Für unsere ksg Architekt*innen hat die Planung des größten Transformationsprojektes begonnen, das in Deutschland nach dem Berliner Flughafen Tempelhof existiert. Zudem ist damit wohl eines der spektakulärsten und größten BIM-Projekte im Bestand gestartet.

Bereits beim Aufmaß für dieses Projekt haben wir  2700 Gigabyte an Punktwolken erhalten, die uns im weiteren Projektverlauf exakten Aufschluss über die Beschaffenheit der baulichen Struktur geben. Hier wird eine unvergleichliche Präzision der Planung ermöglicht. Diese Punktwolken kann man sich als eine Art 3D- Fotografie vorstellen, die uns jedes noch so kleine verbaute Bauteil aufzeigt. Das reduziert Nachmessarbeiten drastisch, denn das digitale Modell, das räumlich komplexe Situationen sehr schnell für alle Involvierten visualisiert, bietet viel genauere Grundlagen für Rückbauarbeiten als üblich. Mit dem Grundlagenmodell können wir bereits in frühen Leistungsphasen Massen und Mengen ziehen und erhalten einen Grad an Planungs- und Entscheidungssicherheit, der sonst erst viel später möglich wäre.

Es war im November 2009, als das endgültige “Aus” für Europas größten Versandhändler Quelle bekannt wurde: Ein Tag, der nicht nur vielen einstigen Quelle-Mitarbeitern in Erinnerung bleiben wird. Für den Investor Sonae Sierra plante ksg zunächst eine Shopping Mall für den Komplex. Inzwischen hat das Areal die Düsseldorfer Gerchgroup übernommen. Die beauftragte ksg mit der Entwicklung und Planung eines gemischt genutzten Areals im denkmalgeschützten Bestand mit den Nutzungsschwerpunkten Wohnen, Büro und Einzelhandel, ergänzt um soziale Einrichtungen wie z.B. eine Kita etc.

“The Q wird ein völlig neuer Typus von Mix Use Immobilie, die in einem geschichtsträchtigen Gebäude alle Bedürfnisse des urbanen Lebens unter einem Dach vereint”, schreibt die Gerchgroup und gibt dem neuen Quartier den Namen “The Q”.

 

Hier weiterlesen und mehr Informationen zum Projekt erhalten

 

In Köln-Sülz wurde, am 15.11. der Grundstein für die Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums gelegt und gefeiert. Dabei waren aus unserem Projektteam Sabine Wildrath, Karen Albers und unser Geschäftsführer Eric Mertens, die der Kölner Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, Gesellschaft leisteten.

“Das ist wirklich alles absolut im Zeitplan geschehen”, lobte laut KStA-Artikel (19.11.19 / Quer durch Köln) der ehemalige Schulleiter Herbert Zangerle. Und nicht nur der freute sich. Auch der neue Schulleiter, Stephan Deister zeigte sich begeistert über den Baubeginn.

 

“Der Bedburger Stadtrat hat den städtebaulichen Vertrag zur Bebauung des Zuckerfabrikgeländes beschlossen. Nach einer langen, emotionalen Sitzung ergab eine von den Grünen beantragte geheime Wahl 19 Stimmen für den Beschluss und 18 dagegen. Damit kommt der neue Bedburger Stadtteil, inklusive des zehngeschossigen Hochhauses, über das in den vergangenen Monaten hitzige Diskussionen geführt wurden”, schreibt der Kölner Stadtanzeiger über die Ratsversammlung in Bedburg.

Zu dieser, das hebt der TV-Beitrag in der WDR Lokalzeit Köln hervor, erschienen so viele interessierte Bedburger Bürger, wie wohl nie zuvor.

Wir freuen uns. Es geht weiter!

Der WDR Lokalzeit-Beitrag ist noch bis zum 13.11. unter diesem Link erreichbar.

Den Kölner Stadtanzeiger Artikel kann man hier lesen

Bürgermeister Bernd Solbach lädt die Öffentlichkeit zur Ratssitzung ein, dabei zu sein, “wenn das größte und konkrete Projekt” der Stadt Bedburg auf den Weg gebracht wird.

“Unsere Stadt braucht Ihre Aufmerksamkeit und einen Abend Ihrer Zeit. Ich halte es für sehr wichtig und möchte Sie dazu einladen, dass Sie sich in die Geschicke der Stadt einklinken, die kommende Ratssitzung am 5. November 2019 besuchen und sich selber ein Bild von der Zukunft unserer Stadt machen.

Ein wichtiger Baustein im städtebaulichen Entwurf von kister scheithauer gross (ksg) ist die neue Grundschule: Ein Holzbau.

Hier der Link zum Artikel in den Bedburger Nachrichten zur neuen Grundschule

 

Das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Schmallenberg, begeht am 29.10.2019 mit einem feierlichen Festakt sein 60-jähriges Jubiläum. Dass die Feier mit 160 geladenen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Rohbau der neuen Institutsmitte stattfinden wird, darüber drückt auch Entwurfsverfasser Prof. Johannes Kister im Grusswort seine Freude aus. Das Architekturbüro ksg hat sich in der Fraunhofer-Gemeinschaft mit vier Labor- und Forschungsprojekten bereits an verschiedenen Standorten einen Namen gemacht.

Das Institut in Schmallenberg gehört in Europa bei der Identifikation und Bewertung substanzbezogener Risiken für die Umwelt zu den Führenden. Es besteht aus den fünf Abteilungen Ökologische Chemie, Ökotoxikologie, Bioakkumulation und Tiermetabolismus, Umwelt- und Lebensmittelanalytik sowie Umweltprobenbank und Elementanalytik. Schmallenberg, der drittälteste Fraunhofer-Standort,  ist durch eine eher kleinteilige Gebäudestruktur gekennzeichnet. Deshalb war das Ziel des 2015 ausgeschriebenen VOF-Verfahrens, neben einer Sanierung der bestehenden Gebäude, den Standort mit einem Laborneubau zu erweitern sowie eine Institutsmitte zu planen. Das Verhandlungsverfahren konnten kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg) aus Köln/Leipzig in Arbeitsgemeinschaft mit Meyer Architekten, Düsseldorf für sich entscheiden.

Nach dem Baubeginn Anfang 2018 wird die neue Institutsmitte nach dem Entwurf von ksg Anfang 2020 in Betrieb gehen. Und auch der von ksg geplante Laborneubau wird Ende 2021 fertig gestellt sein.

Eine schöne Feier und weiterhin viel Erfolg!​

Mehr zu dem Projekt auf unserer Website: ksg-architekten.info/de/projekte/upcoming-de/fraunhofer-institut-schmallenberg/​

 

Die neue Wohnbebauung, die kister scheithauer gross (ksg) zwischen Sonnenpark und Kölner Straße in Düsseldorf Oberbilk entworfen haben, schließt eine schon seit Jahren bestehende Lücke in der Struktur des Viertels. Das Konzept dafür greift die typische Blockrandbebauung auf, die einen großen Innenhof umschließt, und passt sie mit geschickten Adaptionen an die räumlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen an.

Über den mit dem ersten Preis ausgezeichneten Wettbewerbsbeitrag von ksg sagte Prof. Johannes Ringel, Vorsitzender des Preisgerichts: „Die Kölner Straße als die zentrale Achse in Düsseldorf Oberbilk hat ein völlig unterschätztes, sehr großes Potenzial. Der positiven Entwicklung am Oberbilker Markt auf der einen Seite wird jetzt ein hervorragendes Gegenstück am Rande des Sonnenparks entgegengesetzt. Das wird zu einer Stärkung beitragen und den ganzen Stadtteil aufwerten.” Auch die Planungsdezernentin der Stadt Düsseldorf, Cornelia Zuschke, urteilt: „Der ausgewählte Entwurf ist innovativ und bietet Raum für gutes Wohnen und einen urbanen Mix in Dichte und gut vernetzter Freiraumqualität, auch zum Sonnenpark.”
Der Siegerentwurf von ksg dient nun als Grundlage für die weitere Entwicklung des Plangebietes.

Hier mehr lesen über den Entwurfsgedanken…

Noch läuft die Expo Real in München. Wenn am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 die Tore der Immobilienmesse schließen und der Abschlussbericht erscheint, sind kister scheithauer gross mit gleich zwei Projekten in den Medien gewesen:

WOHNEN AM SONNENPARK IN DÜSSELDORF

Das berichtet die RP: In Düsseldorf Oberbilk, entlang der Kölner Straße, entsteht ein Wohnprojekt mit rund 50 Prozent gefördertem Wohnungsbau. Insgesamt sind 220 Wohneinheiten geplant. Fünf Architekturbüros hatten in einem Zeitraum von zwölf Wochen unterschiedliche Ideen für den Standort an der Kölner Straße entwickelt und dabei sehr spannende Ansätze präsentiert. Der Siegerentwurf von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner dient nun als Grundlage für die weitere Entwicklung des Plangebietes. Die Entwürfe werden ab dem 17. Oktober im Foyer des Stadtplanungsamtes öffentlich ausgestellt.

