In der Innenstadt von Magdeburg wird eine Brachfläche direkt am Übergang von Universität zu Breitem Weg wieder Ort für städtisches Leben: Hier wird mit den UniArkaden ein Gebäudekomplex für Einzelhandel, Hotel und Boardinghouse, Wohnen und Arbeiten entstehen. Aus acht Wettbewerbsbeiträgen wurde nun der Entwurf von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg) aus Köln/Leipzig mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Das „städtebauliche Argument“ des prämierten Entwurfs entwickelt sich aus der gemeinsamen Betrachtung des Wettbewerbsgebietes und des Ideenteils im Osten. Aus dieser ergibt sich die funktionale Zuordnung, aber vor allem die typologische Struktur und die sinnvolle stadträumliche Platzierung zweier Hochpunkte als Auftakte für die Walther-Rathenau-Straße.

Mäander für die Europäische Stadt

Im Wettbewerbsgebiet entlang der Walther-Rathenau-Straße entsteht eine rund 26 Meter tiefe Gebäudestruktur – allerdings nicht mit gerade Blockkanten, sondern in einer mäandrierenden Form mit Vor- und Rücksprüngen. „Die Rhythmisierung und optische Kleinteiligkeit atmet den Geist der Europäischen Stadt,“ erläutert Prof. Johannes Kister, Gesellschafter von ksg und Entwurfsverfasser, den Entwurfsgedanken. Neben den ablesbaren Volumen werden hier aber auch „tiefe“ Nutzungen, etwa für Labore oder Institutsgebäude der gegenüberliegenden Universität, möglich.

Die Form der Rhythmisierung entsteht durch die genaue Analyse des stadträumlichen Kontexts: Der Bau stellt sich nicht zwischen Universität und Breiten Weg, sondern lädt explizit zur schnellsten Verbindung ein – sie schneidet sogar ganz deutlich in den Baukörper ein. Dieselbe Geste schafft es außerdem, die „eigenwillige“ Ausrichtung des Theaters aufzunehmen und zu reflektieren.

Belebende Wege

Die Durchwegung ist es auch, die den Projektnamen „UniArkaden“ räumlich mit Leben füllen: Die Verbindungsfunktion und ein Magnet in Form eines Vollsortimenters bringt Laufkundschaft in das Innere des Komplexes und macht die Lage für unterschiedlichste Geschäfte attraktiv. Zum Universitätsplatz öffnet sich die Durchwegung zu einer Plaza, die das „interne“ Leben nach außen sichtbar macht. Es entsteht keine äußerlich abgeschottete Mall, sondern ein sichtbar belebter, einladender Straßenraum.

Unterstrichen wird dieser Effekt durch die Komposition um die Plaza mit unterschiedlichen Gebäudebausteinen. Das Hotel wird nicht allein als solches, sondern in erster Linie als volumetrischer Eckbaustein des Quartiers wahrgenommen. Der Büroturm erhält in den obersten drei Geschossen eine Auskragung in Richtung Stadtzentrum, das „Stadtfenster“, das sowohl besondere Räume für die Nutzer generiert als auch den einen besonderen Blickpunkt für die Ansicht vom Universitätsplatz bietet.

Prof. Johannes Kister bringt die vielen Details und Leitgedanken des Baus folgendermaßen auf den Punkt: „In dem Entwurf bildet sich eine Haltung ab, die eine charakteristische und prägnante Architektur aus dem städtebaulichen Kontext generiert und diese als wichtiges Instrument der gemeinsamen Identität der Stadt versteht.“

Farbe und Identität

Im Hinblick auf die Fassade, die entlang des Baukörpers mit seladongrüner Keramik verkleidet wird, während die Innenseiten des Stadtfenster sich in einem blassen Rot absetzen, fügt er hinzu: „Magdeburg ist die bunte Stadt von Bruno Taut, Farbe ist eine Identität von Magdeburg. Wir zielen mit unserer farbigen Keramikfassade auf die städtebauliche Wirkung ab, aber in einem weiteren Rahmen natürlich auch auf diesen historischen Kontext.“

Das Standardwerk der Bauentwurfslehre ist gerade in seiner 42. Auflage erschienen. Johannes Kister und andere renommierte Architekten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse jetzt digital und multimedial in Videointerviews.

„Gerade für angehende Architekten ist es reizvoll, sich mit den ganz persönlichen Herangehensweisen erfahrener Kollegen zu beschäftigen. So erfahren sie aus erster Hand, wie ein Entwurfsprozess abläuft,“ sagt Johannes Kister als Herausgeber des Neuferts zu der Idee, das gedruckte Werk mit praxisnahen Interviews zu erweitern.

Wie gehen Architekten an einen Entwurf heran? Welche Schwerpunkte setzen Sie dabei? Und wie entsteht aus dem Entwurf Architektur? Seit über 80 Jahren finden Architekten Fakten und Grundlagen dazu in der Bauentwurfslehre von Ernst Neufert – dem Standardwerk, das sich mit Normen, Vorschriften, Maßen und Raumbeziehungen in der Entwurfsphase auseinandersetzt. Jetzt blickt das Team um Johannes Kister, der das Buch im Auftrag der Neufert Stiftung seit der 38. Auflage als Herausgeber betreut, hinter die Kulissen und stellte renommierten deutschen Architekten und Ingenieuren diese und weitere Fragen zu speziellen Entwurfsthemen aus dem „Neufert“. Entstanden sind daraus etwa 10-minütige Videos, die an den passenden Stellen in der gerade bei Springer Vieweg erschienenen 42. Auflage des Buches über einen Code eingebunden sind. Käufer des Buches können sich mithilfe der Codes diese interaktiven Zusatzinhalte mit der Springer Nature More Media-App auf ihrem Smartphone oder Tablet ansehen. Die App ist in allen gängigen App-Stores kostenfrei erhältlich.

Erhältlich auf der Verlagsseite.

