MDR-Fernsehen die Christmette (ohne Publikum) live an Heiligabend um 22:40 Uhr. Der evangelische Landesbischof Tobias Bilz und der katholische Bischof Heinrich Timmerevers  wollen einen ökumenischen Gottesdienst abhalten und den Trost und die Hoffnung der Weihnachtsbotschaft in die Welt tragen und an das Ende dieses außergewöhnlichen Jahres stellen.

Wir möchten auf diesem Wege darüber informieren und gleichzeitig einladen, am Bildschirm dabei zu sein. Sagen Sie es gerne weiter.

Zum Projekt geht es hier

Foto: Schütze-Rodemann

Johannes Kister sagt danke: “Das war für etliche sicher eine Überraschung, bei der Parlamentswahl der Architektenkammer NRW 3,6% der Stimmen zu erhalten! Das zeigt, dass die Sorge um die VgV-Verfahren geteilt wird und mein Anliegen wirklich zentral und elektrisierend ist, weil es die Fundamente unserer Berufsausübung betrifft. Das haben andere “Verbände” noch nicht so auf dem Schirm, wie notwendig. Ich möchte das ändern und gehe mit dem Rückenwind von 348 Stimmen in die Diskussion. Ich werde berichten!

Freut mich, dass in der Liste RAUM.NRW auch jemand von uns dabei ist. Die Jungen und die Erfahrenen haben in dieser Situation gleiche Interessen.

Für die Vertreterversammlung AKNW bewerbe ich mich unabhängig von einem Verband. Mein wesentliches Anliegen sind die Probleme der VGV-Verfahren, die uns alle bewegen. Um in der AKNW etwas anzustoßen, werbe ich um Ihre Unterstützung als Kammermitglieder. Ich bin überzeugt, dass es im Vergaberecht der Änderungen bedarf, um Architekturqualität wieder in den Mittelpunkt bei der Vergabe von Aufträgen zu setzen.

Sehr verehrte Kolleginnen,
sehr verehrte Kollegen,

nach 30 Jahren selbständiger Arbeit als Gründer, Gesellschafter, Entwurfsverfasser bei kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH möchte ich mich bei den Kammerwahlen aufstellen. Die Erfahrung, dass die VgV-Verfahren die Entscheidung für ein Architekturbüro von den architektonischen Kriterien ablöst in eine Sphäre, die wenig objektiv ist und sich einer Nachprüfbarkeit entzieht, hat mich dazu bewogen, aktiv zu werden. Wo früher eine Jury mit Bauherr, Fachpreisrichtern, Politik und Interessensvertretern, einen teilöffentlichen Diskurs geführt hat, der private und öffentliche Interessen balancierte, treten als Letztentscheidung nun geschlossene, nicht reglementierte Gremien auf. Das hat Folgen:

– Die Architektenschaft teilt sich in „Referenzholder“, die an Verfahren teilnehmen können und jene, denen die Voraussetzungen fehlen und in Zukunft unaufhaltbar fehlen werden
– „Weiche“ Faktoren wie „vermutete“ Termin- und Kostentreue und andere persönliche Eindrücke werden durch einen Personenkreis eingeschätzt, der sich einer Nachprüfbarkeit entzieht
– Kein Berufsstand muss sich mit Referenzschreiben bewerben und damit einer öffentlichen persönlichen Bewertung aussetzen: als ob ein Bauwerk nicht für sich sprechen könnte

Es gibt viele Probleme bei den VgV-Verfahren, die auf eine stadt- und baukünstlerische Entscheidung nicht passen, denn wie unsere gebaute Umwelt aussieht, ist von öffentlichem Interesse und muss durch städtebauliche und architektonische Kriterien entschieden werden! Ich möchte mich mit aller Energie dafür einsetzten, architektonische Entscheidungskriterien über die Qualität des Gebauten wieder ins Zentrum zu rücken und bitte daher um Ihre Stimme.