 

THE Q – WEITER GEHT ES MIT DEM QUELLE AREAL

In der Expo Real Ausgabe der Immobilien Zeitung wird berichtet: Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) und Gerchgroup-Geschäftsführer Mathias Düsterdick unterschrieben auf der Immobilienmesse Expo Real in München den Mietvertrag für die Anmietung des ehemaligen Quelle-Versandzentrums in Nürnberg. Die Stadt wird ab 2024 rund 42.000 qm in dem denkmalgeschützten Gebäude anmieten. Es dürfte sich dabei im den größten Büromietvertrag in Deutschland im laufenden Jahr handeln. Durch den Mietvertrag mit der Stadt wird nun der Prozess in die Realisierung eingeleitet.

Für die Bearbeitung eines unserer Großprojekte suchen wir derzeit erfahrene Architekt/innen mit einem Händchen für Umnutzungskonzepte, Transformationen und die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege.

Das sind Sie:
Leidenschaft für Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mindestens fünf Jahre Erfahrung in der Planung mit hohem Detaillierungsgrad, fundiertes baukonstruktives Wissen und idealerweise Erfahrung mit Projekten, in denen Umnutzung und Denkmalpflege eine Rolle gespielt haben. Ebenso arbeiten Sie gern in der Ausführungs- und Detailplanung, sind zuverlässig und teamorientiert.

Auf den Punkt gebracht bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

  • abgeschlossenes Studium der Architektur
  • Erfahrung mit öffentlichen Bauten und Großprojekten
  • mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Ausführungsplanung: Durcharbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung zur Ausführungsreife, Detailplanung für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Koordination und Integration der Fachplanerleistungen
  • sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.
  • gute AutoCAD-Kenntnisse, versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und 3D-Werkzeugen, BIM-Erfahrung wäre ein Plus (Revit)
  • sicheres Deutsch in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse wären wünschenswert

Das Büro:
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein deutschlandweit tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Wir arbeiten zum Beispiel daran, in Nürnberg die zweitgrößte leerstehende Immobilie Deutschlands zu einem wohnlichen Quartier zu transformieren, die Nachbarschaft des Kölner Doms stadtplanerisch aufzuwerten und Forschung von Bremen bis Freiburg auf höchstem Niveau zu ermöglichen.

Unsere Kultur:
Wir leben eine offene und kollegiale Bürokultur. Bei uns erwartet Sie eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten – integratives Planen mit BIM – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld. Zudem bieten wir mit unserer ksg-Akademie fachübergreifende und von der Kammer anerkannte Fortbildungen.

Sie fühlen sich direkt angesprochen? Dann kommen Sie zu uns!

Schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit Vita und Arbeitsproben – inkl. Ihrer Gehaltsvorstellung und dem Ihnen möglichen Eintrittstermin – in ein PDF zusammengefasst mit max. 5 MB. Am besten per Mail und zu Händen von Prof. Johannes Kister

an:  koeln@ksg-architekten.de

Für die Bearbeitung komplexer internationaler Wettbewerbe suchen kister scheithauer gross architekten und stadtplaner am Kölner Standort im Rheinauhafen eine Architektin oder einen Architekten mit hervorragenden gestalterischen Fähigkeiten.

Die Idealbesetzung:

  • Leidenschaft für Gestaltung und Architektur
  • ausgeprägtes Entwurfsverständnis und hoher gestalterischer Anspruch
  • drei Jahre Erfahrung im Wettbewerb mindestens
  • besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Rendering-Programmen (Adobe Creative Suite, AutoCAD)
  • teamorientiertes und organisiertes Arbeiten
  • kommunikatives und engagiertes Auftreten

 

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner:

Namhaftes Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig und einem Spektrum von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Wir entwickeln städtebaulich spannende Quartiere und Stadtbausteine, Wohnhochhäuser und Orte der Andacht ebenso wie Forschungseinrichtungen auf höchstem Niveau, in vielen Fällen mit BIM.

 

Die ksg Kultur:

Wir pflegen eine offene und kollegiale Atmosphäre und bieten neben der eigenverantwortlichen und abwechslungsreichen Auseinandersetzung mit herausfordernden Projekten unter anderem fachübergreifende interne Fortbildungen, das Job-Ticket oder auch die Adobe Creative Suite für zu Hause – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld.

 

Wir freuen uns auf Bewerbungen mit der Angabe des möglichen Eintrittstermins unter dem Stichwort “Bewerbung Wettbewerb- und Entwurfsplanung” ausschließlich per E-Mail (max. 5 MB) zu Händen von Frau Prof. Gross an: koeln@ksg-architekten.de.

ksg STELLT EIN: CAD-MANAGER (m/w/d)

Für die Ausführungsplanung anspruchsvoller und komplexer Großprojekte in ganz Deutschland und zur Verstärkung unserer Planungsteams suchen wir eine/n engagierte/n CAD-Manager/in an unserem Standort im Kölner Rheinauhafen.

Das sind wir:

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein national tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Wir arbeiten zum Beispiel daran, in Nürnberg die zweitgrößte leerstehende Immobilie Deutschlands zu einem wohnlichen Quartier zu transformieren, die Nachbarschaft des Kölner Doms stadtplanerisch aufzuwerten und Forschung von Bremen bis Freiburg auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten und integrales Planen mit BIM, interne fachübergreifende Fortbildungen in unserer ksg-Akademie und Angebote wie das Job-Ticket und die Adobe Creative Suite auch für zu Hause – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld.

Das sind Sie:

Ihre Leidenschaft für Gestaltung und Architektur verbinden Sie mit einem überdurchschnittlich versierten Umgang mit AutoCAD Architecture. Sie haben mindestens drei Jahre Erfahrung in der Planung mit hohem Detaillierungsgrad. Ein Hochschulabschluss ist uns dabei nicht so wichtig: Wir freuen uns auch über Bewerbungen von ambitionierten Bauzeichnern/Bauzeichnerinnen mit Berufserfahrung.

Zu Ihren Aufgaben als CAD-Manager gehören:

  • Erarbeitung und Abstimmung von CAD-Konventionen für die Projektabwicklung
  • Anlegen der Projektstrukturen in AutoCAD
  • Qualitätssicherung der eigenen CAD-Daten
  • Koordination, Integration und Kontrolle der CAD-Planungsbeiträge unserer Fachingenieure
  • Entwicklung von Problemlösungen in Abstimmung mit Bauherren und Fachingenieuren
  • Organisation und Durchführung von Schulungen zur vertieften Anwendung von AutoCAD Architecture
  • Unterstützung in der Ausführungs- und Detailplanung

Wir freuen uns auf neue Kolleginnen und Kollegen mit Teamgeist und einer strukturierten, eigenverantwortlichen Arbeitsweise. Grundlegen für uns sind eine gewissenhafte und qualitätsbewusste Herangehensweise, professioneller Umgang mit Planungspartnern und sicheres Deutsch in Wort und Schrift. Gute Englischkenntnisse, eine Autodesk-Zertifizierung und BIM-Erfahrung wären ein Plus.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter dem Stichwort “CAD-Manager” zu Händen von Prof. Johannes Kister per E- Mail an koeln@ksg-architekten.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Sie lieben das Entwerfen und arbeiten gerne im Team? Dann bewerben Sie sich bei uns in der Wettbewerbsabteilung!

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner suchen am Bürostandort im Kölner Rheinauhafen eine/n Architekten/in für die Wettbewerbs- und Entwurfsplanung mit hervorragenden gestalterischen Fähigkeiten.

Sie wissen um die Bedeutung einer aussagekräftigen Präsentation und haben Spaß an der Gestaltung von Plänen. Die Produkte der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und InDesign) sowie AutoCAD sind dabei Ihr alltägliches Handwerkszeug; 3D-Kenntnisse sind außerdem von Vorteil. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie ein kommunikatives und engagiertes Auftreten. An einer längerfristigen Zusammenarbeit sind wir sehr interessiert.

Ihre Qualifikation:

• abgeschlossenes Studium Fachrichtung Architektur
• Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung
• ausgeprägtes Entwurfsverständnis und eigener gestalterischer Anspruch
• sehr gute CAD-Kenntnisse (AutoCAD)
• besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Renderprogrammen
• hohe Motivation und Einsatzbereitschaft

Unser Angebot:

• Bearbeitung von Wettbewerben und Gutachten
• kollegiales Büroklima mit teambezogener Arbeitsweise
• Festanstellung

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung inklusive Arbeitsproben und der Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins unter dem Stichwort “Bewerbung Wettbewerbs- und Entwurfsplanung” ausschließlich per Email (max. 3 MB) zu Händen von Frau Prof. Gross an: koeln@ksg-architekten.de.