In nächster Nähe zum Dom findet sich in Köln ein vergessener und vernachlässigter Ort – das ehemalige WDR-Karree. Hier ein lebendiges, attraktives und nachhaltiges Stadtquartier zu entwickeln, war Gegenstand des städtebaulichen Verfahrens, das von der Düsseldorfer GERCHGROUP ausgelobt worden war. Nach drei Durchgängen fiel gestern Abend die Entscheidung: Die Pläne zur Neugestaltung des Laurenz-Carrés werden von kister scheithauer gross (ksg) entwickelt.

Das ehemalige WDR-Areal liegt im Herzen der historischen Altstadt, zwischen Roncalliplatz und Dom im Norden, der Einkaufsmeile Hohe Straße im Westen und dem Rathausensemble im Osten. Trotz der Lage und der historischen Bedeutung des Gebietes, beeindruckt es heute eher mit einem ausgeprägten Hinterhofcharakter. Als neue Besitzerin eines Großteils des Areals hat die Gerchgroup hier ein städtebauliches Verfahren angestoßen, das gestern zusammen mit Vertretern der Stadt Köln einstimmig entschieden wurde. Ziel des Verfahrens war es, auf dem Planungsgebiet mit ca. 9.000 m² und nun Laurenz-Carré genannt, ein gemischtes, urbanes Quartier entstehen zu lassen. Dafür sollten die stadträumliche Entwicklung der Gebäudekubaturen, Maßstäblichkeit, Höhenentwicklung, Zuordnung der Nutzungen und denkmalpflegerische Auswirkungen in den Blick genommen werden. Angestrebt wurde eine Nutzungsmischung von Hotel, Wohnen, Büro und hochwertigen Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss.

Der städtebauliche Entwurf von ksg macht dafür das Straßenkreuz Budengasse/Unter Goldschmied zum wesentlichen Gerüst der Straßenräume im Laurenz-Carré.  Eine Stärkung der Budengasse wird durch die Orientierung der Eingänge zu den Gewerbeflächen im Erdgeschoss erreicht. Ein städtebaulicher Durchstich zur Sporergasse verleiht dieser Situation mit ihrer leichten Aufweitung zur Budengasse eine Selbstverständlichkeit und bringt neue Blickverbindungen zum Dom. Ein Neubau mit großem Innenhof, der an das Senatshotel angedockt wird, verankert das Wohnen im Quartier

Das Senatshotel mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Fassade wird zum Maßstab der Kubaturen und Höhenentwicklungen im gesamten Quartier. Die Neubauten bilden deutlich einen fünfgeschossigen Horizont von unter 18 Metern, ihre rhythmisierte Höhenentwicklung greift das Markante einer Altstadt und die differenzierte Körnigkeit der Umgebung auf. Entwurfsverfasser Prof. Johannes Kister bringt das Konzept auf den Punkt: „Es entstehen einzelne Häuser als Stadtbausteine, die durch ihren Maßstab präzise auf den Kontext reagieren.“

Der Juryvorsitzende, Prof. Jörg Aldinger, ist überzeugt: „Köln kann sich über eine gelungene und spannende Symbiose von Städtebau und Stadtvitalisierung freuen.“ Und auch Mathias Düsterdick, Vorstandsvorsitzender der Gerchgroup, sieht mit der Entscheidung für die Pläne von ksg „einen wichtigen Schritt für die Umsetzung des rund 250 Mio. Euro Entwicklungsvolumen umfassenden Projektes“ getan.

An dem Wettbewerb zum Laurenz-Carré hatten neben ksg noch fünf weitere, auch internationale Büros teilgenommen: Schilling Architekten, Köln; Ingenhoven Architects, Düsseldorf; Baumschlager Eberle, Lustenau, Österreich; Henning Larsen, München und Krischanitz, Wien/Zürich.

Als Büro für Architektur und Stadtplanung sind Innen- und Außenräume für uns wichtige Betrachtungsebenen. Deshalb wollen wir unsere Leistungen um die Landschaftsplanung erweitern. Dafür suchen wir Landschaftsplanerinnen und Landschaftsplaner mit Kammerzugehörigkeit, die Lust und Spaß daran haben, eine neue Abteilung aufzubauen. Diese wird sowohl mit unserer Wettbewerbsabteilung als auch mit der Ausführung zusammenarbeiten. Wir freuen uns darauf, Menschen kennenzulernen, die es verstehen, Außen- und Lebensräume durchdacht zu gestalten und sie mit unserer Architektur eine gemeinsame Sprache sprechen zu lassen. Darüber hinaus hoffen wir auf die Leidenschaft, ein Team aufzubauen und zu leiten.

Die Stellen sind in Vollzeit an unserem Standort in Köln angelegt.

Das sind wir:
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein national tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Labor- und Forschungsbauten, Büro, Wohnen, Transformation, Sakralbau sowie (Hoch-)Schulgebäude gehören zu unseren Schwerpunkten. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten und integrales Planen mit BIM – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld. Zudem bieten wir eine fachübergreifende Fortbildung in unserer ksg-Akademie.

Passen Sie zu uns? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bitte senden Sie uns Ihre Unterlagen mit der Angabe des für Sie frühestmöglichen Eintrittstermins unter dem Stichwort „Bewerbung Landschaftsplanung“ ausschließlich per E-Mail (max. 5 MB) zu Händen von Herrn Prof. Johannes Kister an: koeln@ksg-architekten.de

Zum Tag der Architektur am 23. Juni 2018 laden wir zusammen mit der TU Darmstadt und osd ganz herzlich zu zwei Führungen durch das Gerhard-Pahl-Zentrum, dem neuen Lehrzentrum Maschinenbau der TU Darmstadt ein. Um 11:00 und 13:00 Uhr freuen wir uns auf viele Besucher und auf im wörtlichen Sinne erhellende Einblicke in eine Halle, die keine Schatten wirft, und Betonträger, die in ihr schweben.

