Blau-Gold-Haus,
Köln

Zur denkmalgerechten Sanierung der prägnanten Fassade des Blau-Gold-Hauses auf dem Kölner Domplatz bedurfte es eines Sanierungskonzepts, dass nicht nur heutige Anforderungen an Wärmeschutz, Sicherheit und Technik erfüllt, sondern auch das namensgebende Erscheinungsbild bewahrt, respektive wiederherstellt.

Projektdaten:
Bauherr: Lammerting Immobilien GmbH

Auszeichnungen:
Sonderpreis des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 2012

In den 50er Jahren vom Architekten Wilhelm Koep für 4711 erbaut, wurde der Stahl-Skelettbau nach mehreren Fassadensanierungen 1991 unter Denkmalschutz gestellt. Zu diesem Zeitpunkt entsprach die dekorativ gestaltete Glas-Aluminium-Vorhang-Fassade lange nicht mehr der ursprünglichen Planung. Lediglich die vertikalen Lichtbänder sowie die Erdgeschosszone waren noch original erhalten und sollten nach Vorgabe des Denkmalamtes nicht verändert werden.

In einer umfassenden Recherche erstellten ksg eine historische Analyse und machten die originale Fassade aus den 50er Jahren mit ihrem wesentlich höheren Anspruch an Detaillierung zum Leitbild der Sanierung. Dabei wurde die Profilierung der ursprünglichen Holzschwingfenster auf das in den 70er Jahren eingesetzte Material Aluminium übertragen.

Vor der Sanierung