Gesucht werden für Berlin aktuell 2 Landschaftsarchitekt*innen

ksg und key lab:
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein deutschlandweit tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Labor- und Forschungsbauten, Büro, Wohnen, Transformation, Sakralbau sowie (Hoch-)Schulgebäude gehören zu unseren Schwerpunkten. Wir arbeiten zum Beispiel daran, in Nürnberg die zweitgrößte leerstehende Immobilie Deutschlands zu einem wohnlichen Quartier zu transformieren, die Nachbarschaft des Kölner Doms stadtplanerisch aufzuwerten und Forschung von Bremen bis Freiburg auf höchstem Niveau zu ermöglichen.

Johannes Kister, Gesellschafter von ksg und Professor in Dessau baut in Berlin mit dem key lab ein interdisziplinäres Büro und Designteam auf, zur Unterstützung und als Büroausgründung von kister scheithauer gross architeken und Stadtplaner.

Das sind Sie:
Leidenschaft für Gestaltung prägt Sie. Die Produkte von Autodesk und der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und InDesign) sind Ihr alltägliches Handwerkszeug. Sie wissen um die Bedeutung einer aussagekräftigen Präsentation und haben Spaß an der Gestaltung von Plänen. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie ein kommunikatives und engagiertes Auftreten.

Ihre Qualifikation, auf den Punkt gebracht:
• abgeschlossenes Studium der Landschaftsplanung
• erste Erfahrungen als Landschaftsplaner*in
• ausgeprägtes Entwurfsverständnis und eigener gestalterischer Anspruch
• routinierter Umgang mit Autodesk-Produkten (AutoCAD, Revit, Civil 3D)
• besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Renderingprogrammen

Wir freuen uns darauf, Menschen kennenzulernen, die es verstehen, Außen- und Lebensräume durchdacht zu gestalten und sie mit unserer Architektur eine gemeinsame Sprache sprechen zu lassen.

Das klingt spannend für Sie? Dann senden Sie uns Ihre Unterlagen mit der Angabe des für Sie frühestmöglichen Eintrittstermins unter dem Stichwort “keylab Landschaftsplanung” ausschließlich per E-Mail (max. 5 MB) zu Händen von Herrn Prof. Johannes Kister an: berlin@keylab-berlin.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Sie lieben das Entwerfen und arbeiten gerne im Team? Dann bewerben Sie sich bei uns!

Wir – kister scheithauer gross architekten und stadtplaner – suchen an unserem Bürostandort in Leipzig eine*n Architekt*in mit hervorragenden gestalterischen Fähigkeiten für die Wettbewerbs- und Entwurfsplanung.

Die Produkte der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und InDesign) sowie AutoCAD sind Ihr alltägliches Handwerkszeug. 3D-Kenntnisse sind keine Voraussetzung, aber definitiv ein Pluspunkt. Vor allem wissen Sie aber um die Bedeutung einer aussagekräftigen Präsentation und haben Spaß an der Gestaltung von Plänen. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie ein kommunikatives und engagiertes Auftreten.

Ihre Qualifikation in der Übersicht:
• abgeschlossenes Studium der Architektur
• Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung
• ausgeprägtes Entwurfsverständnis und eigener gestalterischer Anspruch
• sehr gute CAD-Kenntnisse (AutoCAD)
• besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Renderprogrammen
• hohe Motivation und Einsatzbereitschaft

Unser Angebot:
• Sie werden Teil unseres kreativen Wettbewerbsteams
• Auf Sie wartet ein kollegiales Büroklima mit teambezogener Arbeitsweise
• Eine Festanstellung in einem der großen und namhaften Architekturbüros in Deutschland

Sie finden sich hier wieder? Wir freuen uns über Ihre Bewerbungsunterlagen unter dem Betreff „Bewerbung Wettbewerb Leipzig“ z. Hd. von Prof. Johannes Kister an leipzig@ksg-architekten.de.

Für unsere Durchführungsabteilung in unserer Leipziger Niederlassung suche wir gestalterisch sichere Projektarchitekten (m/w/d) für die Bearbeitung der Leistungsphasen 2 – 5.

Ihre Aufgaben: 

In einem motivierten Team bearbeiten Sie unterschiedliche Bauaufgaben in den Leistungsphasen 2 – 5, projektabhängig auch darüber hinaus. Hierbei entwickeln Sie selbstverantwortlich im Team für verschiedene Bauaufgaben maßgeschneiderte Konzepte und setzen diese planerisch um. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Fortschreibung der gestalterischen Ideen und deren technischer Umsetzung sowie der Herstellung der Genehmigungsfähigkeit.

Ihr Profil: 

Sie haben Ihr Hochschul- oder Fachhochschulstudium der Architektur (Master / Dipl.-Ing.) erfolgreich abgeschlossen und verfügen über herausragende gestalterische und technische Fähigkeiten. Sie haben mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Sie sind hochmotiviert, engagiert und sicher im Umgang mit AutoCAD, Grafikprogrammen (Adobe Photoshop / InDesign) sowie Office-Programmen. Sie sind ein kommunikativer Mensch und haben Freude an der Arbeit im Team. Sie sind deutschsprachig und sprechen im besten Fall weitere Sprachen. Wir bieten Ihnen spannende architektonische Aufgaben in einem kollegialen Umfeld in Festanstellung.

Ihre Bewerbungsunterlagen: Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben Studium und weiterführende Tätigkeiten sowie frühestmöglicher Einstiegstermin und Gehaltsvorstellung) in deutscher Sprache unter Angabe der Stellenbezeichnung „Projektarchitekt“ im Betreff als PDF Datei (max. 10 MB) zu Händen von Prof. Johannes Kister per Mail an koeln@ksg-architekten.de.

Das Stadtmotto Erlangens “Offen aus Tradition” könnte auch über dem Wettbewerbsbeitrag von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner Köln/Leipzig (ksg) für die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes stehen. Denn als Baustein für das Stadtteilzentrum Büchenbach-Nord formulieren hier zwei unterschiedliche Baukörper einen traditionellen Stadtplatz. Der Ansatz, die Wohngegend mit einem städtebaulich gefassten einladenden Nukleus zu bereichern, wurde von der Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Die Ausloberin, BAUWERKE Bauträger GmbH aus Erlangen, erwartete für die Bauaufgabe eine städtebauliche Neuordnung des Stadtteilzentrums durch die Entwicklung einer gemischt genutzten Struktur, die Wohnen und Gewerbe vereint. Besonderes Augenmerk lag auf der Gestaltung der Wegbeziehungen und Freiflächen, um die Durchlässigkeit für Fußgänger zu erhalten.

Der Entwurf von ksg sieht mehr vor als nur Durchlässigkeit: Die neuen Stadtbausteine bilden in Form eines Blocks und eines Punkthauses einen von Arkaden gesäumten Platz aus, der im Erdgeschoss die gewerbliche Nutzung bietet und dank Cafés und Restaurants auch abends belebt sein wird.

Das Sockelgeschoss aus weiß eingefärbtem Sichtbeton bildet mit den Gewerbeeinheiten das urbane Fundament der Entwicklung. Darüber heben sich die aufgehenden Wohngeschosse mit einer Holzfassade in einem silber-grauen Farbton ab. Urban wirkt auch das Gesicht des Baus, für das auf auskragende Balkone verzichtet wurde, und dessen Rhythmus bodentiefe doppelflügelige Fenstern bestimmen.

Die Integration in den Bestand ist durch Blickachsen und eine Höhenstaffelung gegeben. Visueller Orientierungspunkt ist der Glockenturm der evangelischen Kirche im Osten, der Solitär nimmt Bezug auf die punktuellen Erhöhungen der Bebauung im Norden auf. So wird auch die umgebende Bebauung Teil des neuen Quartiersplatz.

„Insgesamt wollen Architektursprache und Typologien einerseits die Umgebung durch Bezüge einbinden und andererseits auch einen unverwechselbaren Akzent schaffen, der selbstverständlich ein neues Zentrum schafft“, fasst Johannes Kister als Entwurfsverfasser den Beitrag von ksg architekten und stadtplaner zusammen.

Das Konzept von ksg – eines von sieben eingeladenen Architekturbüros – wurde von der Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Besonders gelobt wurde die „selbstbewussten Setzung zweier unterschiedlicher Bauformen und eines vorgelagerten Platzes“. Das Punkthaus überzeugt, da es „eine ausgewogene Höhenstaffelung und Geschossigkeit, gute Grundrisse und Belichtung, zudem schöne Details wie den textilen Sonnenschutz zeigt.“

2. Preis für ksg im eingeladenenen Realisierungswettbewerb für die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes im Stadtteilzentrum Büchenbach-Nord in Erlangen.

Das Stadtmotto Erlangens “Offen aus Tradition” könnte auch über dem Wettbewerbsbeitrag von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner Köln/Leipzig (ksg) für die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes stehen. Denn als Baustein für das Stadtteilzentrum Büchenbach-Nord formulieren hier zwei unterschiedliche Baukörper einen traditionellen Stadtplatz. Der Ansatz, die Wohngegend mit einem städtebaulich gefassten einladenden Nukleus zu bereichern, wurde von der Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Die Ausloberin, BAUWERKE Bauträger GmbH aus Erlangen, erwartete für die Bauaufgabe eine städtebauliche Neuordnung des Stadtteilzentrums durch die Entwicklung einer gemischt genutzten Struktur, die Wohnen und Gewerbe vereint. Besonderes Augenmerk lag auf der Gestaltung der Wegbeziehungen und Freiflächen, um die Durchlässigkeit für Fußgänger zu erhalten.