Am Donnerstag, den 14. Juni, wurde in Jena-Lobeda der Grundstein für das erste Hochhaus der Stadt seit der Wende gelegt.

Am Rande des Lobdeparks entsteht unter der Bauherrschaft der jenawohnen GmbH ein Gebäude, das Verwaltung, Gastronomie, Dienstleistungen, Arztpraxen und Wohnen beherbergen wird.

„Die Situation in Jena ist geprägt durch den Plan einer modernen Stadt, die mit großvolumigen Baukörpern eine fließende Stadtraumlandschaft darstellt. In diesem Kontext einer ‚suprematistischen‘ Moderne muss sich der Neubau als Solitär behaupten. Er darf in seiner Höhe ein bis zwei Geschosse über der Höhe von
35 Metern der umliegenden Scheiben hinausragen, um sich als Zeichen der Vertikalität in den Stadtraum einzuschreiben“, erläutert Entwurfsverfasser Johannes Kister von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner mit Sitz in Köln und Leipzig. Neben dieser Eigenständigkeit als Architekturobjekt waren auch die Bindungen und Verbindungen zum Ort maßgeblich für das architektonische Konzept; zum Beispiel der diagonale Bezug zu den Naturräumen, seien es der Park oder der Blick zur Lobdeburg mit der Bergkulisse. Es entsteht eine Gebäudeform, die Bezüge der Umgebung aufnimmt und gleichzeitig – verstärkt durch die metallene Außenhaut – etwas Neues und Spektakuläres darstellen kann. „Schräge Metallflächen spiegeln die städtebauliche Positionierung auch im Detail wider. Die tektonische Struktur wird sichtbar und lässt auch die unterschiedlichen Nutzungen ablesbar werden“, so Kister weiter.

Aufgrund der Topographie ist das Gebäude aufgeständert und nutzt eine Fußgängerbrücke, um die Eingangsebene mit Café und Dienstleistungen zu erschließen. Vom ersten bis fünften Obergeschoss reicht der Verwaltungsbereich des gegenüberliegenden Universitätsklinikums. In den drei oberen Etagen entstehen auf 650 Quadratmetern sechs Panorama-Wohnungen mit gehobener Ausstattung – inklusive eines sensationellen Blicks auf Jena und die Lobdeburg.

jenawohnen-Geschäftsführer Tobias Wolfrum sieht das Gebäude als Gewinn für die gesamte Stadt Jena: „Jenas erstes Hochhaus nach der Wende spiegelt mit seiner futuristischen Architektur die erfolgreiche Entwicklung des Stadtteils wider und schafft zugleich Nähe: Durch seine diagonale Positionierung verbindet es den Park, die umliegenden Wohngebäude und das Universitätsgelände.“

In einem Partneringverfahren mit dem Bauunternehmen Züblin sollen die Bauarbeiten bis Anfang 2019 durchgeführt werden.

Für die Bearbeitung komplexer internationaler Wettbewerbe suchen wir eine Architektin oder einen Architekten mit hervorragenden gestalterischen Fähigkeiten an unserem Standort im Kölner Rheinauhafen.

Das sind Sie:
Leidenschaft für Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mindestens drei Jahre Erfahrung im Wettbewerb und hier einen erkennbaren Schwerpunkt in der Stadtplanung. Die Produkte der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und InDesign) sowie AutoCAD sind Ihr alltägliches Handwerkszeug, 3D-Kenntnisse wären von Vorteil. Vor allem wissen Sie um die Bedeutung einer aussagekräftigen Präsentation und haben Spaß an der Gestaltung von Plänen. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie ein kommunikatives und engagiertes Auftreten.

Ihre Qualifikation, auf den Punkt gebracht:

  • abgeschlossenes Studium der Architektur
  • mindestens drei Jahre Berufserfahrung mit Schwerpunkt Stadtplanung
  • ausgeprägtes Entwurfsverständnis und eigener gestalterischer Anspruch
  • sehr gute CAD-Kenntnisse (AutoCAD)
  • besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Renderprogrammen

Das sind wir:
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein national tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Labor- und Forschungsbauten, Büro, Wohnen, Transformation, Sakralbau sowie (Hoch-)Schulgebäude gehören zu unseren Schwerpunkten. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld. Zudem bieten wir eine fachübergreifende Fortbildung in unserer ksg-Akademie.

Passen Sie zu uns? Das würde uns freuen!

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung mit der Angabe des für Sie frühestmöglichen Eintrittstermins unter dem Stichwort „Bewerbung Wettbewerb Stadtplanung“ ausschließlich per E-Mail (max. 3 MB) zu Händen von Herrn Prof. Johannes Kister an: koeln@ksg-architekten.de.

Für die Leistungsphasen 1 – 4 anspruchsvoller, komplexer nationaler Großprojekte und zur Verstärkung unserer Planungsteams suchen wir derzeit mehrere engagierte Architektinnen und Architekten an unserem Standort Köln.

Das sind Sie:
Leidenschaft an Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mindestens drei Jahre Erfahrung in der Planung mit hohem Detaillierungsgrad und fundiertes baukonstruktives Wissen, sind zuverlässig und teamorientiert. Darüber hinaus bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

·         abgeschlossenes Studium der Architektur

·         mindestens drei Jahre Berufserfahrung in den LPH 1 – 4 bei öffentlichen Bauten und Großprojekten

·         sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.

·         gute AutoCAD-Kenntnisse, versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und 3D-Werkzeugen, gerne BIM-Erfahrung

·         sicheres Deutsch in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse sind wünschenswert.

Das sind wir:
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner ist ein national tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis zur Innenarchitektur. Labor- und Forschungsbauten, Büro, Wohnen, Transformation, Sakralbau sowie (Hoch-)Schulgebäude gehören zu unseren Schwerpunkten. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten und integrales Arbeiten mit BIM – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld. Zudem bieten wir eine fachübergreifende Fortbildung in unserer ksg-Akademie.

