08.11.2011 Berliner Deutschlandhaus von ksg erhält 3. Preis

Der von der Bundesregierung initiierte Architektenwettbewerb zum Umbau des Berliner Deutschlandhauses für das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist entschieden.

Das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten Hanno Chef Hendriks zeichnete in seiner Sitzung am 4. November 2011 den Entwurf von ksg mit dem 3. Preis aus.

Das Team von ksg nahm den rückwärtigen Verbindungsriegel des Bestandsbaus heraus. In den so entstandenen U-förmigen Blockinnenraum wurden kubische Volumen eingestapelt, die nicht passgenau übereinander sitzen, sondern terrassenartig versetzt Auskragungen bilden.

Die Erschließung nutzt diese Plateauebenen um mit Blickbeziehungen in den vertikalen Zwischenräumen das Architekturkonzept zu inszenieren. Innerhalb der Volumen entstehen große zusammenhängende Flächen, die frei unterteilt werden können. Die Schichtung der Volumen ergibt sich aus dem Programm: im Erdgeschoss die Wechselausstellung, im 1. OG und 2. OG die Dauerausstellung, im darüber liegendem Geschoss der Veranstaltungsbereich.