Der Entwurf von ksg sieht mehr vor als nur Durchlässigkeit: Die neuen Stadtbausteine bilden in Form eines Blocks und eines Punkthauses einen von Arkaden gesäumten Platz aus, der im Erdgeschoss die gewerbliche Nutzung bietet und dank Cafés und Restaurants auch abends belebt sein wird.

Das Sockelgeschoss aus weiß eingefärbtem Sichtbeton bildet mit den Gewerbeeinheiten das urbane Fundament der Entwicklung. Darüber heben sich die aufgehenden Wohngeschosse mit einer Holzfassade in einem silber-grauen Farbton ab. Urban wirkt auch das Gesicht des Baus, für das auf auskragende Balkone verzichtet wurde, und dessen Rhythmus bodentiefe doppelflügelige Fenstern bestimmen.

Die Integration in den Bestand ist durch Blickachsen und eine Höhenstaffelung gegeben. Visueller Orientierungspunkt ist der Glockenturm der evangelischen Kirche im Osten, der Solitär nimmt Bezug auf die punktuellen Erhöhungen der Bebauung im Norden auf. So wird auch die umgebende Bebauung Teil des neuen Quartiersplatz.

„Insgesamt wollen Architektursprache und Typologien einerseits die Umgebung durch Bezüge einbinden und andererseits auch einen unverwechselbaren Akzent schaffen, der selbstverständlich ein neues Zentrum schafft“, fasst Johannes Kister als Entwurfsverfasser den Beitrag von ksg architekten und stadtplaner zusammen.

Das Konzept von ksg – eines von sieben eingeladenen Architekturbüros – wurde von der Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Besonders gelobt wurde die „selbstbewussten Setzung zweier unterschiedlicher Bauformen und eines vorgelagerten Platzes“. Das Punkthaus überzeugt, da es „eine ausgewogene Höhenstaffelung und Geschossigkeit, gute Grundrisse und Belichtung, zudem schöne Details wie den textilen Sonnenschutz zeigt.“

Zur Unterstützung unserer Teams suchen wir an unseren Standorten im Kölner Rheinauhafen und der Leipziger Innenstadt Praktikant*innen. Es geht um spannende Wettbewerbe und Projekte! Dafür setzen wir Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten sowie gute AutoCAD- und AdobeCreativeSuite-Kenntnisse voraus.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit max. 3MB per Email: koeln@ksg-architekten.de

Kister über Kieser, ein Interview über die Qualität von Einfachheit, Zeitlosigkeit und die Betrachtung des Körpers als Instrument: Ganz Bauhaus!

Herr Professor Kister, es ist Samstag, 15.00 Uhr – und Sie arbeiten? Was Johannes Kister antwortet  lesen Sie in seinem Interview, das er dem Kieser-Kundenmagazin gegeben hat.

INTERVIEW JOHANNES KISTER IN DER REFLEX 71

 

 

 

kister scheithauer gross entwickelt einen interdisziplinären, kreativen Think Tank in Berlin. Im keylab werden Landschaftsplaner, Architekten und Designtalente ksg bei Wettbewerben und der Bearbeitung von Projekten in ganz Deutschland unterstützen.

Beheimatet ist das keylab in einem Atelierstadthaus im Kreativquartier der Reinbeckstrasse, zu dem das ehemalige AEG-Industriegelände in Berlin-Oberschöneweide gerade entwickelt wird. Hier entstehen außerdem Coworking-Arbeitsplätze, mit denen Kommunikation und Netzwerke über die üblichen Grenzen der  Fachsparten hinaus angeregt wird.

It’s summer and travel time. An exhibition of sculptures by Johannes Kister and Peter Thumm, which should not be missed in France, opens on 11 July in the idyllic town of Cogolin on the Côte d’Azur. Organized by the gallery owner Nathalie Duchayne, various exciting artistic positions can be seen in the halls of the Chateau Saint Maur from July to October. From painting, photography, design to sculpture, international works enliven the place. A “must” for those interested in art and culture.

Es ist Sommer und Reisezeit. Eine Ausstellung mit den Skulpturen von Johannes Kister, gefertigt im Atelier von Peter Thumm, eröffnet am 11. Juli in dem südfranzösischen Ort Cogolin an der Côte d‘Azur. Organisiert von der Galeristin Nathalie Duchayne sind von Juli bis Oktober in den Räumen des Chateau Saint Maur verschiedene spannende  künstlerische Positionen zum Thema Natur zu sehen. Von Malerei, Fotografie, Design bis Skulptur beleben internationale Arbeiten den Ort. Ein “Muss” für Kunst- und Kulturinteressierte.

Freier Eintritt /ACCÈS LIBRE
Zu den Öffnungszeiten / Pendant les heures d’ouverture du domaine

535 ROUTE DE COLLOBRIÈRES · 83310 COGOLIN | +33 (0)4 94 95 48 48
Montag bis Sonntag von 9h – 19.30h im Juli und August / Du lundi au dimanche de 9h à 19h30 en juillet et août

Ziegel gehören zu den ältesten Baumaterialien der Menschheit – für unsere Bauten entwickeln wir immer die passenden, jedes Mal aufs Neue. In unserer gerade fertig gewordenen Zeitung zeigen wir, dass sich der Aufwand lohnt und wie gut das Material den unterschiedlichsten Bauaufgaben zu Gesicht steht, ob Hochschule, Hotel oder Hochhaus: ksg inside “brick one”. Besonderer Dank gilt dabei den Partnern der aktuellen Ausgabe – ECE, Alsecco und rendertaxi.

Fordern Sie unsere neue ksg Inside Zeitung gerne an: pr@ksg-architekten.de

Und wer nicht warten will: hier schon einmal viel Freude bei der Online-Reise durch die Zeitung und zu unseren Ziegelbauten!
Lesen und schauen Sie hier: ksg inside “brick one”

 

 

Gleich in meinem ersten Semester hatte ich das Glück, die erste Veranstaltung der Aachener Montagabendgespräche von Prof. Speidel an der RWTH erleben zu können, einen Doppelvortrag von Oswald Mathias Ungers und Aldo Rossi. Rossi, Mitglied der kommunistischen Partei Italien, zündete sich auf der Bühne erst mal eine Zigarette an, um in Ruhe die im Publikum entrollten Plakate „Gallaratese, Faschistische Architektur“ zu betrachten. Nikolaus Kuhnert und Sabine Kraft, Herausgeber der Arch+, die damals noch in Aachen saß, waren – soweit ich mich erinnere – mit im Publikum.

Für mich war das, was da über die Köpfe diskutiert wurde, fremd, denn draußen auf dem Gang lagen gebundene Bücher als Diplomarbeiten mit soziologischen Inhalten und hier im Raum wurde über konkrete Architektur gesprochen. Das war für uns spannender als Ideologie. Und später, bei Gottfried Böhm, war Architekturge-schichte ein Steinbruch, der für die typologischen Neuschöpfungen diente und von uns begierig analysiert wurde, um den Funktionalismus zu überwinden. Es ging um eine Wiederherstellung der Würde des Individuums im entstellten Raum der Moderne.

Nun wieder Arch+, mit neuen Redakteuren und irgendwie so, als würde sich die Architekturdiskussion wiederholen, als könnte man mit den gleichen Bannern eine inzwischen veränderte Welt beschreiben. Das befremdet! Denn die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Architektur ist eine Grundvoraussetzung des Entwerfens und um ein Vielfaches differenzierter, als einen Platz mit Arkadensäulen und einer angenehmen Aufenthaltsqualität als faschistischen Raum zu bezeichnen. Vielleicht spricht man auch so, weil man sich mit Platzräumen noch nicht vertieft auseinandergesetzt hat. Der Vergleich von dem Platz mit der Via Roma ist gesucht. Dann würde man wahrscheinlich verstehen, dass der Platz als Spiegelung seiner Seiten keine Mitte, keinen Fokus, keine Überhöhung hat, sondern quasi mit den offenen Seiten in die gewachsene Stadt übergeht, in die Bürgerstadt, in die liberale Stadt. Albert Speer hätte, wie Beispiele zeigen, mit Arkadenreihen den Platzraum geschlossen und damit als einen Raum für die „Besonderen“ ausgegrenzt, als Trennung zu den „Anderen“, den Außenstehenden. Das wäre dann ein faschistischer Platzraum. Aber nicht der Walter-Benjamin-Platz – der ist es eben genau nicht! Der Platz ist nicht leer, sondern wird normal benutz und begangen; aber manche kennen in ihrer Beurteilung vielleicht nur den Verkehrsplatz als Kreuzung von Menschenströmen.