Passen Sie zu uns? Das würde uns freuen!

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Vita, Lichtbild und Arbeitsproben inkl. Ihrer Gehaltsvorstellung und dem möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 3MB unter dem Betreff „Bewerbung Ausführungsplanung“ zu Händen von Prof. Johannes Kister per Mail an koeln@ksg-architekten.de bzw. leipzig@ksg-architekten.de.

Noch sieht es aus wie Land Art, aber ab Mitte 2020 darf hier gewohnt werden: Unter dem Namen „Win Win“ entstehen im Düsseldorfer Medienhafen zwei Türme und ein Loftgebäude für die Frankonia Eurobau AG. Gerade wurde der Grundstein gelegt. Wer genau hinsieht, kann ihn mitten in der riesigen Baugrube entdecken.

Das Projekt besteht aus zwei 19-geschossigen Wohnhochhäusern und einem sechsgeschossigen Wohnungsgebäude, dem „Lofthaus“, entlang der Speditionstraße in Düsseldorf. Die Platzebene und die Speditionstraße haben unterschiedliche Höhen, so dass eine Treppenanlage beide Ebenen verbindet. Unterhalb des gesamten Grundstücks, auch unter dem Platz, befindet sich eine zweigeschossige Tiefgarage. Insgesamt entstehen hier 403 Wohneinheiten, 62 davon sind mietpreisgebunden. Die Fertigstellung ist bis Mitte 2020 geplant.

Die Projektseite der Frankonia findet sich hier: http://winwin-duesseldorf.de/

 

In nur einer Woche konnten die Architekten von ksg drei feierliche Baustellen besuchen: Der Opal, der Wohnturm, der in Köln direkt am Rhein für Kondor Wessels entsteht, feierte Richtfest, ebenso die Pilotfaseranlage des Fraunhofer-Zentrums HTL in Bayreuth. In Jena fiel mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für die Bauarbeiten am neuen Geschäfts- und Wohnhaus der jenawohnen.

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen weiterhin für alle drei Projekte!

Die Stahlbauten der Nachkriegsmoderne sind oft unentdeckt, da Stahl meist doch mehr versteckter Helfer denn sichtbarer Akteur war. Unter dem Titel „Versteckte Moderne“ zeigt die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon Hamburg beispielhafte Projekte aus den 50er und 60er Jahren sowie exponierte Beispiele bis in die 80er. Dabei sind etwa das Gerling-Hochhaus in Köln, das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf, beide aus den 50er Jahren, und die Mensa der TU Dresden aus den 70ern. Neben den architektonischen und konstruktiven Einzel- wie Besonderheiten der Gebäude stehen der Umgang, der Erhalt und die Sanierung im Fokus.

Grundlage der Ausstellung ist eine Studie des bauforumstahl in Kooperation mit dem daf-Institut der Hochschule Anhalt in Dessau, die sich der Forschung nach und über diese Gebäude, ihrer Dokumentation und Einordnung widmet.

Im Februar 2017 lobte der BLB NRW die Generalplanungsleistung für den Neubau eines Bürogebäudes mit Laboranteil zur Batterieforschung der RWTH Aachen aus. Das Forschungsgebäude CARL (Center for Ageing, Reliability and Lifetime Prediction of Electrochemical and Power Electronic Systems) soll Arbeitsgruppen zu den Fragestellungen der Alterung, Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Leistungselektronik und Batterien beherbergen. Es sind Büro- und Arbeitsflächen für 160 Personen vorgesehen, sowie verschiedene Werkstatt- und Laborbereiche. 

Entwurfsverfasser Johannes Kister erläutert den Entwurf von ksg: „Städtebaulich folgt der Entwurf den Vorgaben. Ein 6-geschossiger Kopfbau bildet ein starkes Entree zum Wissenschaftscampus. Die architektonische Detaillierung der Fenster mit der rhythmisch eingerückten Fläche (gebogene Fenster werden nicht als wirtschaftlich sinnvoll erachtet) verleiht dem Ziegelvolumen eine Dynamik und Eleganz zugleich. Insgesamt bildet das Ensemble eine klar ablesbare Einheit, die trotz der Höhendifferenz prägnant im Stadtraum ablesbar ist. Dazu trägt wesentlich auch das schräge Dach bei, welches mit Photovoltaik-Paneelen flächig belegt ist. Damit ist aus funktionalen Überlegungen das Schrägdach begründet. Ein schräges Dach hat im Unterschied zu einer Aufständerung von Photovoltaik-Elementen auch den Vorteil einer technisch langlebigen Entwässerung. In den geschlossenen Flächen der Fassade wird ein Ziegelstein vorgeschlagen, der in Kombination mit der Metallhaut der Container und deren Unterstellhalle eine gestalterische Balance von leichten und massiven Materialien herzustellen vermag. Die Nachhaltigkeit des Ziegels ist offensichtlich. Das Material Ziegel bezieht sich auch auf den Städtebau, der beginnend von dem Kopfbau (Ziegel) bis zur Landschaftsseite (Stahl / Metall) eine angemessene Sprache findet, das Institutsgebäuzde zu adressieren und in seiner Bedeutung richtig zu gewichten. Die innere Organisation folgt sehr genau den Vorgaben.“

Nach einem Verhandlungsverfahren mit skizzenhaftem Vorentwurf wurden nun ksg mit der Planung beauftragt.

Zur Unterstützung unserer Teams suchen wir an unserem Standort in Köln Praktikanten/innen. Wir bieten die Mitarbeit an spannenden Wettbewerben und Projekten. Vorausgesetzt werden Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten sowie gute AutoCAD- und AdobeCreativeSuite-Kenntnisse.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit max. 3MB per Email: koeln@ksg-architekten.de

Für die Ausführungsplanung anspruchsvoller, komplexer nationaler Großprojekte und zur Verstärkung unserer Planungsteams suchen wir derzeit mehrere engagierte Architekten/innen an unseren Standorten Köln und Leipzig.