Johannes Kister

99 Bauwerke wurden vom Deutschen Architekturmuseum in Zusammenarbeit mit einer Expertenjury recherchiert und nun als Tour zu bemerkenswerten Bauten und Ensembles im Architekturführer Deutschland 2021 vorgestellt. Die Reise in unsere Metropolregionen, Stadtzentren, Peripherien führt auch zu unseren jüngst fertig gestellten Projekten – zum HolidayInn in der HafenCity Hamburg und zur WISO Fakultät auf dem Unicampus in Köln. Vorgestellt werden Projekte ganz unterschiedlicher Maßstäbe, Neu-, Um- und Weiterbauten oder CO2 reduzierte Konzepte. Eine Neuerscheinung, für Architekturinteressierte und -Kenner mit Potential zum Lieblingsbuch zu avancieren.

Hier weiter zum Beitrag im Architekturführer 2021

Johannes Kister und sein Team aus Artiom Seleznev, Melanie Brügger und Mathias Eicher sind im Wettbewerb um den Neubau eines Lehr- und Forschungsforum der Uni Bonn mit dem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Der ksg-Entwurf überzeugte das Preisgericht “durch seine differenzierte und gekonnte architektonische und städtebauliche Komposition der Volumen in der Idee, vier verschiedene „Häuser“ abzubilden”, heißt es im Newstext der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. “Überzeugend sei darüber hinaus auch, dass sich der Freiraum der (Innen-) Höfe immer wieder zur inneren Erschließung und den inneren kommunikativen Bereichen hinwende.”

Die Universität Bonn plant auf dem Campusgelände Poppelsdorf ein neues Lehr- und Forschungsforum. Ziel ist es, den Campus als innenstadtnahen, urbanen und kompakten Universitätsstandort weiterzuentwickeln. „Durch die prägnante Lage des geplanten Forums am zentralen Platz des Campus Poppelsdorf kommt dem Gebäude eine besondere Bedeutung zu“, erklärt Holger Gottschalk, der Kanzler der Universität Bonn. „Ich freue mich sehr, dass wir unter den eingesendeten Entwürfen sehr durchdachte Ideen finden konnten, die unser Ziel, einen attraktiven, kommunikativen und nachhaltigen Lehr- und Forschungsstandort zu verwirklichen, sehr zielgerichtet umgesetzt haben.“

An dem ausgelobten Realisierungswettbewerb haben 14 Planungsbüros teilgenommen. Das Teilnehmerfeld liest sich wie eine Auflistung der bekanntesten Büros Deutschlands:  JSWD, Staab, Heinle, Wischer und Partner, Hascher Jehle, léonwohlhage, Bolles+Willson,  Nickl & Partner, Henn, Behnisch, HDR, RKW und v-architekten, die den Wettbewerb für sich entscheiden konnten.

10 Jahre Architekten Award feiert Heinze in diesem Jahr mit einem deutschlandweiten Aufruf, die besten Wohnarchitekturen der letzten 5 Jahre einzureichen. Die erste Juryentscheidung ist gefallen: Clouth3 ist auf der Shortlist. Eine sehr schöne Anerkennung für unsere 4-geschossige Wohnbebauung auf dem ehemaligen Gelände der Kölner Gummiwerke.

Insgesamt 420 Wettbewerbsbeiträge sind 2020 in dem Heinze Wettbewerb eingegangen. Die Jury setzt sich diesmal aus den Juryvorsitzenden der letzten zehn Jahre zusammen: Max Dudler, Jan Kleihues, Titus Bernhard. Wir gratulieren, allen voran der Projektleiterin und ksg-Assoziierten Isabel Grunwald.

Aus der Shortlist werden am 18.November die Gewinner bekannt gegeben. Es bleibt spannend.

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Als Architekt ist Mario Botta oft genug in den Medien. Als Architekturkritiker schreibt er selbst jeden Monat für das italienische Magazin “I Loughi dell’Infinito”. Sein Thema: Zeitgenössische Sakralbauten mit besonderer Wirkung. Für die Oktoberausgabe der Zeitschrift fiel seine Wahl auf die Maria-Magdalena-Kirche in Freiburg, die sogenannte Doppelkirche, deren Entwurfsverfasserin Frau Prof. Gross ist. Lob und Kritik sind gleichermaßen lesenswert.