Das Verstörende und umgekehrt gleichwohl populistische des Artikels ist aus meiner Sicht, dass gegen Faschismusvorwürfe Unverdächtige , die aber mit der Geschichte der Architektur arbeiten, sich schlicht ärgern, wie Architekturkritiker mit einer merkwürdig ideologisch motivierten Feder die eigentlichen Probleme des nationalistischen Populismus übergehen. So kann man das Gegenteil von dem bewirken, für das man angeblich schreibt.

Wem als Argument zu guter Letzt nun die Bodenplatte als rechtes Indiz noch einfällt: Diese war scheinbar den wenigsten bekannt und ist über das Bauwerk hinaus eine persönliche Interpretation Kollhoffs von seinem eigenen Bauwerk, die – zugegebener Maßen – missverstanden werden kann und dadurch inakzeptabel ist. Der Platz selbst ist städtebaulich von der Platte aber unabhängig zu beurteilen und der Name Walter-Benjamin-Platz treffend für den Geist des zu beiden Seiten offenen Stadtraums, der Flaneure anzieht.

(Siehe: Arch+ „Rechte Räume“ zum Thema „Raumgreifungen durch neurechte Tendenzen“ darin die Vorstellung der Arbeit von Verena Hartbaum zu Hans Kollhoffs Walter-Benjamin-Platz in Berlin (1999-2001) / FAZ Artikel von Niklas Maak „Antisemitische Flaschenpost“ vom 26.5.2019 / Der Spiegel Nr. 24, vom 8.6.2019, darin der Artikel von Susanne Beyer, „Steine des Anstoßes“ / etc. 

Der Entwurf von ksg für die Neue Polizeiinspektion in Schleiz, Thüringen, ist mit dem zweiten Preis ausgezeichnet worden. “Die Durcharbeitung der Grundrisse, das funktionale Zusammenspiel der einzelnen Bereiche sowie die qualitätvollen Aufenthaltsbereiche lassen einen sehr guten Betrieb des Gebäudes erwarten”, lobte das Preisgericht und erwähnte besonders “die ideale Erschließung”.

Städtebaulich bildet die Polizeiinspektion eine klare Raumkante zur Hofer Straße und damit eine auf den ersten Blick selbstverständliche Adresse. Die Fassade aus Betonfertigteilen wird durch horizontale Fensterbänder gegliedert. Deren beigefarbene Alukonstruktion bewirkt zusammen mit einem grünlichen gesäuerten Natursteinvorsatz das außergewöhnliche Farbspiel.

 

Auf dem Baufeld B.6 der Stadterweiterung Kronsberg Süd in Hannover ist ksg mit dem Vorschlag für ein Wohnhaus auf unregelmäßigem Grundriss mit einem ersten Preis ausgezeichnet worden.

Der Zugang zum Haus erfolgt über einen offenen Durchgang zum Innenhof und von dort aus über Aufzug und Treppe zu den Wohnungen. Diese Form der Erschließung schafft eine Erfahrung, die wir überwiegend aus mediterranen Ländern kennen, wo der öffentliche Raum bis in den Innenhof fließt und auch ein Laubengang noch Außen- und vor allem Kommunikationsraum darstellt. Da das ganze Haus über diesen Innenhof erschlossen wird, wird er zur Identitätsadresse. Zum Innenhof ist auch eine Reihe von Küchen orientiert, was einen belebten, aber auch sozial kontrollierten Raum entstehen lässt, in dem Gemeinschaft ganz selbstverständlich ihren Platz findet. Mit ehrhöhten Pflanzbeeten, Spielflächen und schattenspendenden Bäumen wird der Innenhof zur Erweiterung der Wohnfläche.

Nach außen wird das Gebäude als monolithisches Volumen und Stadtbaustein im „Strom“ der Stadträume definiert. Um diese besondere Gravitation zu erzeugen, bedarf es einer inneren Ordnung, die über die Fassaden hinausgeht. Die Geometrie des Blocks stellt ein Skelett dar, das eigene Räume definiert. Diese machen sich unabhängig von dem Polygon der Außenhülle.

Das Konzept besteht darin, die innere Geometrie an den Fassaden zu brechen und eine für jede Seite konkrete Fassade zu generieren. Es entsteht also nicht ein gleiches umlaufendes Fassadenband, sondern eine konkrete, vom Inneren geometrisch abgeleitete Plastizität, die dem Stadtbaustein eine unverwechselbare und von jeder Seite besondere Identität verleiht.

Ein einheitlicher venezianischer roter Ziegel mit Salzbrand im Dünnformat mit rötlichen Fugen bringt eine spannungsvolle und auf das Wesentliche reduzierte Plastizität zur Wirkung.

Südlich des Gebäudes gliedert sich ein kleiner Stadtplatz mit Sitzgelegenheiten und einer zentralen Baumpflanzung an.

Nicht nur interessiert, sondern positiv beeindruckt zeigten sich die Messebesucher in den Gesprächen und Diskussionen rund um die ksg-Modelle und -Pläne zur “Neuen Stadt” Bedburg, die am Wochenende (25./26. Mai) auf der dortigen Leistungsschau ausgestellt waren. Ein tolles Lob für unseren städtebaulichen Entwurf auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik, das wir gerne mitgenommen haben.

Gibt es Labore, die alles können? Die Vielfalt des Bauens ist durch neue Materialien und Wirkprinzipien größer geworden. Dass das Landeslabor Berlin-Brandenburg neue Maßstäbe setzt, erläutert ksg Geschäftsführer Eric Mertens auf der interdisziplinären Konferenz in einem gemeinsamen Vortrag mit Natalie Ness von HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

Keine Frage: „Die Projektteams der Planungsphase sind größer geworden“, so der Einladungstext zur Laborrunde. „Zu Bauherr, Architekt und Fachplaner TGA, gesellten sich Fachplaner mit Spezialausrichtungen in der TGA, Projektsteuerer, Gutachter, Sachverständige und Experten für die Nachhaltigkeit. Die vernetzte interdisziplinäre Forschung lässt bei vielen Projekten auch mal mehrere Bauherren an einem Tisch sitzen. Schnell kommen in Planungsrunden 15 bis 20 Menschen zusammen.“ Wer entscheidet hier denn?

Gibt es Wege von der Komplexität zur Einfachheit?  Dies soll diskutiert und Lösungen vorgestellt werden.

Die Laborrunde ist ein in Berlin gegründeter Expertenkreis, der sich als Synergie-Forum für die spezifischen Informationsbedürfnisse des Laborbaus versteht und interdisziplinär alle beteiligten  Spezialisten zusammenbringt.

Mit dem Biom wird in den kommenden zwei Jahren ein neues Laborgebäude an der Uni in Bremen entstehen. Der Neubau für die Biologie wurde notwendig, weil das derzeitige Gebäude NW 2 (Naturwissenschaften 2), das aus den 1970er Jahren stammt, den modernen Anforderungen von Forschung und Lehre in der Biologie nicht mehr gerecht werden kann.

Beim Spatenstich sprachen an diesem Montag unter anderem Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter und Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt. Die Senatorin sagte: „Mit diesem Neubau unterstützen wir nicht nur den Fachbereich Biologie, sondern unterstreichen auf 5 800 Quadratmetern noch einmal die Vielfältigkeit und auch die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Bremen und seiner Universität und sichern zugleich sein Potenzial und seine innovative Kraft für die Zukunft“.

Johannes Kister fasste den ksg-Entwurf so zusammen: “Der Baukörper, der sich aus einer inneren Organisation begründet, ist gleichwohl in der Lage, die städtebauliche Situation zu adressieren und eine signifikante Eigenständigkeit zu entwickeln, die bildhaft die universitäre Nutzung als Forschungsgebäude in den Stadtraum trägt.”

Sie wollen mehr wissen? Hier weiterlesen … 

 

 

Für die ksg-Akademie konnte Johannes Kister diesmal Eric Helter dafür gewinnen, unserem Kölner Büro eine Einführung in Lean Management zu geben. Die überzeugenden Beispiele der Visualisierung von Schnittstellen und Prozessen wurde angeregt diskutiert und Methoden wie Scrum oder Canban interessiert nachgefragt. Mit der Stillen Stunde so Helter, sei einer von zugegeben vielen Lean-Bausteinen bei ksg schon eingeführt.

Fortsetzung folgt …

 

Unser Referent:

Eric Helter ist Luft- und Raumfahrtingenieur sowie Bauingenieur. Er führt eigene Büros für Tragwerksplanung und Tragwerksdesign (ahw Ingenieure) in Münster, Hamburg, Berlin, München und Halle a. d. Saale. Sein beruflicher Schwerpunkt liegt im Bereich des generativen Designs. Eric Helter lehrt seit 2015 im englischsprachigen Masterstudiengang Architektur DIA. In der Kombination seines Ingenieurwissens mit einem funktionalen, futuristischen und revolutionär neuen Designansatz, lehrt Eric Helter die skulpturale Wirkung des Tragwerks in der Architektur.

Seine privaten Interessen sind Design, Kunst und Sport. Er nimmt aktiv am 24-Stunden-Radrennen auf der Rennstrecke des Nürburgrings teil, um eine Stiftung für Rückenmarksforschung und Bildungsprojekte im Senegal zu unterstützen.