Das sind wir:

kister scheithauer gross architekten und Stadtplaner ist ein national tätiges Architekturbüro mit Niederlassungen in Köln und Leipzig. Unser Spektrum reicht von der Masterplanung bis hin zur Innenarchitektur. Labor- und Forschungsbauten, Büro, Wohnen, Transformation, Sakralbau sowie Schul- und Hochschulgebäude gehören zu unseren Schwerpunkten. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld. Zudem bieten wir eine fachübergreifende Fortbildung in unserer ksg-Akademie.

Das sind Sie:

Leidenschaft an Gestaltung und Architektur prägen Sie. Sie haben mindestens drei Jahre Erfahrung in der Planung mit hohem Detaillierungsgrad, baukonstruktives Wissen und eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft. Ebenso arbeiten Sie gern in der Ausführungs- und Detailplanung, sind zuverlässig und teamorientiert. Darüber hinaus bringen Sie folgende fachliche Kompetenzen mit:

  • abgeschlossenes Studium der Architektur
  • Erfahrung mit öffentlichen Bauten und Großprojekten
  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführungsplanung: Durcharbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung zur Ausführungsreife, Detailplanung für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Koordination und Integration der Fachplanerleistungen
  • sehr gutes Verständnis der Bauordnungen, DIN-Normen, ASR, VOB/C etc.
  • Gute AutoCAD-Kenntnisse, versierter Umgang mit der Adobe Creative Suite und 3D-Werkzeugen
  • sicheres Deutsch in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse sind wünschenswert.

Passen Sie zu uns? Das würde uns freuen!

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Vita, Lichtbild und Arbeitsproben inkl. Ihrer Gehaltsvorstellung und dem möglichen Eintrittstermin in einem PDF zusammengefasst mit max. 3MB unter dem Betreff „Bewerbung Ausführungsplanung“ zu Händen von Prof. Johannes Kister per Mail an koeln@ksg-architekten.de bzw. leipzig@ksg-architekten.de.

Wir suchen zur Verstärkung unseres Visualisierungs-Bereichs in Köln und/oder Leipzig einen Visualisierer/3D-Artist (m/w) in Festanstellung. Bei uns finden Sie eine offene und kollegiale Atmosphäre, eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Beschäftigung mit spannenden Projekten – kurzum eine langfristige Perspektive in einem dynamischen und inspirierenden Umfeld.

Ihre Aufgaben: 

  • Visualisieren sowie Animieren unserer Entwurfsarbeiten für Wettbewerbe, Projekte und Interior-Designs mit Schwerpunkt Architektur 
  • Darstellung städtebaulicher Masterpläne 
  • Gebäudedarstellung im Außen- und Innenbereich 
  • Erstellung von stl-Dateien
  • Aufbau digitaler 3D-Daten

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium in einem der Fächer: Architektur, Design, Interior-Design, Kunst o. Ä. 
  • Gestaltungskraft und Detailsicherheit 
  • Interesse für Fotografie und/oder Malerei, ausgeprägtes Gefühl für Licht, Material und Atmosphäre 
  • Sehr gute Kenntnisse in 3ds Max 
  • Sehr gute Kenntnisse in AutoCAD, Photoshop, Illustrator, InDesign und AdobePremiere
  • Kenntnisse in Rhino, Cinema4D, SketchUp
  • Gute Deutsch- sowie Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten Ihnen eine persönliche Entwicklungsperspektive, ein leistungsgerechtes Einkommen und spannende Projekte. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung inkl. Ihrer Gehaltsvorstellung und dem möglichen Eintrittstermin. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu Händen von Prof. Johannes Kister per E- Mail an koeln@ksg-architekten.de unter dem Stichwort „Visualisierer/3D-Artist“.

Für unsere Durchführungsabteilung in unserer Leipziger Niederlassung stellen wir zeitnah zwei gestalterisch sichere Projektarchitekten (m/w) für die Bearbeitung der Leistungsphasen 2-5 ein.

Ihre Aufgaben: 

In einem motivierten Team bearbeiten Sie unterschiedliche Bauaufgaben in den Leistungsphasen 2-5, projektabhängig auch darüber hinaus. Hierbei entwickeln Sie selbstverantwortlich im Team für verschiedene Bauaufgaben maßgeschneiderte Konzepte und setzen diese planerisch um. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Fortschreibung der gestalterischen Ideen und deren technischer Umsetzung sowie der Herstellung der Genehmigungsfähigkeit.

Ihr Profil: 

Sie haben Ihr Hochschul- oder Fachhochschulstudium der Architektur (Master / Dipl.-Ing.) erfolgreich abgeschlossen und verfügen über herausragende gestalterische und technische Fähigkeiten. Sie haben mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Sie sind hochmotiviert, engagiert und sicher im Umgang mit AutoCAD, Grafikprogrammen (Adobe Photoshop / InDesign) sowie Office Programmen. Sie sind ein kommunikativer Mensch und haben Freude an der Arbeit im Team. Sie sind deutschsprachig und sprechen im besten Fall weitere Sprachen. Wir bieten Ihnen spannende architektonische Aufgaben in einem kollegialen Umfeld in Festanstellung.

Ihre Bewerbungsunterlagen: Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben Studium und weiterführende Tätigkeiten sowie frühestmöglicher Einstiegstermin und Gehaltsvorstellung) in deutscher Sprache unter Angabe der Stellenbezeichnung „Projektarchitekt“ im Betreff als PDF Datei (max. 10 MB) zu Händen von Prof. Johannes Kister per Mail an koeln@ksg-architekten.de.

ksg Köln suchen Architekten/innen zur Vergrößerung der Planungsteams! Für unsere Durchführungsabteilung in der Kölner Niederlassung stellen wir zeitnah einen gestalterisch sicheren Projektarchitekten (m/w) für die Bearbeitung der Leistungsphasen 2-5 ein. 