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Am 09.09.2020 wurde dem Erweiterungsneubau des Hildegard-von-Bingen Gymnasiums die traditionell bunt geschmückte Richtkrone aufs Dach gesetzt. Als Alumna drückte Architektin und ksg-Gesellschafterin Prof. Susanne Gross ihre besondere Freude aus, dass kister scheithauer gross architekten für das Gymnasium nicht nur 4.100 m² zusätzliche Nutzfläche für weitere 195 Schulplätze realisieren. Das Architekturbüro bringt mit seinem Entwurf vor allem Möglichkeiten für vielgestaltiges Lernen und Leben an die Schule. Demnächst werden die Schüler*innen hier z.B. über den zentralen Schulhof in das weiträumige holzverkleidete Foyer strömen und die als Lerntreppe ausgebildete Haupttreppe für sich als Aufenthaltsraum und Treffpunkt entdecken. Ende 2021 – so die derzeitige Planung – wird der Bau fertig sein.

Zum Auftakt sprach auch Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln. Der Foto- und Pressetermin zum Richtfest wurde coronabedingt auf Abstand und im kleinen Kreis durchgeführt. Die Schulgemeinde selbst wurde vertreten von Herrn Stephan Deister als Schulleiter, einer Schülerin und einem Schüler. Die Veranstaltungsfläche war jedoch so gewählt, dass ein Teil der Schüler*innen das Geschehen vom Bestandsgebäude aus mitverfolgen konnte.

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© Fotos: Costa Belibasakis

In Bremen erhält die Universität ein neues Lehr- und Forschungsgebäudes für Biologie: BIOM. Der Rohbau ist vor wenigen Tagen fertig geworden und mit dem Richtfest – das am 27.09.2020 in kleiner Runde begangen werden konnte – der Start für den Innenausbau gesetzt. Die Fertigstellung für das von kister scheithauer gross architekten (ksg) geplante Gebäude ist für das Sommersemester 2022 vorgesehen. Rund 1. 000 Studierende und 100 Beschäftigte werden dann ihre Arbeit im Neubau aufnehmen.

Das BIOM entsteht auf dem Uni-Campus an der James-Watt-Straße in Bremen. Es umfasst Büro-, Labor- und Seminarräume sowie Serviceflächen. Neun Biologie-Professuren werden hier zukünftig unter einem Dach zusammengeführt. Für diese hat das planende Architekturbüro kister scheithauer gross (ksg) ein flexibles Büro- und Laborkonzept entworfen, das variierenden Teamgrößen und unterschiedlichen Forschungsgegenständen größtmöglichen Gestaltungsspielraum gibt. Nutzung und Belegung wird durch eine modulare Flächenorganisation auch für zukünftige Veränderungen der Arbeitsgruppen möglich gemacht. Neben der Nutzung für Lehrveranstaltungen sieht das Raumprogramm Labore für chemische Arbeiten vor, klimatisierbare Kammern, in denen Umweltbedingungen kontrolliert werden können und Nasslabore, in denen Proben analysiert werden, die bei Expeditionen gewonnen wurden.

Projektleiterin von ksg, Jana Wenz dankt auf dem Richtfest allen Planungsbeteiligten: “Das Gebäude hat sich verändert und entwickelt und ist bis ins Detail gewachsen aber uns ist es gelungen bis zum Ende die ausschlaggebenden Wettbewerbsideen beizubehalten.“

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*(Auf dem Foto von links nach rechts): Jana Wenz, ksg Projektleiterin – Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen – Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter, Rektor Uni Bremen – Prof. Dr. Michael. W. Friedrich Nutzervertreter)
© Foto: Jens Lehmkühler

 

Prof. Susanne Gross Antwort auf die Einladung zur Ausstellungsteilnahme wird von der Kuratorin Dr. Ursula Kleefisch-Jobst als wichtige Position hervorgehoben, die von vielen Architekt*innen geteilt werde. Als Lichtprojektion umgesetzt, ist das Zitat der Gesellschafterin von kister scheithauer gross architekten und Hochschullehrerin der Bergischen Universität Wuppertal

„Mein Ziel ist es, – in diesem Falle! – von meiner Weiblichkeit abzusehen und mich ganz selbstvergessen nur der Bauaufgabe zuzuwenden.“

nicht nur medial, sondern auch inhaltlich ein spannungsvoller Solitär in einer Ausstellung, die Vorbilder zeigen, Identifikation ermöglichen und Mut machen will, den Beruf der Architektin zu ergreifen.