Bei mittlerweile fast 60 Mitarbeitern in unserem Büro im Rheinauhafen war es an der Zeit, einen Ort für gemeinsame Mittagspausen zu schaffen. Am 29. April wurde dieser feierlich eingeweiht: die ksg_Cantina. Hier kann jetzt zusammen gekocht und gegessen werden – was bei der großen Eröffnung auch sehr angeregt getan wurde. Johannes Kister und Susanne Gross hatten für das gesamte Team Mittagessen inklusive Dessert zubereitet.

Guten Appetit!

Keine Frage: der Stil lebt noch. Aber kann das Bauhaus auch nach 100 Jahren noch ein Quell sein, eine Lehr- oder Ideenwerkstatt, für die Anforderungen unserer Zeit? Johannes Kister (ksg) und Laura Weißmüller (Süddeutschen Zeitung) nehmen in Berlin das Gropius-Zitat „Bauen als Gestaltung von Lebensvorgängen“ zum Ausgangspunkt ihrer Diskussion.

Dienstag, 7. Mai 2019 um 19.30
Stilwerk, Berlin

Tickets für die Veranstaltung gibt es über die Webseite des Salonfestivals: www.salonfestival.de

 

Zur Einstimmung hier ein Film der Deutschen Welle mit Johannes Kister: Bauhausworld – Der Code

In Bremerhaven wurde am 18. April der Grundstein für das neue Technikum des Alfred-Wegener-Instituts gelegt. Hier werden ab 2021 die Polarstern-Expeditionen vorbereitet werden, die sich auf den Weg in die Arktis und Antarktis machen. Um neue technische Entwicklungen und Ausrüstung für die extremen Bedingungen zu testen, wird es zum Beispiel einen Kälteraum geben, in dem die Temperatur bis auf minus 80 Grad heruntergekühlt werden kann. In einem Tauchbecken werden Geräte für den Einsatz in der Tiefsee auf die Probe gestellt.

Die Grundsteinlegung wurde mit den Direktoren des AWI, Dr. Karsten Wurr und Prof. Dr. Antje Boetius, Regierungschef Carsten Sieling, Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt und Oberbürgermeister Melf Grantz gefeiert. Außerdem angereist waren Hans-Peter und Johan Willumsen, nach deren Vorfahr Rasmuss Willumsen das Haus benannt ist. Der Grönländer Willumsen begleitete 1930 Alfred Wegener auf seiner letzten Expedition, bei der beide ums Leben kamen.

Foto: Kathrin Doepfner

Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Industrie wurde am 12. April der Neubau für die europaweit einzigartige Faserpilotanlage eröffnet.

In der Faserpilotanlage des Faunhofer-Zentrums Hochtemperatur-Leichtbau HTL in Bayreuth werden keramische Hochleistungswerkstoffe hergestellt, die eine neue Generation von Bauteilen für Luftfahrt, Energie- und Wärmetechnik ermöglichen.

Die rund 100 Mitarbeiter des Fraunhofer-Zentrums HTL widmen sich der Energieeffizienz von industriellen Wärmeprozessen. Hier sind neue Technologien vonnöten, um die höchstmögliche Nachhaltigkeit zu erreichen. Dabei übernehmen hochtemperaturbeständige Werkstoffe eine wichtige Rolle, und Keramiken sind temperaturbeständiger als metallische Werkstoffe.

Auf rund 1500 m² Nutzfläche können nun in der Pilotanlage einige Tonnen dieser Keramikfasern pro Jahr hergestellt werden. Das Herz der Anlage bildet dementsprechend eine bis zu elf Meter hohe Technikumshalle, in der die Spinntürme und zwei Fertigungslinien zu finden sind. Darüber hinaus gibt es Büros, Labore und Lagerflächen. Neben den schon bekannten Keramikfasern wird das HTL auch neue Fasertypen entwickeln, deren maximale Einsatztemperatur sogar noch über die der bisherigen Fasern hinausgeht.

Die Faserpilotanlage entsteht in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Gebäude des Zentrums, das ebenfalls von kister scheithauer gross 2012 bis 2015 geplant und gebaut wurde.

Am 9. April wurde in Jena-Lobeda im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Thomas Nitzsche und mit an die 120 Gästen Richtfest gefeiert. Hier entsteht nach dem Entwurf von ksg das seit der Wende erste Hochhaus. Das zehngeschossige Wohn- und Geschäftsgebäude wird u.a. der Verwaltung des Universitätsklinikums Jena (UKJ), Arztpraxen, Gewerbeeinheiten, einem Café und sechs Mietern der Wohnungen mit exklusivem Panoramablick eine neue Adresse in der Kastanienstraße 1 geben. Die Anschrift stand Pate für den Namen des Hochhauses: K1.

In seiner Keynote zur Stadtplanung stellt Johannes Kister in sechs Thesen zur Diskussion, wie die Harmonisierung von Wohnen und Produktion in der “Stadt der Zukunft” zu erwarten ist. Welche Zukunft haben Industrie und produzierendes Gewerbe in unserer Stadt? Ist die Rückkehr von Industrie in die Stadt gewollt, machbar und zielführend? Und wenn ja, wie lassen sich Industrie und Wohnen in der Stadt miteinander in Einklang bringen? Urbane Fabriken  sollen sich mit ihren Standorten und Anlagen intelligent in das städtische Umfeld integrieren und die Produktion in der Stadt sichtbar machen. Neue Technologien und Innovationen bereiten den Weg für den Einzug intelligenter Fabriken – sogenannter „Smart Factories“ – in die Stadt vor. Welche Chancen und Herausforderungen entstehen durch die Symbiose aus Stadt und Industrie für Bevölkerung und Unternehmen? Das soll nicht nur diskutiert, sondern die Rahmenbedingungen, das Mögliche und das Unmögliche in Workshops erarbeiten werden.

Veranstaltungsort: IHK Köln, Börsen-Saal / 18.00 – 20.00 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten.

Zusammen mit dem Redakteur Conrad von Meding widmet sich Johannes Kister beim Salonfestival in Hannover der wichtigen Frage, was eine Stadt lebenswert macht. Fragen und planerische Ansätze in diese Richtung bestimmen das Leben unzähliger Menschen: Immerhin werden bis zum Jahr 2030 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Aber mit welchen Zielen und Parametern soll die Entwicklung gesteuert werden? Ist die Funktionstrennung in Wohnquartier und Gewerbegebiet zielführend? Oder sind Urbanität und Dichte die Lösung? Und vor allem: Wem gehört die Stadt? Ist sie das Ergebnis der verantwortungsvollen Zivilgesellschaft oder ein Sammelsurium an Parallelgesellschaften, deren Augenmerk auf jeweiligen Eigeninteressen liegt?

Donnerstag, 21. März 2019
Central-Hotel Kaiserhof, Hannover

Tickets für die Veranstaltung gibt es über die Webseite des Salonfestivals: www.salonfestival.de

Einen “wichtigen Beitrag zum Weiterbauen sensibler historischer Stadtquartiere” sah die Jury im Beitrag von ksg zum städtebaulichen Wettbewerb Königsufer und Neustädter Markt in Dresden und zeichnete den Entwurf mit dem dritten Preis aus.

Die Arbeit, die unter der Feder von Prof. Johannes Kister entstand, entwickelt ihre Gestaltungsparameter aus der Verbindung von Baukörper und Dach, um zu einer stadträumlich wirksamen Silhouette zu gelangen. Die großen Dächer der bedeutenden Gebäude heben sich adress- und identitätsbildend von der neuen Dachlandschaft der Wohnhäuser ab. Ein Rhythmus von großen öffentlichen und kleinteiligen privaten Gebäuden ist das Charakteristikum des Neustädter Elbpanoramas.

Mit dieser Körnung kann die städtebauliche Ergänzung an die gebaute Vielfältigkeit der Historie neu anschließen. Gelingt es, die Tradition der Parzellenbildung mit qualifizierten Gebäuden wiederzubeleben, ist ein wesentlicher Schritt getan. Denn eine derartige Parzellierung trägt zur urbanen Verdichtung und zur Stärkung des für die Stadt Besonderen bei.

Dabei ist es nicht der historische Stadtgrundriss, der für den Entwurf Pate stand, auch verzichtet der Entwurf bewusst auf eine rekonstruktive Bebauung. Viel mehr ist es die atmosphärische Wirkung der stadträumlichen Historie, die zusammen mit dem Dialog von Solitären und “normalen” Häusern eine urbane Besonderheit erzeugt und mit ihrer Geometrie auf den Neustädter Markt Bezug nimmt.

 

Was wird aus einer Braunkohle-Region nach dem Ausstieg aus der Braunkohle? Auf der ersten Strukturkonferenz der SPD Kerpen kommen am 1. Februar die Bürger zu Wort. In der öffentlichen Veranstaltung geht es ab 14.00 Uhr um die Entwicklung gemeinsamer Ideen für die Zukunft des Rhein-Erft-Kreises. Prof. Johannes Kister zeigt in seinem Impulsvortrag Maßstäbe für Stadtentwicklung.