Ihre Aufgaben: 

In einem motivierten Team bearbeiten Sie unterschiedliche Bauaufgaben in den Leistungsphasen 2-5, projektabhängig auch darüber hinaus. Hierbei entwickeln Sie selbstverantwortlich im Team für verschiedene Bauaufgaben maßgeschneiderte Konzepte und setzen diese planerisch um. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Fortschreibung der gestalterischen Ideen und deren technischer Umsetzung sowie der Herstellung der Genehmigungsfähigkeit.

Ihr Profil: 

Sie haben Ihr Hochschul- oder Fachhochschulstudium der Architektur (Master / Dipl.-Ing.) erfolgreich abgeschlossen und verfügen über herausragende gestalterische und technische Fähigkeiten. Sie haben (nachweislich) bereits erste Erfahrungen in einer vergleichbaren Tätigkeit in den LPH 2-5 gemacht. Sie sind hochmotiviert, engagiert und sehr sicher im Umgang mit AutoCAD, Grafikprogrammen (Adobe Photoshop / InDesign) sowie Office Programmen. Sie sind ein kommunikativer Mensch und haben Freude an der Arbeit im Team. Sie sind deutschsprachig und sprechen im besten Fall weitere Sprachen. Wir bieten Ihnen spannende architektonische Aufgaben in einem kollegialen Umfeld in Festanstellung.

Ihre Bewerbungsunterlagen: Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben Studium und weiterführende Tätigkeiten sowie frühestmöglicher Einstiegstermin und Gehaltsvorstellung) in deutscher Sprache unter Angabe der Stellenbezeichnung „Projektarchitekt Köln“ im Betreff als PDF Datei (max. 10 MB) per Mail an koeln@ksg-architekten.de.

„Das Gebäude verschafft dem PZMS eine eigenständige architektonische Identität und fügt sich selbstbewusst in die Umgebung ein“, so die Jury zum Entwurf von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg). Diese erhielten im anonymen Realisierungswettbewerb für den Neubau eines präklinischen Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS) auf dem Campus Homburg, Universität des Saarlandes, am Ende den 1. Preis. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein hochmodernes Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche von ca. 4 335 m², in dem insgesamt ca. 195 Mitarbeiter Spitzenforschung auf dem Gebiet der molekularen Signalverarbeitung betreiben werden. Der Auslober erwartete einen funktionalen Neubau, der die Chance des Baufeldes und damit die weithin sichtbare Gestaltung der Campuserweiterung nutzt. Die besondere Bedeutung der Maßnahme für die Gesamtentwicklung des Universitätscampus wird durch die exponierte Lage des Baufeldes unterstrichen.

„Der Standort mit seiner Topographie und dem Richtungsschwenk der Bebauungsstruktur bilden eine Herausforderung. Gleichzeitig können diese Randbedingungen dem Laborbau eine unverwechselbare Identität verleihen“, so Entwurfsverfasser Prof. Johannes Kister. Durch die Topographie erhält das Gebäude zwei Erdgeschosse, die mit der öffentlichen Zone des Seminarraumes und der Sitztreppe für Studenten sowie der eigentlichen Institutseingangsebene eine funktionale Lösung ermöglichen. „Das ‚Ineinanderschieben‘ des Labor-und Bürowinkels optimiert einerseits die nicht gleichen Flächenverteilungen von Labor und Büro, bildet aber mit einem Innenhof auch eine attraktive offene Kommunikationszone aus. Die ringförmige Typologie vermeidet ‚Sackgassen‘ und schafft flexible Büro- und Laborkombinationen für eine zukünftige Entwicklung. Das typologische Grundgerüst ist einerseits kompakt, führt aber auch zu einer volumetrischen Erscheinung, die auf den Richtungswechsel im Städtebau reagiert. Das Fassadenmaterial aus Betonsteinen betont die skulpturale Homogenität des Baukörpers und seine skulpturale Präsenz“, so Kister weiter.

Noch bis Montag, 18. September 2017, sind die Arbeiten im großen Sitzungssaal im Erdgeschoss des Landesverwaltungsamtes Saarbrücken zu sehen. Die Preisverleihung wird am 18. September 2017 durch Bauminister Klaus Bouillon vorgenommen.

Sie lieben das Entwerfen und arbeiten gerne im Team? Dann bewerben Sie sich bei uns in der Wettbewerbsabteilung!

kister scheithauer gross architekten und stadtplaner suchen am Bürostandort im Kölner Rheinauhafen eine/n Architekten/in für die Wettbewerbs- und Entwurfsplanung mit hervorragenden gestalterischen Fähigkeiten.

Sie wissen um die Bedeutung einer aussagekräftigen Präsentation und haben Spaß an der Gestaltung von Plänen. Die Produkte der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und InDesign) sowie AutoCAD sind dabei Ihr alltägliches Handwerkszeug; 3D-Kenntnisse sind außerdem von Vorteil. Teamorientiertes und organisiertes Arbeiten ist für Sie genauso selbstverständlich wie ein kommunikatives und engagiertes Auftreten. An einer längerfristigen Zusammenarbeit sind wir sehr interessiert.

Ihre Qualifikation:

• abgeschlossenes Studium Fachrichtung Architektur
• Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung
• ausgeprägtes Entwurfsverständnis und eigener gestalterischer Anspruch
• sehr gute CAD-Kenntnisse (AutoCAD)
• besondere Präsentationskenntnisse unter Einsatz von Layout- und Renderprogrammen
• hohe Motivation und Einsatzbereitschaft

Unser Angebot:

• Bearbeitung von Wettbewerben und Gutachten
• kollegiales Büroklima mit teambezogener Arbeitsweise
• Festanstellung

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung inklusive Arbeitsproben und der Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins unter dem Stichwort „Bewerbung Wettbewerbs- und Entwurfsplanung“ ausschließlich per Email (max. 3 MB) zu Händen von Frau Prof. Gross an: koeln@ksg-architekten.de.