FRAU ARCHITEKT. erzählt in 21 Positionen anhand von Werkbeispielen, Modellen, Fotos, Texten und persönlichen Geschichten von Frauen, die die Architektur beeinflusst haben oder es aktuell tun. Bereits 2017 konzipierte das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren Frauen in der Architektur“. Aus dieser umfangreichen Ausstellung präsentiert das Museum der Baukultur neun historische Architektinnen, deren Werdegänge und Tätigkeitsfelder charakteristisch für die Zeit vom späten Kaiserreich bis in die 1960er und -70er Jahre sind.

Ein zweiter vom Museum der Baukultur NRW neu kuratierter und gestalteter Ausstellungsteil beschäftigt sich mit den aktuellen Arbeiten von Architektinnen aus NRW, also Frauen, die in einem in NRW beheimateten Büro oder an einer der NRW-Hochschulen arbeiten. Die Ausstellung ist vom 12. August bis zum 2. Oktober im Haus der Architekten in Düsseldorf (Zollhof 1, 40221 Düsseldorf) zu sehen.

 

NACHGEFRAGT:

  • Prof. Susanne Gross ist seit 1997 Gesellschafterin von kister scheithauer gross (ksg)
  •  Zur Zeit arbeiten bei ksg ca. 80 Mitarbeiter an den Standorten Köln und Leipzig
  •  ksg Köln stellt ein Team, das aus 75% Architektinnen besteht
  •  Bei ksg pflegen wir eine offene Bürokultur und wir bieten Teilzeitmodelle für die Balance verschiedener Lebens- und Karrierephasen

Anspruchsvollen Bauaufgaben begegnen wir bei ksg mit Leidenschaft – unsere Architektur entwerfen wir als Antwort auf die Herausforderungen, die sich unseren Bauherren und der Gesellschaft aktuell stellen. Deshalb ist unseren Teams neben Details und Qualität, vor allem Nachhaltigkeit ein Anliegen. Kurzum:  In dem Bewusstsein Häuser, Plätze, Straßen, Nachbarschaften für die Lebenswelten kommender Generationen zu schaffen, entwickeln wir konkrete Bauskulpturen, deren Zeichenhaftigkeit Ort, Typus und die Zukunft prägt.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung hat das Museum für Baukultur NRW

Eine aktive Bewerbung ist  hier nicht möglich. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass die Jury aus Museumsdirektor, Kritikern und Experten unser Universitätsgebäude WiSo, Köln und den Hotelbau Holiday Inn, HafenCity Hamburg, unter insgesamt 100 Gebäuden und Ensembles, die als bemerkenswert aufgefallen sind, nominiert hat. Nun warten wir gespannt auf  die Veröffentlichung der Shortlist aus 20 Gebäuden, die nach intensiver Jury-Diskussion im nächsten Schritt in die engere Wahl eingehen, aus der am Ende schließlich drei bis vier Bauten für die Endrunde bestimmt werden. Die Bekanntgabe des Preisträgers, die Preisverleihung und Eröffnung einer Ausstellung zu den Bauten finden immer Ende Januar im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main statt. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.

Wenn es 2021 soweit ist, veröffentlicht das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hier alle Preisträger

Es ist  offiziell und angesichts der Bedeutung des  Ortes auch gleich in den Zeitungen: ksg wurde mit seinem Entwurf für das Laurenz Carré mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Den Hochbauwettbewerb für  das Laurenz Carré, der am 29. Mai 2020 entschieden wurde, lobte die GERCHGROUP AG in Abstimmung mit der Stadt Köln aus. Die schreibt, mit rund 10.650 Quadratmetern (davon etwa 5.900 Quadratmeter überbaubar) stehe hier die größte Neubebauung in der Kölner Altstadt seit dem Zweiten Weltkrieg bevor.