Informationen zur Veranstaltung finden sich hier: www.spd-kerpen-mitte-west.de

In der Innenstadt von Magdeburg wird eine Brachfläche direkt am Übergang von Universität zu Breitem Weg wieder Ort für städtisches Leben: Hier wird mit den UniArkaden ein Gebäudekomplex für Einzelhandel, Hotel und Boardinghouse, Wohnen und Arbeiten entstehen. Aus acht Wettbewerbsbeiträgen wurde nun der Entwurf von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg) aus Köln/Leipzig mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Das „städtebauliche Argument“ des prämierten Entwurfs entwickelt sich aus der gemeinsamen Betrachtung des Wettbewerbsgebietes und des Ideenteils im Osten. Aus dieser ergibt sich die funktionale Zuordnung, aber vor allem die typologische Struktur und die sinnvolle stadträumliche Platzierung zweier Hochpunkte als Auftakte für die Walther-Rathenau-Straße.

Mäander für die Europäische Stadt

Im Wettbewerbsgebiet entlang der Walther-Rathenau-Straße entsteht eine rund 26 Meter tiefe Gebäudestruktur – allerdings nicht mit gerade Blockkanten, sondern in einer mäandrierenden Form mit Vor- und Rücksprüngen. „Die Rhythmisierung und optische Kleinteiligkeit atmet den Geist der Europäischen Stadt,“ erläutert Prof. Johannes Kister, Gesellschafter von ksg und Entwurfsverfasser, den Entwurfsgedanken. Neben den ablesbaren Volumen werden hier aber auch „tiefe“ Nutzungen, etwa für Labore oder Institutsgebäude der gegenüberliegenden Universität, möglich.

Die Form der Rhythmisierung entsteht durch die genaue Analyse des stadträumlichen Kontexts: Der Bau stellt sich nicht zwischen Universität und Breiten Weg, sondern lädt explizit zur schnellsten Verbindung ein – sie schneidet sogar ganz deutlich in den Baukörper ein. Dieselbe Geste schafft es außerdem, die „eigenwillige“ Ausrichtung des Theaters aufzunehmen und zu reflektieren.

Belebende Wege

Die Durchwegung ist es auch, die den Projektnamen „UniArkaden“ räumlich mit Leben füllen: Die Verbindungsfunktion und ein Magnet in Form eines Vollsortimenters bringt Laufkundschaft in das Innere des Komplexes und macht die Lage für unterschiedlichste Geschäfte attraktiv. Zum Universitätsplatz öffnet sich die Durchwegung zu einer Plaza, die das „interne“ Leben nach außen sichtbar macht. Es entsteht keine äußerlich abgeschottete Mall, sondern ein sichtbar belebter, einladender Straßenraum.

Unterstrichen wird dieser Effekt durch die Komposition um die Plaza mit unterschiedlichen Gebäudebausteinen. Das Hotel wird nicht allein als solches, sondern in erster Linie als volumetrischer Eckbaustein des Quartiers wahrgenommen. Der Büroturm erhält in den obersten drei Geschossen eine Auskragung in Richtung Stadtzentrum, das „Stadtfenster“, das sowohl besondere Räume für die Nutzer generiert als auch den einen besonderen Blickpunkt für die Ansicht vom Universitätsplatz bietet.

Prof. Johannes Kister bringt die vielen Details und Leitgedanken des Baus folgendermaßen auf den Punkt: „In dem Entwurf bildet sich eine Haltung ab, die eine charakteristische und prägnante Architektur aus dem städtebaulichen Kontext generiert und diese als wichtiges Instrument der gemeinsamen Identität der Stadt versteht.“

Farbe und Identität

Im Hinblick auf die Fassade, die entlang des Baukörpers mit seladongrüner Keramik verkleidet wird, während die Innenseiten des Stadtfenster sich in einem blassen Rot absetzen, fügt er hinzu: „Magdeburg ist die bunte Stadt von Bruno Taut, Farbe ist eine Identität von Magdeburg. Wir zielen mit unserer farbigen Keramikfassade auf die städtebauliche Wirkung ab, aber in einem weiteren Rahmen natürlich auch auf diesen historischen Kontext.“

Das Standardwerk der Bauentwurfslehre ist gerade in seiner 42. Auflage erschienen. Johannes Kister und andere renommierte Architekten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse jetzt digital und multimedial in Videointerviews.

“Gerade für angehende Architekten ist es reizvoll, sich mit den ganz persönlichen Herangehensweisen erfahrener Kollegen zu beschäftigen. So erfahren sie aus erster Hand, wie ein Entwurfsprozess abläuft,” sagt Johannes Kister als Herausgeber des Neuferts zu der Idee, das gedruckte Werk mit praxisnahen Interviews zu erweitern.

Wie gehen Architekten an einen Entwurf heran? Welche Schwerpunkte setzen Sie dabei? Und wie entsteht aus dem Entwurf Architektur? Seit über 80 Jahren finden Architekten Fakten und Grundlagen dazu in der Bauentwurfslehre von Ernst Neufert – dem Standardwerk, das sich mit Normen, Vorschriften, Maßen und Raumbeziehungen in der Entwurfsphase auseinandersetzt. Jetzt blickt das Team um Johannes Kister, der das Buch im Auftrag der Neufert Stiftung seit der 38. Auflage als Herausgeber betreut, hinter die Kulissen und stellte renommierten deutschen Architekten und Ingenieuren diese und weitere Fragen zu speziellen Entwurfsthemen aus dem „Neufert“. Entstanden sind daraus etwa 10-minütige Videos, die an den passenden Stellen in der gerade bei Springer Vieweg erschienenen 42. Auflage des Buches über einen Code eingebunden sind. Käufer des Buches können sich mithilfe der Codes diese interaktiven Zusatzinhalte mit der Springer Nature More Media-App auf ihrem Smartphone oder Tablet ansehen. Die App ist in allen gängigen App-Stores kostenfrei erhältlich.

Erhältlich auf der Verlagsseite.

In nächster Nähe zum Dom findet sich in Köln ein vergessener und vernachlässigter Ort – das ehemalige WDR-Karree. Hier ein lebendiges, attraktives und nachhaltiges Stadtquartier zu entwickeln, war Gegenstand des städtebaulichen Verfahrens, das von der Düsseldorfer GERCHGROUP ausgelobt worden war. Nach drei Durchgängen fiel gestern Abend die Entscheidung: Die Pläne zur Neugestaltung des Laurenz-Carrés werden von kister scheithauer gross (ksg) entwickelt.

Das ehemalige WDR-Areal liegt im Herzen der historischen Altstadt, zwischen Roncalliplatz und Dom im Norden, der Einkaufsmeile Hohe Straße im Westen und dem Rathausensemble im Osten. Trotz der Lage und der historischen Bedeutung des Gebietes, beeindruckt es heute eher mit einem ausgeprägten Hinterhofcharakter. Als neue Besitzerin eines Großteils des Areals hat die Gerchgroup hier ein städtebauliches Verfahren angestoßen, das gestern zusammen mit Vertretern der Stadt Köln einstimmig entschieden wurde. Ziel des Verfahrens war es, auf dem Planungsgebiet mit ca. 9.000 m² und nun Laurenz-Carré genannt, ein gemischtes, urbanes Quartier entstehen zu lassen. Dafür sollten die stadträumliche Entwicklung der Gebäudekubaturen, Maßstäblichkeit, Höhenentwicklung, Zuordnung der Nutzungen und denkmalpflegerische Auswirkungen in den Blick genommen werden. Angestrebt wurde eine Nutzungsmischung von Hotel, Wohnen, Büro und hochwertigen Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss.

Der städtebauliche Entwurf von ksg macht dafür das Straßenkreuz Budengasse/Unter Goldschmied zum wesentlichen Gerüst der Straßenräume im Laurenz-Carré.  Eine Stärkung der Budengasse wird durch die Orientierung der Eingänge zu den Gewerbeflächen im Erdgeschoss erreicht. Ein städtebaulicher Durchstich zur Sporergasse verleiht dieser Situation mit ihrer leichten Aufweitung zur Budengasse eine Selbstverständlichkeit und bringt neue Blickverbindungen zum Dom. Ein Neubau mit großem Innenhof, der an das Senatshotel angedockt wird, verankert das Wohnen im Quartier

Das Senatshotel mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Fassade wird zum Maßstab der Kubaturen und Höhenentwicklungen im gesamten Quartier. Die Neubauten bilden deutlich einen fünfgeschossigen Horizont von unter 18 Metern, ihre rhythmisierte Höhenentwicklung greift das Markante einer Altstadt und die differenzierte Körnigkeit der Umgebung auf. Entwurfsverfasser Prof. Johannes Kister bringt das Konzept auf den Punkt: „Es entstehen einzelne Häuser als Stadtbausteine, die durch ihren Maßstab präzise auf den Kontext reagieren.“

Der Juryvorsitzende, Prof. Jörg Aldinger, ist überzeugt: “Köln kann sich über eine gelungene und spannende Symbiose von Städtebau und Stadtvitalisierung freuen.” Und auch Mathias Düsterdick, Vorstandsvorsitzender der Gerchgroup, sieht mit der Entscheidung für die Pläne von ksg “einen wichtigen Schritt für die Umsetzung des rund 250 Mio. Euro Entwicklungsvolumen umfassenden Projektes” getan.