 

Das neue Lehrzentrum Maschinenbau (LZM) der Technischen Universität Darmstadt ist ein dreigeschossiges Gebäude mit 2.750 Quadratmetern Nutzfläche. Es beinhaltet vier Computer-Pool-Räume für 320 Studierende sowie Maschinenhallen für rund 20 unterschiedliche Prüfstände der Fachbereiche Strukturdynamik, Mechantronische Systeme, Datenverarbeitung in der Konstruktion sowie Produktentwicklung und Maschinenelemente. Konzipiert und realisiert wurde der massive Stahlbetonbau von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner.

Entwurfsverfasserin Prof. Susanne Gross erläutert den Entwurf: „Die mittig gelegene, 52,5 Meter lange und neun Meter hohe Halle wird als Raumkörper aufgefasst, der aus zwei Lichtquellen kontinuierlich ein Maximum an Tageslicht einfängt. Die zwei Lichtquellen verlaufen über die ganze Länge parallel zu einander und verstärken sich gegenseitig: ein Oberlichtband fängt entlang einer Raumkante zenithales Licht ein und wird verstärkt durch ein gegenüberliegendes, hoch gelegenes Fensterband nach Norden. Eine Deckenaufkantung schaufelt auf dieser Seite durch eine Reflexion von außen zusätzlich Tageslicht ein. Es entsteht eine annähernd schattenlose Ausleuchtung des Raumes im Verlauf eines Tages. Die massiven Betonträger sind an den Schnittstellen mit der Außenwand mittels Vouten verjüngt und lagern nicht auf der Wand, sondern sind hängend mit ihr verbunden. Unterhalb dieser Schnittstelle zwischen Decke und Wand läuft über die ganze Länge eine Kranbahn auf Kranbahnträgern und Stahlbetonkonsolen. Die Halle ist in ihrer Kontur nicht symmetrisch und ihre Träger wirken trotz der massiven Konstruktion schwebend. So entsteht in dem großen Hallenvolumen ein Spiel zwischen baulicher Masse, Leichtigkeit und Beweglichkeit seiner baulichen Elemente.“

Die Grundlage des gesamten Entwurfes ist ein 1,25 m Raster, welches eine möglichst hohe Flexibilität sowohl im Hallen-, als auch im Seminar- und Bürobereich darstellt. Die Halle ist modular, nach Funktion frei unterteilbar und wird dezentral über einen Versorgungsring mit den erforderlichen technischen Medien versorgt. Das Institutsgebäude fügt sich inhaltlich wie formal in die vorhandene Struktur der denkmalgeschützten Institutsgebäude aus den 1970er Jahren ein. So planten ksg das neue Lehrzentrum mit einer monolithischen Sichtbetonfertigteilfassade, die in ihrer Materialität Bezug zu den östlichen und westlichen Bestandsgebäuden nimmt. Der Bürobereich im südlichen Gebäudeeinschnitt erhielt hierzu kontrastierend eine vorgehängte, hinterlüftete Metallfassade. Als weiteres Gebäude auf dem Campus Lichtwiese planen und bauen kister scheithauer gross derzeit für die TU Darmstadt das Prüfstandsgebäude für Maschinenakustik, in direkter Nachbarschaft zum LZM.

„Gut ein Jahrzehnt lang immer wieder aufgeschoben, aber nie aufgehoben …“, schreibt die Leipziger Volkszeitung (21.07.2017) „… der Plan zur Errichtung eines Justizzentrums in der Südvorstadt von Leipzig.“ In unmittelbarer Nachbarschaft zum Amtsgericht, Bernhard-Göring-Straße 64, sollen nun als erstes eine neue Staatsanwaltschaft, später dann ein Komplex mit Arbeits-, Sozial- und Verwaltungsgericht entstehen. Der jetzige Abriss alter Gebäude ist dafür der Startschuss.

In den Bau der neuen Staatsanwaltschaft investiert der Freistaat fast 32,6 Millionen Euro, teilte Petra Brommer, Pressesprecherin des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), der LVZ auf Anfrage mit. Dafür haben jetzt die bauvorbereitenden Arbeiten begonnen. Für den künftigen Baucontainerstandort sind Garagen an der Bernhard-Göring-Straße abgebrochen worden; zudem musste in dieser Woche noch ein Altgebäude im riesigen Innenhof-Karree des Amtsgerichtes weichen. Die Gesamtmaßnahme beinhaltet nicht nur den Umbau beziehungsweise die Instandsetzung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, sondern auch einen verbindenden Neubau an der Stelle der früheren JVA. Insgesamt entstehen dadurch 8.800 m² Nutzfläche für die Staatsanwaltschaft. In einem Gebäudeteil soll mit Bezug zur ehemaligen Hinrichtungsstätte der DDR eine Gedenkstätte eingerichtet werden. Die Planung kommt von kister scheithauer gross.

Straße, Häuser, Kreuzung – aus den drei Elementen soll ein urbanes Ganzes werden. Häuser und Straße zu einem Straßenraum, Häuser und Kreuzung zu einem Platz. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt das Konzept ein skulpturales Spiel und eine architektonische Grammatik.

Der Entwurf von kister scheithauer gross für das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Gelände der US-Siedlung Askren Manor in Schweinfurt übernimmt die Vorgaben des städtebaulichen Rahmenplans und formuliert durch zwei dreigeschossige Blocks mit 4‐geschossigen Kopfbauten einen markanten Eingang zum Quartier. Ein sechsgeschossiges Gebäude fungiert als Gelenk zwischen Quartierplatz und anschließendem Park. „Die Gebäude und Freiräume werden auf diese Art geschickt miteinander verbunden und formulieren eine spannungsreiche und ausgewogene Gesamtkomposition, die geeignet ist, eine urbane und einprägsame Adresse als Auftakt für das neue Stadtviertel zu setzen“, so die Jury zum ksg-Entwurf.