Den ksg-Entwurf für das Innenstadtareal direkt gegenüber dem Kölner Dom lobt Kölns Baudezernent Markus Greitemann mit den Worten: “Ich freue mich, dass ein Entwurf ausgewählt wurde, der sich in die geschichtsträchtige Umgebung des Roncalliplatzes einfügt und dabei das angrenzende Ensemble zeitgemäß weiterdenkt.”

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In wenigen Tagen reicht unser Quelle-Team den Bauantrag ein. Wie die Planung genau aussieht? BauNetz lesen …

THE Q – WOHNEN

Ob hier Familienwohnungen, Studentenapartments oder hochwertige Lofts entstehen, ist bewusst offengehalten. ksg bereiten den Bestand mit offenen Grundrissen so vor, dass hier vieles vorstellbar und größtmögliche Flexibilität für diverse Nutzervorstellungen möglich werden.

THE Q – GEWERBE

Im Quelle-Gebäude wird keine Shopping-Mall entstehen. Das Angebot ist kleinteiliger strukturiert. Es wird auf den Bedarf im Quartier und die direkt angrenzenden Nachbarschaften abgestimmt sein und nicht zum Rivalen für die Nürnberger Innenstadt werden.

THE Q – BÜROS

Anker und Antriebsmotor für das Projekt ist der Mietvertrag der Stadt Nürnberg über rund 42.000 m², auf denen ein Behördenzentrum entstehen wird. Das Ziel ist es, ab 2024 die Einweihung der Bauabschnitte hintereinander folgen zu lassen. Zuerst sollen die Mitarbeiter der Stadt einziehen. Für sie entsteht, gebündelt in zwei der fünf Bauteile, ein zukunftsweisendes Verwaltungsgebäude.

Mit Prof. Johannes Kister unterhielt sich DBZ-Redakteur Benedikt Kraft, der Corona-Situation geschuldet via Telefon. “Bleiben Sie gesund”, wünscht der Architekt dem Journalisten am anderen Ende der Leitung, nach einem langen Gespräch über “Kontinuität und das Neue” im Rahmen der Transformation des Quelle Versandhauses in Nürnberg, ein beeindruckend großer Gewerbebau, der in verschiedenen Bauabschnitten in den 1950er-Jahren nach der Planung von Ernst Neufert errichtet wurde. Von seiner Größe und Bedeutung steht die Unternehmensarchitektur in einer Reihe mit Egon Eiermanns Neckermann-Gebäude oder dem Gerling Areal in Köln. Historisch ist Quelle als Versandhaus nach dem Krieg ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands gewesen und steht als ein Symbol für das Wirtschaftswunder. Als Protagonist der „Moderne“ schuf Neufert eine Architektur, die ihrer beeindruckenden Maschinerie im Innern eine Bühne bereitete und Anlass bot, die Unternehmensphilosophie des Bauherrn Gustav Schickedanz zum Gegenstand einer signifikanten Unternehmensarchitektur zu machen. Dazu orientierte Neufert die Höhe der Fensterbänder nicht wie üblich am Menschen und gab den Arbeitern Ausblick, sondern kreierte mit einem Fensterband in 1,5m Höhe ein Entwurfsdetail, das den Transport der Waren über Laufbänder an der Decke inszenierte und von außen erlebbar machte. Schwebende Pakete, die sich ihren Weg durch die Logistik bahnten, demonstrierten eindrucksvoll, wie jedes einzelne Teil des riesigen Sortiments schnell und reibungslos für den Kunden zusammengestellt wurde. Die langen Fensterbänder und die Brüstungen aus gelbem Ziegel prägen in radikal reduziertem Ausdruck die Gestalt der Baukörper.

Was Johannes Kister über die Herausforderungen sagt, diese Ikone der Nachkriegszeit in die Zukunft zu entwickeln: Lesen Sie hier weiter