An dem Wettbewerb zum Laurenz-Carré hatten neben ksg noch fünf weitere, auch internationale Büros teilgenommen: Schilling Architekten, Köln; Ingenhoven Architects, Düsseldorf; Baumschlager Eberle, Lustenau, Österreich; Henning Larsen, München und Krischanitz, Wien/Zürich.

Zum Tag der Architektur am 23. Juni 2018 laden wir zusammen mit der TU Darmstadt und osd ganz herzlich zu zwei Führungen durch das Gerhard-Pahl-Zentrum, dem neuen Lehrzentrum Maschinenbau der TU Darmstadt ein. Um 11:00 und 13:00 Uhr freuen wir uns auf viele Besucher und auf im wörtlichen Sinne erhellende Einblicke in eine Halle, die keine Schatten wirft, und Betonträger, die in ihr schweben.

Am Donnerstag, den 14. Juni, wurde in Jena-Lobeda der Grundstein für das erste Hochhaus der Stadt seit der Wende gelegt.

Am Rande des Lobdeparks entsteht unter der Bauherrschaft der jenawohnen GmbH ein Gebäude, das Verwaltung, Gastronomie, Dienstleistungen, Arztpraxen und Wohnen beherbergen wird.

„Die Situation in Jena ist geprägt durch den Plan einer modernen Stadt, die mit großvolumigen Baukörpern eine fließende Stadtraumlandschaft darstellt. In diesem Kontext einer ‚suprematistischen‘ Moderne muss sich der Neubau als Solitär behaupten. Er darf in seiner Höhe ein bis zwei Geschosse über der Höhe von
35 Metern der umliegenden Scheiben hinausragen, um sich als Zeichen der Vertikalität in den Stadtraum einzuschreiben“, erläutert Entwurfsverfasser Johannes Kister von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner mit Sitz in Köln und Leipzig. Neben dieser Eigenständigkeit als Architekturobjekt waren auch die Bindungen und Verbindungen zum Ort maßgeblich für das architektonische Konzept; zum Beispiel der diagonale Bezug zu den Naturräumen, seien es der Park oder der Blick zur Lobdeburg mit der Bergkulisse. Es entsteht eine Gebäudeform, die Bezüge der Umgebung aufnimmt und gleichzeitig – verstärkt durch die metallene Außenhaut – etwas Neues und Spektakuläres darstellen kann. „Schräge Metallflächen spiegeln die städtebauliche Positionierung auch im Detail wider. Die tektonische Struktur wird sichtbar und lässt auch die unterschiedlichen Nutzungen ablesbar werden“, so Kister weiter.

Aufgrund der Topographie ist das Gebäude aufgeständert und nutzt eine Fußgängerbrücke, um die Eingangsebene mit Café und Dienstleistungen zu erschließen. Vom ersten bis fünften Obergeschoss reicht der Verwaltungsbereich des gegenüberliegenden Universitätsklinikums. In den drei oberen Etagen entstehen auf 650 Quadratmetern sechs Panorama-Wohnungen mit gehobener Ausstattung – inklusive eines sensationellen Blicks auf Jena und die Lobdeburg.

jenawohnen-Geschäftsführer Tobias Wolfrum sieht das Gebäude als Gewinn für die gesamte Stadt Jena: „Jenas erstes Hochhaus nach der Wende spiegelt mit seiner futuristischen Architektur die erfolgreiche Entwicklung des Stadtteils wider und schafft zugleich Nähe: Durch seine diagonale Positionierung verbindet es den Park, die umliegenden Wohngebäude und das Universitätsgelände.“

In einem Partneringverfahren mit dem Bauunternehmen Züblin sollen die Bauarbeiten bis Anfang 2019 durchgeführt werden.

Noch sieht es aus wie Land Art, aber ab Mitte 2020 darf hier gewohnt werden: Unter dem Namen “Win Win” entstehen im Düsseldorfer Medienhafen zwei Türme und ein Loftgebäude für die Frankonia Eurobau AG. Gerade wurde der Grundstein gelegt. Wer genau hinsieht, kann ihn mitten in der riesigen Baugrube entdecken.

Das Projekt besteht aus zwei 19-geschossigen Wohnhochhäusern und einem sechsgeschossigen Wohnungsgebäude, dem „Lofthaus“, entlang der Speditionstraße in Düsseldorf. Die Platzebene und die Speditionstraße haben unterschiedliche Höhen, so dass eine Treppenanlage beide Ebenen verbindet. Unterhalb des gesamten Grundstücks, auch unter dem Platz, befindet sich eine zweigeschossige Tiefgarage. Insgesamt entstehen hier 403 Wohneinheiten, 62 davon sind mietpreisgebunden. Die Fertigstellung ist bis Mitte 2020 geplant.

Die Projektseite der Frankonia findet sich hier: http://winwin-duesseldorf.de/

 

In nur einer Woche konnten die Architekten von ksg drei feierliche Baustellen besuchen: Der Opal, der Wohnturm, der in Köln direkt am Rhein für Kondor Wessels entsteht, feierte Richtfest, ebenso die Pilotfaseranlage des Fraunhofer-Zentrums HTL in Bayreuth. In Jena fiel mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für die Bauarbeiten am neuen Geschäfts- und Wohnhaus der jenawohnen.

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen weiterhin für alle drei Projekte!

Die Stahlbauten der Nachkriegsmoderne sind oft unentdeckt, da Stahl meist doch mehr versteckter Helfer denn sichtbarer Akteur war. Unter dem Titel “Versteckte Moderne” zeigt die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon Hamburg beispielhafte Projekte aus den 50er und 60er Jahren sowie exponierte Beispiele bis in die 80er. Dabei sind etwa das Gerling-Hochhaus in Köln, das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf, beide aus den 50er Jahren, und die Mensa der TU Dresden aus den 70ern. Neben den architektonischen und konstruktiven Einzel- wie Besonderheiten der Gebäude stehen der Umgang, der Erhalt und die Sanierung im Fokus.

Grundlage der Ausstellung ist eine Studie des bauforumstahl in Kooperation mit dem daf-Institut der Hochschule Anhalt in Dessau, die sich der Forschung nach und über diese Gebäude, ihrer Dokumentation und Einordnung widmet.

Im Februar 2017 lobte der BLB NRW die Generalplanungsleistung für den Neubau eines Bürogebäudes mit Laboranteil zur Batterieforschung der RWTH Aachen aus. Das Forschungsgebäude CARL (Center for Ageing, Reliability and Lifetime Prediction of Electrochemical and Power Electronic Systems) soll Arbeitsgruppen zu den Fragestellungen der Alterung, Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Leistungselektronik und Batterien beherbergen. Es sind Büro- und Arbeitsflächen für 160 Personen vorgesehen, sowie verschiedene Werkstatt- und Laborbereiche. 

Entwurfsverfasser Johannes Kister erläutert den Entwurf von ksg: “Städtebaulich folgt der Entwurf den Vorgaben. Ein 6-geschossiger Kopfbau bildet ein starkes Entree zum Wissenschaftscampus. Die architektonische Detaillierung der Fenster mit der rhythmisch eingerückten Fläche (gebogene Fenster werden nicht als wirtschaftlich sinnvoll erachtet) verleiht dem Ziegelvolumen eine Dynamik und Eleganz zugleich. Insgesamt bildet das Ensemble eine klar ablesbare Einheit, die trotz der Höhendifferenz prägnant im Stadtraum ablesbar ist. Dazu trägt wesentlich auch das schräge Dach bei, welches mit Photovoltaik-Paneelen flächig belegt ist. Damit ist aus funktionalen Überlegungen das Schrägdach begründet. Ein schräges Dach hat im Unterschied zu einer Aufständerung von Photovoltaik-Elementen auch den Vorteil einer technisch langlebigen Entwässerung. In den geschlossenen Flächen der Fassade wird ein Ziegelstein vorgeschlagen, der in Kombination mit der Metallhaut der Container und deren Unterstellhalle eine gestalterische Balance von leichten und massiven Materialien herzustellen vermag. Die Nachhaltigkeit des Ziegels ist offensichtlich. Das Material Ziegel bezieht sich auch auf den Städtebau, der beginnend von dem Kopfbau (Ziegel) bis zur Landschaftsseite (Stahl / Metall) eine angemessene Sprache findet, das Institutsgebäuzde zu adressieren und in seiner Bedeutung richtig zu gewichten. Die innere Organisation folgt sehr genau den Vorgaben.”

Nach einem Verhandlungsverfahren mit skizzenhaftem Vorentwurf wurden nun ksg mit der Planung beauftragt.