Gefordert waren „zeitgemäße und kostengünstige Mietwohnungen (50 % frei finanzierter, 50 % öffentlich geförderter Mietwohnungsneubau), die Vorbildfunktion in Bezug auf ein breit gefächertes Angebot an Wohnformen darstellen.“ Auf dem Wettbewerbsbereich mit einer Gesamtfläche von ca. 14 700 m2 sind ca. 120 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von ca. 9 100 m2 zuzüglich Gewerbe und Dienstleistungsflächen zu planen.

In dem nichtoffenen Wettbewerb mit 18 Teilnehmern erhielten kister scheithauer gross am Ende den 2. Preis. Das anschließende Verhandlungsverfahren steht noch aus.

Das Grundstück ‚Im Moore 11a‘ liegt an der Nahtstelle zwischen Nordstadt und Universität und hat eine für den Übergang von der Nordstadt zum Welfengarten bzw. zur Universität besondere städtebauliche Bedeutung. An dieser Schlüsselposition im Übergang vom Wohnquartier zum Universitätscampus soll der Neubau für die Lehrerbildung, genannt ‚Leibniz School of Education‘ (LSE) entstehen, welcher die derzeit an unterschiedlichen Standorten untergebrachten Einrichtungen und zwei der beteiligten Institute der Philosophischen Fakultät der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung in einem Gebäude zusammenfasst. Des Weiteren sind in dem Gebäude studentische Arbeitsplätze, ein Medienlabor für virtuelle Unterrichtshospitation, ein entsprechendes Angebot an Seminarräumen sowie ein neuer Hörsaal mit 250 Plätzen zu planen.

In einem nicht-offenen Wettbewerb konnten sich nun kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg) aus Köln/Leipzig als Gewinner durchsetzen. Positiv bewertet wurde die „differenzierte Maßstäblichkeit und Höhenentwicklung der Kubatur“. Insgesamt würdigte das Preisgericht die „sehr sensible Einfügung des Gebäudes in den städtebaulichen Kontext, die hohe Freiraumqualität und gute innenräumliche Organisation“.

Entwurfsverfasser Johannes Kister erläutert den Entwurf: „Das Gebäude nimmt die orthogonale Geometrie in der Tiefe des Grundstücks auf, stellt sich aber als ‚Scheibe‘ ins Verhältnis zu dem bestehenden Otto-Klüsener-Haus. Beide Gebäude bilden so einen Platzraum, von dem aus auch das neue Seminargebäude erschlossen wird. Der Neubau vermittelt in seiner Kubatur beide Bautypologien und prägt gleichzeitig eine eigenständige Bildhaftigkeit aus, die wesentlich durch die dem Platz zugewandte ‚öffentliche‘ Nutzung in Form von Arbeitsplätzen und Seminarräumen gewonnen wird. Die tektonische Gliederung der Fassade führt dieses Konzept weiter. Stadtraum, Architektur und Funktionalität können im Zusammenspiel sowohl der Homogenität des Wohnquartiers Referenz erweisen, als auch in einer authentischen Gestaltung eines Wissenschaftsgebäudes den Campus eröffnen. Der rote Ziegel mit roter Verfugung verstärkt die skulpturale Plastizität und fügt sich ohne Anbiederung in den Straßenraum.“

Die Wettbewerbsergebnisse sind noch bis zum 4. August 2017 im Lichthof im Hauptgebäude der Universität (Welfenschloss), Welfengarten 1, 30167 Hannover, zu sehen.

Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM erforscht und entwickelt maßgeschneiderte Messtechniken, Systeme und Materialien für die Industrie. Langjährige Erfahrungen mit optischen Technologien und funktionalen Materialien bilden die Basis für Hightech-Lösungen in der Produktionskontrolle, der Objekt- und Formerfassung, der Gas- und Prozesstechnologie sowie im Bereich Thermische Energiewandler. „Mehr Platz für Innovationen und Kreativität“, mit diesen Worten bringt Professor Karsten Buse, Leiter von Fraunhofer IPM, die Vorteile des Institutsneubaus auf den Punkt. „Mit dem Umzug auf den Campus am Flugplatz und dem deutlichen Flächenzuwachs bekommt Fraunhofer IPM im doppelten Wortsinn mehr Freiräume – mehr Platz für neue Entwicklungen, für neue Arbeitsplätze, für neue Kooperationen und mehr Platz für neue Ideen!“

Das neue Gebäude des Fraunhofer IPM wird ein modernes, dreizügiges Gebäude mit lichtspendenden Innenhöfen, unterschiedlichen Geschosshöhen und einer von vielen weißen Keramikpaneelen geprägten Außenfassade. Die Nutzfläche des Gebäudes umfasst etwa 7.500 m² – rund 2.200 m² davon sind für Büros vorgesehen, die restlichen 5.300 m² werden moderne, dringend benötigte Labor-, Werkstatt- und Sondernutzflächen. Das Gebäude soll planmäßig im ersten Quartal 2020 bezogen werden.

„Die Planung eines modernen Forschungsgebäudes ist eine faszinierende wie komplexe Aufgabe: Es gilt nicht nur, verschiedene Sonderflächen wie Speziallabore und Technikbereiche nahtlos und sinnvoll in das Arbeitsumfeld moderner Bürobereiche einzubetten, sondern auch dem Gebäude ein innovatives zukunftsorientiertes Äußeres zu geben. Für Fraunhofer IPM setzen wir dies durch ein dreizügiges Gebäude mit lichtspendenden Innenhöfen,  und unterschiedlichen Geschosshöhen und einer modularen Fassade um. So entsteht ein Wissenschaftsbaustein, der das Ökologische und das Technische zusammen bringt“, sagt Professor Johannes Kister, Architekt und Gesellschafter von ksg.